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12.11.2018

Gedenktag für Opfer sexuellen Missbrauchs

Eichstätt. (pde) – Auf Anregung von Papst Franziskus findet erstmals ein „Tag des Gebetes und der Buße für die Opfer sexuellen Missbrauchs“ statt. Für Deutschland hat die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) festgelegt, dass dieser von den Kirchengemeinden rund um den 18. November begangen werden soll. Alle Pfarreien der Diözese Eichstätt können dazu entsprechende Texte und liturgische Anregungen im Internet auf der Homepage der DBK abrufen, unterwww.dbk.de/themen/sexueller-missbrauch/gedenktag.

Der 18. November ist zugleich der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“. Ziele des Europäischen Tages sind es, Impulse für einen verbesserten Kinderschutz zu geben und die Gesellschaft weiterhin für die Thematik des sexuellen Kindesmissbrauchs zu sensibilisieren. Die DBK stellt auf ihrer Homepage unter anderem einen Gebetstext sowie Fürbitten für diesen Gedenktag zur Verfügung. Betroffene litten vielfach unter der Tabuisierung von Missbrauch in der Öffentlichkeit, schreiben die Bischöfe dazu. Das öffentliche Gedenken im Gottesdienst sei ein Signal der Gemeinde, dass sie um Missbrauchserfahrungen wisse. Das Signal „Wir wissen um Euch“ stärke Betroffene in ihrem Gefühl von Zugehörigkeit zur Gemeinde und der Gemeinschaft.



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