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29.09.2016

Führung zum „Faberschen Hausaltärchen“ im Diözesanmuseum Eichstätt

Das „Fabersche Hausaltärchen“. pde-Foto: Diözesanmuseum

Das „Fabersche Hausaltärchen“. pde-Foto: Diözesanmuseum

Eichstätt. (pde) – Zu einer Führung zum sogenannten „Faberschen Hausaltärchen“ lädt das Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt am Mittwoch, 5. Oktober, ein. Benannt ist das Exponat, eines der Glanzstücke der Schatzkammer des Museums, nach dem Eichstätter Priester Johannes Faber, der Kanoniker am Willibaldchorstift und Hofkaplan des Fürstbischofs Marquard II. Schenk von Castell war. Er bestellte das Altärchen, zu dem ein heute verschollenes Gegenstück gehörte, 1662 bei dem Augsburger Silberhändler Martin Riedel für seine häusliche Andacht. Gefertigt wurde das bereits zur Entstehungszeit sehr kostspielige Kunstwerk durch die Augsburger Silberschmiede Peter Winter und Albrecht von Horn.

Das „Fabersche Hausaltärchen“ ist wie ein echter Kirchenaltar aufgebaut, mit dem damals exotischen und kostbaren Schildpatt überzogen und mit getriebenen und gegossenen Silberelementen verziert. Thema der Führung mit Museumsdirektor Dr. Emmanuel Braun ist jedoch nicht nur der Bestand des Altärchens, sondern auch die gut dokumentierte Geschichte seiner Entstehung. Die Führung beginnt um 19.30 Uhr. Treffpunkt ist an der Museumskasse, Residenzplatz 7, Eichstätt. Eintritt und Teilnahmegebühr: 4 Euro.



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