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10.04.2019

Gründonnerstag und Karfreitag: Liturgiefeiern im Eichstätter Dom

Eichstätt. (pde) – Mit dem Gottesdienst am Gründonnerstag beginnt das Gedächtnis an das Leiden Jesu. An diesem Tag erinnert die katholische Kirche an das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern und feiert damit die Einsetzung der Eucharistie. Bei diesem Mahl am Vorabend der Kreuzigung teilte Jesus mit seinen Jüngern Brot und Wein. Mit der Geste der Fußwaschung zeigte der Sohn Gottes seine Bereitschaft, anderen zu dienen sowie seine Aufforderung, es ihm gleich zu tun in Werken der dienenden Nächstenliebe.

Während der Messe vom Letzten Abendmahl, die im Eichstätter Dom am Donnerstag, 18. April, um 19.30 Uhr gefeiert wird, wird Bischof Gregor Maria Hanke an zehn ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Klinikseelsorge, der Hospizarbeit und der Trauerbegleitung die symbolische Fußwaschung vornehmen.

Der Domchor Eichstätt singt Chorsätze, Motetten und Messgesänge von Giovanni P. da Palestrina, Wolfram Menschick, Christian Heiß und Maurice Duruflé. Nach dem Gottesdienst besteht Möglichkeit zur Anbetung bis Mitternacht.

Am Karfreitag, dem Kreuzigungs- und Todestag Christi, versammeln sich die Gläubigen zur Todesstunde Christi zu einem Wortgottesdienst. Nach ältester Überlieferung feiert die Kirche an diesem Tag keine Eucharistie, der Altar ist leer, die Kirche ohne Schmuck. Bei der Lesung der Passion aus dem Johannesevangelium wird des Leidens und Sterbens Jesu Christi gedacht. Nach den „Großen Fürbitten“, die in ihren Wurzeln bis ins 5. Jahrhundert zurückreichen, folgen die Kreuzverehrung und eine schlichte Kommunionfeier.

Im Eichstätter Dom beginnt die Karfreitagsliturgie mit Bischof Gregor Maria Hanke am 19. April um 15 Uhr. Die Predigt hält der stellvertretende Generalvikar, P. Michael Huber. Der Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß singt die „Johannes-Passion“ in einer Vertonung von Wolfram Menschick, außerdem Chormusik zur Kreuzverehrung von da Palestrina, Allegri, Bárdos, Gasparini, Bruckner und Bach.

Nach der Karfreitagsliturgie besteht die Möglichkeit zur stillen Anbetung bis 20 Uhr vor dem Allerheiligsten. Im Dom werden am Karfreitag außerdem um 7.30 Uhr eine Trauermette, um 9 Uhr ein Kreuzweg und um 11 Uhr ein Kreuzweg für Familien und Kinder gebetet.

Weitere Informationen zu den Gottesdiensten in der Karwoche und der Osterzeit im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/ostergottesdienste.