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03.01.2020

„Getragen vom Gedanken des Friedens“: Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt bei Ministerpräsident Söder

16 Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt haben den Segen in die Bayerische Staatskanzlei gebracht. pde-Foto: Bayerische Staatskanzlei

Die Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt schrieben den Segen „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus – kurz C+M+B) über die Tür in der Zirbelstube der Bayerischen Staatskanzlei. pde-Foto: Bayerische Staatskanzlei

Die Sternsinger, hier Anton Kuhnert, zeigten dem bayerischen Ministerpräsidenten den libanesischen Friedensgruß aus dem Beispielland der aktuellen Aktion Dreikönigssingen. pde-Foto: Bayerische Staatskanzlei

Eichstätt/München. (pde) – Den Segen in die Bayerische Staatskanzlei zu Ministerpräsident Markus Söder haben in diesem Jahr 16 Sternsinger aus dem Bistum Eichstätt gebracht. Die vier Gruppen aus Schwabach, Monheim, Nürnberg-Eibach und Nürnberg-Moorenbrunn machten dabei auf die schwierige Situation vieler Kinder weltweit aufmerksam.

Die Aktion Dreikönigssingen steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“. Passend dazu schilderten die Kinder und Jugendlichen Söder die Situation im Libanon, wo der lange Bürgerkrieg tiefe Wunden hinterlassen hat und auch die Gewalt im Nachbarland Syrien nah ist. Trotzdem gehen im Libanon Menschen aufeinander zu, arbeiten Vergangenes auf und versuchen einander zu verstehen, sodass Frieden möglich wird. Dabei spielt der interreligiöse Dialog eine besondere Rolle.

Söder konnte das gleich erfahren: Zwei Kinder brachten ihm den libanesischen Friedensgruß bei. Der Ministerpräsident bedankte sich bei den Mädchen und Buben für ihr „großartiges Engagement: Ihr gebt damit anderen ein Vorbild, sich selbst einzubringen und helft durch die Spendengelder auch ganz praktisch.“ Die Sternsingeraktion sei „getragen vom Gedanken des Friedens“. Dieser sei heute bedroht – in der Sprache wie auch in der Tat. „Deswegen ist es wichtig, für diesen Frieden zu werben. Ihr setzt damit ein Signal, auch für viele andere junge Menschen.“

Anschließend überreichte der Ministerpräsident den Gruppen jeweils eine Spende für ihre Sammelbüchsen. In der Zirbelstube schrieben zwei Sternsinger dann den Segen über die Tür: „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus – kurz C+M+B).

Die Aktion Dreikönigssingen findet in diesen Tagen zum 62. Mal statt. Sie wird vom Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ und dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen. Rund um den 6. Januar sind in den Pfarrgemeinden im Bistum Eichstätt einige tausend Mädchen und Buben in den Gewändern der Heiligen Drei Könige unterwegs, bringen den Segen und sammeln Spenden für notleidende Gleichaltrige.

Im Bistum Eichstätt steht die aktuelle Sternsingeraktion wieder im Zeichen der Solidarität mit der Partnerdiözese Poona sowie den aus Poona hervorgegangenen Diözesen Nashik und Sindhudurg. Die Partner in Indien können die Hälfte der hier gesammelten Spenden für verschiedene Projekte beim Kindermissionswerk beantragen. Geplant sind unter anderem die Unterstützung von Schülern in Sindhudurg sowie eines Projekts für Kindermitbestimmung in Poona.
Weitere Informationen und weitere Bilder gibt es auch unter www.bistum-eichstaett.de/sternsinger.



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