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31.10.2003

Kirche und Polizei im Gespräch - Diözesanrat Eichstätt besuchte Ingolstädter Polizeidirektion

Eichstätt/Ingolstadt. (pde) - Einen nicht alltäglichen Besuch bekam jüngst die Polizeidirektion Ingolstadt: im Rahmen seiner regelmäßigen Informations- und Kontaktgespräche mit Einrichtungen des öffentlichen Lebens wollte sich der Vorstand des Diözesanrates der Katholiken im Bistum Eichstätt diesmal über die Arbeit der Polizei in der Region Ingolstadt informieren lassen. Leitender Polizeidirektor Ludwig Egner begrüßte die Mitglieder des Vorstandes, darunter auch Domkapitular Rainer Brummer und der scheidende Diözesangeschäftsführer Toni Hein. Er zeigte sich erfreut, dass erstmals Vertreter eines hohen kirchlichen Gremiums der Polizeidirektion einen Besuch abstatten. Egner gab eingangs einen Einblick in die Organisation der Polizei in Bayern und in der Region Ingolstadt, in der auf rund 440.000 Einwohner derzeit 621 Polizeibeamte kommen. Im weiteren Verlauf sprach er die Kriminalitätsstatistik der Region an und ging noch näher auf die Aussiedler- bzw. Ausländersituation, auf Rauschgift- und Drogendelikte ein.

Den Bereich „Verkehr und Verkehrsdelikte“ übernahm Hauptkommissar Huber. Er wies unter anderem auf die enorme Verkehrsdichte in der Region hin: auf 440.000 Einwohner fallen 380.000 zugelassene Kfz. Im Jahre 2002 gab es bei 11.700 Unfällen 57 Tote und 3.300 Verletzte.

Über das Thema „Polizei und Krisenintervention“ sprach erster Polizeihauptkommissar Kleindl. Hierbei war es für die Diözesanräte von besonderem Interesse zu erfahren, wie erfreulich sich die Zusammenarbeit gestaltet zwischen Polizei und kirchlichen Einrichtungen wie z. B. Oekumenische Notfallseelsorge Neuburg/Ingolstadt oder Notfallseelsorge des Bistums Eichstätt.

Schließlich stattete man noch einem Kommissariat der Kriminalpolizei einen Besuch ab, wo Kriminalhauptkommissar Kleindl einen anschaulichen Einblick vermittelte in die tägliche Arbeit der Ingolstädter Kriminalpolizei.

Nach dem rund dreieinhalbstündigen Gespräch dankte Diözesanratsvorsitzender Dieter Salomon für die interessanten Gespräche bei diesem ersten Kontaktbesuch; zwischen Polizei und Kirche gebe es echte Berührungspunkte, wenn es um Hilfe für die Menschen und den Schutz menschlichen Lebens gehe.

 



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