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12.05.2021

„Laudato si hat der Kirche Türen geöffnet“: Bischof Hanke spricht zum Ende des Jubiläumsjahres der Papst-Enzyklika

Eichstätt. (pde) – Zum Abschluss des „Laudato si“-Jubiläumsjahres, das der Vatikan am 24. Mai 2020 ausgerufen hatte, hat sich der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke in einem Interview mit der Kirchenzeitung des Bistums Eichstätt zur Enzyklika von Papst Franziskus geäußert.

„Die Enzyklika ‚Laudato si‘ hat in der Kirche Türen geöffnet“, stellt Bischof Gregor Maria Hanke fest. Er sei dankbar, dass das richtungsweisende Päpstliche Schreiben aus dem Jahr 2015 „eine starke geistliche, kirchenamtliche Bestätigung“ für den in seinem Bistum bereits begonnenen Weg geliefert habe. Im Gespräch mit der Kirchenzeitung hebt Hanke in der aktuellen Ausgabe besonders den spirituellen Charakter der Enzyklika hervor. Franziskus spreche vom „Evangelium von der Schöpfung“. Einsatz für die Bewahrung der Schöpfung aus christlicher Sicht bedeute nicht nur, CO2 zu bilanzieren oder Strategien zum Ressourcensparen zu entwickeln betont Hanke: „Das christliche Engagement für die Schöpfung braucht die vom Glauben an den Schöpfergott geprägte Haltung, die Schöpfung als Geschenk, als Gabe und Aufgabe an den Menschen annehmen zu können“.

Das Bistum Eichstätt habe die bisherigen Ergebnisse seines Klimaschutzkonzepts „sehr ehrlich analysiert“. Das Ziel sei nun, „möglichst bald als Bistum klimaneutral zu werden“. Der Blick auf die deutschen Bistümer heute zeige, „dass das Thema Schöpfungsverantwortung kein Randthema mehr ist, wenngleich es noch viel zu tun gibt“, so Hanke.

Das komplette Interview ist in der aktuellen Ausgabe der Kirchenzeitung und auf der Homepage unter www.kirchenzeitung-eichstaett.de nachzulesen.



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