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08.08.2014

Kultur, Kirche, Kennenlernen: 400 Ministranten aus dem Bistum Eichstätt in Rom unterwegs

Beim Blind Date trafen die Ministranten aus dem Bistum Eichstätt auf Messdiener aus anderen Bistümern – wie hier aus dem Erzbistum München und Freising. pde-Foto: Anika Taiber.

Beim Blind Date trafen die Ministranten aus dem Bistum Eichstätt auf Messdiener aus anderen Bistümern – wie hier aus dem Erzbistum München und Freising. pde-Foto: Anika Taiber.

Eichstätt/Rom. (pde) – Die Romwallfahrt der Ministranten ist ein Großereignis: Insgesamt besuchen etwa 50.000 deutschsprachige Ministranten die ewige Stadt. Aus dem Bistum Eichstätt sind noch bis Sonntag rund 400 Ministranten unterwegs. Nach dem Höhepunkt – der Audienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz am Dienstag – erkunden sie nun in Gruppen Rom. Das Programm ist weit gefächert: Es reicht von Gottesdiensten und Kirchenbesichtigungen über Treffen mit Ministranten anderer Bistümer bis zu frei wählbaren Angeboten.

Nach einem Spaziergang durch Roms Altstadt ging es am Mittwochabend zum „Blind Date“ mit Ministranten aus anderen Bistümern. Auf 800 Plätzen trafen sich die Jugendlichen zum gegenseitigen Kennenlernen, Spielen, Singen und Beten. Eine Eichstätter Gruppe beispielsweise machte sich auf den Weg zur Basilica Santi Apostoli – und begegnete dort einer Gruppe aus dem Erzbistum München und Freising. Dabei bekamen die Ministranten Aufgaben: Sie mussten andere Messdiener mit bestimmten Eigenschaften finden und diese in ihrem Pilgerheft unterschreiben lassen, sich gegenseitig interviewen und ein gemeinsames Foto schießen. Auch Timo Sturm aus Sindlbach war bei einem der zahlreichen Treffen dabei: „Es hat Spaß gemacht die anderen auch mal ein bisschen kennenzulernen und in der Stadt unterwegs zu sein.“

Am nächsten Tag konnten die Jugendlichen nach der gemeinsamen Messe in der Basilica del Sacro Cuore aus verschiedenen Angeboten wählen. Neben Touristenattraktionen wie den Vatikanischen Museen und dem Kolosseum gab es zum Beispiel auch die Möglichkeit, den weitläufigen Park der Villa Borghese mit dem Segway zu erkunden – zweirädrigen Gefährten, die mit einem Elektromotor betrieben werden. Viele Jugendliche standen zum ersten Mal auf einem Segway: „Die ersten Minuten waren schon etwas wackelig, aber am Ende wollten wir gar nicht wieder runter“, berichtete Betreuer Matthias Chloupek. Und auch die 13-jährige Lisa Grünberger aus Pollenfeld war begeistert: „Mir hat es richtig gut gefallen und ich bin dann auch schnell reingekommen, wie das funktioniert.“

Am Freitag ging es für die Ministranten aus dem Bistum Eichstätt nach einem gemeinsamen Gottesdienst in der Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern zum Baden an den italienischen Strand. Noch bis Sonntag, 10. August, sind die 400 Jugendlichen in Rom – am späten Abend sollen die acht Busse wieder in Eichstätt eintreffen.



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