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27.05.2007

Georg Härteis zum Bischofsvikar ernannt - Der Dekan von Herrieden und frühere Regens ist für die Priester zuständig

Eichstätt/Herrieden. (pde) – Georg Härteis (66), bisher Pfarrer und Dekan in Herrieden, ist von Bischof Dr. Gregor Maria Hanke OSB zum Bischofsvikar ernannt worden. Er wird dabei für die Priester im Bistum Eichstätt zuständig sein.

Mit Wirkung vom 1. Juni 2007 wird Härteis Bischofsvikar für die Bildung der Priester in der zweiten Ausbildungs- und einer dritten Weiterbildungsphase. Ab 1. September ist Härteis zudem im Bischöflichen Ordinariat für die Eichstätter Diözesanpriester sowie alle anderen im Bereich des Bistums wirkenden Priester verantwortlich. Bisher war die Abteilung „Priester“ innerhalb der Hautabteilung „Personal“ dem Generalvikariat zugeordnet. Wie in den meisten deutschen Bistümern bekommen die Priester nun einen eigenen „Personalchef“, der in Eichstätt die Stellung eines Bischofsvikars erhält. Ab Herbst wird dem neuen Bischofsvikar auch die Koordination zwischen dem Bischöflichen Priesterseminar und dem Collegium Orientale übertragen. Für den umschriebenen Aufgabenbereich handelt der Bischofsvikar gemäß dem Kirchenrecht unmittelbar im Namen des Bischofs und hat entsprechende Vollmacht.

Georg Härteis ist seit 1994 Pfarrer von Herrieden, Elbersroth, Neunstetten und Rauenzell (Lkrs. Ansbach) sowie seit 1998 Dekan des Dekanates Herrieden und Vertreter des Dekanates im Priesterrat. Seine Pfarreien wird er noch übergangsweise bis zu einer Neubesetzung als Pfarradministrator weiter leiten. Härteis wurde am 12. Januar 1941 in Neumarkt geboren und am 29. Juni 1966 von Bischof Dr. Joseph Schröffer im Eichstätter Dom zum Priester geweiht. Er war zunächst als Aushilfspriester an verschiedenen Orten und dann als Kooperator in Weißenburg eingesetzt. 1968 wechselte Härteis als Studiendirektor an das Bischöfliche Seminar nach Eichstätt: er leitete zunächst das Studienseminar St. Martin und ab 1974 das Studienseminar St. Willibald in Eichstätt. 1978 wurde er zum Studienrat im Hochschuldienst ernannt, 1982 erfolgte die Beförderung zum Oberstudienrat. 1985 wurde er Domvikar und Fortbildungsleiter für Religionslehrer an Realschulen und Gymnasien. Zugleich betreute er die Pfarrei Pfahldorf als nebenamtlicher Provisor. 1987 wurde er als Regens an das Priesterseminar berufen. 1994 wechselte er in die Pfarrseelsorge.

Das kirchliche Gesetzbuch Codex Iuris Canonici legt in Canon 479 fest, dass dem Bischofsvikar von Rechts wegen dieselbe ausführende Gewalt wie dem Generalvikar zukommt, „aber nur für einen festgelegten Gebietsteil der Diözese oder für einen Geschäftsbereich oder für die Gläubigen eines bestimmten Ritus bzw. Personenkreises, für die er ernannt ist“. Im Bistum Eichstätt gibt es damit zwei Bischofsvikare: Dr. Bernd Dennemarck für die Katholische Universität und Georg Härteis für die Priester.

 



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