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20.09.2004

Junge Künstler stellen im Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum aus - Kunstwettbewerb der Diözese: „Fremd sein“

Eichstätt. (pde) – Junge Künstler im Museum: Wer in den nächsten Wochen zu Papier und Pinsel oder anderen Materialien greift, hat die Chance, sein Werk drei Monate lang in einem richtigen Museum ausstellen zu dürfen. Jugendliche zwischen 9 und 19 Jahren sind aufgerufen, zum Thema „Fremd sein“ eigene Kunstwerke zu schaffen. Das können Bilder, Collagen, Textilarbeiten oder Figuren aus Holz, Ton und Metall sein, aber auch Fotos oder Filme. Die Diözese Eichstätt will mit diesem Wettbewerb jungen Leuten die Möglichkeit bieten, als Künstler an die Öffentlichkeit zu gehen: Die eingereichten Bilder verschwinden nicht in Schubladen, sondern werden neben wertvollen Kunstschätzen im Domschatz- und Diözesanmuseum präsentiert. Auch im Internet wird eine Plattform für den Künstlernachwuchs geschaffen: Jeweils eine Woche lang wird dort eine ausgewählte Arbeit zu sehen sein. Der Künstler kann mit Foto, Angaben zur Person und zum Kunstwerk auf sich aufmerksam machen. Als weitere Auszeichnung winkt eine VIP-Karte für freien Eintritt ins Museum mit zwei Begleitpersonen.

Thematisch geht es bei dem Kunstwettbewerb darum, sich mit dem Thema „Fremd sein – in die Fremde gehen“ auseinanderzusetzen. Anregungen dazu finden sich in der Bibel, wo zum Beispiel Mose die Israeliten aus Ägypten hinaus in die Wüste führt, um das gelobte Land zu suchen. Vorbilder finden sich auch in der Diözesangeschichte: Willibald ging aus seiner englischen Heimat in die Fremde, um als „Fremder“ erster Bischof in Eichstätt zu werden. Mögliche Ideen liefert auch der Weltjugendtag, bei dem 800.000 junge Menschen aus der ganzen Welt nach Köln reisen oder die Tatsache, dass im August 2005 über 5000 Gastjugendliche in die Diözese Eichstätt kommen, um in der Fremde neue Freunde zu finden. Der Wettbewerb richtet sich an Schulklassen, Jugendgruppen und Einzelpersonen. Einsendeschluss ist der 31. Januar 2005.

Künstlerische Freiheit wird groß geschrieben – von der Technik her gibt es keine Beschränkungen. Nur bezüglich der Maße gibt es Vorgaben: Bilder dürfen maximal 100 mal 100 Zentimeter groß sein, Figuren höchstens 50 mal 50 Zentimeter. Filme sind auf 5 Minuten beschränkt. Die Jury wird nach Altersgruppen, Einzel- und Gruppenarbeiten unterscheiden.

Einzusenden sind die Werke an das Bischöfliche Ordinariat, Kennwert „Fremd sein“, Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt. Persönlich abgeben kann man die Kunstwerke an den Pforten am Leonrodplatz 4 und in der Luitpoldstraße 2. Für Fragen steht das Domschatz- und Diözesanmuseum unter Telefon (08421) 50-741 zur Verfügung, im Internet kann man sich unter www.bistum-eichstaett.de/dioezsan-museum informieren. Die Ausstellung zum Wettbewerb findet vom 27. März bis 31. Juli 2005 statt.

 



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