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10.11.2020

Gebetstag für Opfer sexuellen Missbrauchs: Materialien der Deutschen Bischofskonferenz

Eichstätt – Zu einem Gebetstag für Opfer sexuellen Missbrauchs lädt die Deutsche Bischofskonferenz (BDK) die katholischen Kirchengemeinden ein. Der Gebetstag wurde von Papst Franziskus angeregt und soll rund um den 18. November begangen werden, an dem zugleich der „Europäische Tag zum Schutz von Kindern vor sexueller Ausbeutung und sexuellem Missbrauch“ ist.

Zur Gestaltung des Gebetstages stellt die DBK verschiedene Materialien auf ihrer Website zur Verfügung. Sie reichen von Gebeten und Fürbittvorschlägen über Predigtentwürfe und hilfreiche Bibelstellen bis hin zu Vorschlägen für Aktivitäten zur Gestaltung des Gebetstages. Auch von sexuellem Missbrauch Betroffene waren jeweils in die Vorbereitung eingebunden. So stammen die Gedanken zum Vater unser von einer Betroffenen aus dem Erzbistum Köln. Alle Materialien können abgerufen werden unter: www.dbk.de/themen/sexueller-missbrauch/gebetstag.

Der Gebetstag soll auf das Leid der betroffenen Kinder sowie auf die verschiedenen Präventions- und Schutzmöglichkeiten hinweisen. „Betroffene von sexualisierter Gewalt fühlen sich mit ihrem Erleben vielfach einsam und ausgegrenzt. Papst Franziskus setzt mit dem Gebetstag ein Zeichen, dass wir als Kirche ihre Schmerzen sehen und gemeinsam vor Gott tragen. Beten ist eine starke Kraft, die uns auch in unseren Bemühungen gegen sexualisierte Gewalt trägt“, sagt Gabriele Siegert, Präventionsbeauftragte und Leiterin der diözesanen Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt.

Weitere Informationen zur Prävention im Bistum Eichstätt unter: www.bistum-eichstaett.de/praevention.



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