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28.08.2008

„Karmariders“ im Bistum Eichstätt - Benefizradtour zum Mitradeln

Eichstätt. (pde) – Die „Karmariders“ durchqueren das Bistum Eichstätt. Am 15. und 16. September macht die Gruppe von fünf Studenten aus Duisburg an mehreren Orten im Diözesangebiet Station. Sie wollen mit einer Spendenradtour durch die ganze Bundesrepublik Geld für Straßenkinder in Nord-Ost-Indien sammeln. Verbunden ist die Tour mit zahlreichen Aktionen, Empfängen und Informationsveranstaltungen über den Nordosten Indiens und über die Radtour. Die „Karmariders“ rufen dazu auf, eine oder mehrere Etappen mitzuradeln. Das Bischöfliche Jugendamt des Bistums Eichstätt unterstützt diesen Aufruf.

Die 30 Etappen umfassende Sponsorentour ist in ihrer Grundidee sehr einfach: jeder kann so weit er möchte mitfahren. Dabei soll er Sponsoren suchen, die ihm pro gefahrenen Kilometer einen bestimmten Geldbetrag zahlen, der dann über die „Karmariders“ an die Stiftung „Childaid Network“ übergeben wird und dem Aufbau von Schulen und Kinderheimen in Indien dienen soll. Der Einstieg und Ausstieg in die Radtour wird durch eine Kooperation mit der Deutschen Bahn erleichtert, denn es geht bei allen Etappen grundsätzlich am (Haupt-)Bahnhof des jeweiligen Etappenortes los und endet auch an einem Bahnhof. Vom 15. Oktober bis zum 7. Dezember stellen sich die fünf Studenten dann der Herausforderung einer 2500 Kilometer-Radtour durch den Nordosten Indiens. Dort werden sie die gesammelten Spenden symbolisch übergeben.

Im Bistum Eichstätt sind folgende Etappen geplant, bei denen sich Radler anschließen können: Start ist am 15. September am Vorplatz des Nürnberger Hauptbahnhofes um 10.00 Uhr. Erster Etappenort ist der Bahnhof in Schwabach. Die Ankunft ist für etwa 11.20 Uhr geplant, um 12.30 Uhr geht es weiter nach Georgensgmünd, wo die Radler um 13.40 Uhr erwartet werden. Start für die letzte Etappe an diesem Tag ist um 14.45 Uhr, Ankunft am Weißenburger Bahnhof um 16.00 Uhr. Am 16. September geht es von dort aus um 10.00 Uhr weiter. Etappenort in Eichstätt ist dann ausnahmsweise nicht der Bahnhof, sondern der Marktplatz. Der Weltkirchebeauftragte des Bistums Eichstätt, Domkapitular Professor Bernhard Mayer, wird den Tross gegen 12.00 Uhr begrüßen. Um 13.00 Uhr setzt sich die Gruppe dann wieder in Bewegung, um gegen 15.00 Uhr Ingolstadt zu erreichen. Das Bistum Eichstätt unterhält seit mehr als 50 Jahren eine Partnerschaft mit dem indischen Bistum Poona. Mit den Erlösen der jährlichen Sternsingeraktion konnten in diesem Zeitraum bereits zahlreiche Projekte für Kinder in Indien gefördert werden.

Wer mitradeln möchte, kann einfach zu dem angegebenen Termin an den Startort kommen. Aus organisatorischen Gründen wäre aber eine vorherige Anmeldung für die Organisatoren wünschenswert. Dies geht am leichtesten über die Internetadresse www.karmariders.de oder telefonisch über das Organisationsbüro in Duisburg, Telefon 02065-701204, Telefax 02065-701203, E-mail: info(at)karmariders(dot)de.

Für die erste Etappe, die die fünf Studenten und ihre Mitradler am 30. August von Duisburg über Essen und Bochum nach Dortmund führt, haben sich etwa 200 Teilnehmer angemeldet. Die Tour geht dann weiter über Hannover nach Bremen. Weitere Stationen sind Berlin, Leipzig, Erfurt und Bayreuth. Die Tour endet am 18. September in München.

Atemberaubende Landschaft - Erdrückende Armut

In der indischen Bergregion am Himalaya leben fast 40 Millionen Menschen. 90 Prozent können weder lesen noch schreiben und 40 Prozent aller Kinder sterben vor dem 5. Lebensjahr. Auf ihrer Tour durch diese Region werden die „Karmariders“ bereits etablierte Hilfsprojekte der Stiftung Childaid Network besuchen, die erradelten Spenden vor Ort abliefern und schließlich selbst feststellen, wie viel sie mit ihrem und dem Beitrag der privaten Mitradler erreicht haben werden. Bereits mit einhundert Euro kann ein eigens ausgebildeter Lehrer für einen Monat bezahlt und mit Unterrichtsmaterial ausgestattet werden. Zusätzlich werden kleine Bibliotheken eingerichtet und einfache Schulgebäude erbaut. Um die Lebensqualität in diesen Dörfern dauerhaft zu verbessern, werden im Unterricht neben den Vorraussetzungen für eine weiterführende Ausbildung in einer staatlichen High School auch Themen wie Gesundheitsfürsorge und zukunftsfähige Agrarwirtschaft behandelt.



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