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14.03.2006

Licht-Feier und Feuer-Spektakel, Gottesdienste und Gesprächsrunden beim diözesanen Weltjugendtag - Umfrage unter Jugendlichen: „Das Wir-Gefühl als Christen stärken“

Eichstätt/Plankstetten. (pde) – Eine mitternächtliche Lichtfeier wird einer der Höhepunkte des diözesanen Weltjugendtags sein, der am 21. April im Kloster Plankstetten stattfindet. Unter dem Motto „Leuchtfeuer“ treffen sich ab 15.30 Uhr Jugendliche und junge Erwachsene aus der gesamten Diözese.

Der Weltjugendtag wird in diesem Jahr in kleineren Veranstaltungen in den Ländern und Diözesen vor Ort gefeiert. Papst Benedikt XVI. hat ihn unter das Leitwort gestellt: „Dein Wort ist meinem Fuß eine Leuchte, ein Licht für meine Pfade“. Veranstalter des Weltjugendtags im Bistum Eichstätt sind der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt.

Zum Nachmittagsprogramm in Plankstetten gehören Gesprächsrunden zu den Themen „Glaube & Alltag“, „Liebe & Leben“, „Krieg & Frieden“, „Sozial & International“. Beim „Welt-Café“ gibt es Infos zu Partnerschaften mit Ghana und Indien sowie ein Kurzfilmangebot. Die Jugendvesper um 20 Uhr gestaltet die BDKJ-Band, anschließend wird Coverrock mit der Band „Sau´s Park“ geboten. Ein Feuer-Spektakel bildet den Abschluss des Konzerts, bevor um 24 Uhr die Licht-Feier beginnt. Weitere Informationen zum Weltjugendtag am 21. April unter „www.bistum-eichstaett.de/weltjugendtag“.

Umfrage unter Jugendlichen

Mit dem Treffen möchten die Veranstalter an die Erlebnisse des Weltjugendtages in Köln anknüpfen, der im vergangenen Jahr junge Christen aus aller Welt zusammenführte und auch Hunderte von Jugendlichen aus der Diözese Eichstätt beeindruckte. Nach einer Umfrage, die unter 1254 Teilnehmern durchgeführt wurde, wünschen sich viele Jugendliche auch in ihrer Heimatdiözese größere Veranstaltungen, die Zusammengehörigkeit und Gemeinschaftsgefühl als Christen stärken: Das „Wir-Gefühl“ wird groß geschrieben. In Köln begeisterte die Jugendlichen vor allem die Stimmung bei der Vigilfeier mit dem Papst und beim Eröffnungsgottesdienst. Dazu passen die Antworten auf den Fragebögen, bei denen nach Erwartungen und Wünschen an die kirchliche Jugendarbeit gefragt wurde: In ihrer Heimatdiözese wünschen sich die Befragten ebenfalls mehr Jugendgottesdienste, Jugendfestivals und Konzerte, aber auch Besinnungswochenenden und Jugendvespern. Die Jugendlichen möchten miteinander beten, feiern, Freizeit erleben und sozial aktiv werden. „Entscheidend ist die Begegnung mit Menschen, die begeistert sind und begeistern“, heißt es in der Auswertung der Umfrage.

Die kirchliche Jugendarbeit bewerten die Jugendlichen mit guten Noten – sie bezeichnen das Angebot als christlich, kreativ, lebensnah und interessant. Das heißt aber noch lange nicht, dass alles bestens ist. Auf die Frage, was ihnen in der Jugendarbeit fehlt, nennen viele die Unterstützung durch hauptamtliches Personal. Sie wünschen mehr Nähe und ein besseres Eingehen auf die Probleme der Jugendlichen. Zusammenfassend stellt das Bischöfliche Jugendamt Eichstätt in einer Broschüre mit den Umfrageergebnissen fest: „Wichtig für die eigene Glaubensbiographie ist vor allem die Begegnung mit glaubwürdigen und begeisternden Menschen und das Erleben von Gemeinschaft, wo Glauben im Miteinander lebendig wird.“

Das Jugendamt leitet aus diesen Statements eine Reihe von Empfehlungen ab. So sollen in den Pfarreien Jugendliche persönlich angesprochen werden, ob sie bei einem Projekt, der Mitgestaltung eines Gottesdienstes oder bei der Jugendarbeit mitmachen wollen. Zusätzlich zu festen Terminen wie Gruppenstunden sollten freie Angebote gemacht werden, die sich auch an Jugendliche richten, die noch nicht in Gruppen organisiert sind. „Wichtige Aufgabe der Pfarrer und hauptberuflichen Mitarbeiter ist es, Jugendliche, die Aufgaben übernehmen, zu begleiten, zu fördern, zu ermutigen.“ Jugendverbände sollen spirituelle Impulse geben und Projekte zu Themenfeldern wie Ökologie, soziale Gerechtigkeit und Frieden initiieren. Die Diözese sei besonders auch bei Großveranstaltungen gefordert, die das „Wir-Gefühl“ stärken.

 



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