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28.05.2014

Gedenkveranstaltung im Collegium Orientale zum 25. Todestag von Klaus Gamber

Eichstätt. (pde) – Eine Gedenkveranstaltung zum 25. Todestag des Liturgiehistorikers Msgr. DDr. Klaus Gamber findet am Montag, 2. Juni, im Collegium Orientale (COr) Eichstätt statt. Um 17 Uhr beginnt ein byzantinisches Totengedenken (Nekrosimos) mit Archimandrit Dr. Gregor Hohmann OSA in der Heilig-Geist-Kapelle des COr. Um 18 Uhr hält Archimandrit Prof. Dr. Michael Schneider SJ im Jesuitenrefektorium des Eichstätter Priesterseminars einen Vortrag zum Thema „Klaus Gamber und seine Anregung für eine Liturgie übermorgen“. Anschließend gibt es einen Empfang mit Buffet im Refektorium des Collegium Orientale.

Der aus Ludwigshafen stammende Klaus Gamber (1919-1989) galt als profunder Kenner des abendländischen liturgischen Schrifttums. Nach seiner Priesterweihe 1948 wurde er zunächst Kaplan in Roding (Landkreis Cham) und Tegernheim (Landkreis Regensburg). Aus Krankheitsgründen gab er die Seelsorgearbeit auf und siedelte in das ehemalige Kloster Prüfening bei Regensburg über. Am Liturgiewissenschaftlichen Institut Regensburg-Prüfening führte er seine Privatstudien weiter. 1958 wurde seine wissenschaftliche Arbeit durch die Ernennung zum Ehrenmitglied der Päpstlichen Liturgischen Akademie gewürdigt. 1967 erlangte Gamber den theologischen Doktor an der Katholischen Universität Budapest. Außerdem ernannte ihn die Ukrainische Freie Universität in München im selben Jahr zum Ehrendoktor. 1989 wurde er mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.



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