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04.05.2007

Klimaschutzinitiative des Bistums Eichstätt: Klares Bekenntnis und konkrete Ziele

Eichstätt. (pde) - Das Bistum Eichstätt will Vorbild im Klimaschutz sein: Dies ergab eine diözesane Konferenz über Möglichkeiten der Umsetzung der Bayerischen Klimaallianz. Bischof Gregor Maria Hanke hatte dazu verschiedene Experten und Vertreter kirchlicher Dienststellen ins Diözesan-Jugendhaus Schloss Pfünz eingeladen.

Eine kurze Bestandsaufnahme über die bisherigen Aktivitäten im Bereich Klimaschutz ergab eine erstaunliche Fülle von Initiativen im Bistum. Es zeigte sich aber auch, dass diese Einzelinitiativen in Zukunft stärker gebündelt und miteinander vernetzt werden müssen, soll es zu einem wirksamen und dauerhaft verankerten Gesamtkonzept des Bistums kommen. Dazu brauche es ein klares Bekenntnis und damit eine hohe Glaubwürdigkeit, dass man es mit dem Klimaschutz ernst meint. Notwendig sei eine Vision, verbunden mit verbindlichen, nachprüfbaren und motivierenden Zielen. Die Ordinariatskonferenz wird in einer der nächsten Sitzungen nun entscheiden, wie dieser Prozess gestartet wird und welche Projekte konkret verwirklicht werden.

Eine Vielzahl von konkreten Einzelmaßnahmen wurde im weiteren Gesprächsverlauf benannt, die vom Umweltmanagement für das Bischöfliche Ordinariat bis zur ökologischen Friedhofspflege reichen. Direkt umgesetzt werden soll die Anregung, dass die Verpachtung kirchlicher Pfründe künftig auch ökologische Gesichtspunkte berücksichtigen soll. Ein Schwerpunkt waren Überlegungen, wie die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt in den Prozess eingebunden werden könne. So könnten durch interdisziplinäre Projekte Schöpfungsverantwortung und Ökologie besser in den Blickpunkt gerückt werden.

Die Bayerische Klimaallianz wurde am 11. Januar 2007 zwischen den bayerischen Bistümern, der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und der Bayerischen Staatsregierung geschlossen. Ziel der Vereinbarung ist eine verstärkte Zusammenarbeit zum Schutz des Klimas. Dazu wollen die Kirchen ihre vielfältigen Möglichkeiten der Bildungs- und Umweltarbeit wahrnehmen, um das Verantwortungsgefühl der Menschen für nachhaltige Entwicklung und insbesondere den Klimaschutz zu wecken. Auf der anderen Seite wollen die Kirchen aber auch als Vorbild für die Menschen wirken durch energetische Optimierung der eigenen Gebäude, durch Maßnahmen der Energieeinsparung und verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien.

 



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