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04.12.2013

Eichstätter Spuren in der Welt: Weihnachtspost geht an Missionare in 18 Ländern

Annika Kammerbauer

Annika Kammerbauer, Mitarbeiterin im Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt, verpackt Päckchen mit Nürnberger Elisenlebkuchen an 68 Empfänger in 18 Ländern auf vier Kontinenten. pde-Foto: Daniela Bahmann

Eichstätt. (pde) – Post aus der Heimat ist an die aus dem Bistum Eichstätt stammenden Missionare und Entwicklungshelfer unterwegs. Die Päckchen an 68 Empfänger in 18 Ländern auf vier Kontinenten wurden vom Referat Weltkirche des Bistums Eichstätt auf den Weg gebracht. Die dekorative Metalldose mit Nürnberger Elisenlebkuchen geht außerdem an die Bischöfe der Partnerdiözesen, Missionare auf Zeit und Freiwilligen des „weltwärts“-Programms. Das Päckchen enthält ferner drei Briefe. Bischof Gregor Maria Hanke, der Weltkirchebeauftragte Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn und Weltkirchereferent Gerhard Rott drücken darin Dank und Verbundenheit aus.

Bischof Gregor Maria Hanke erinnert in seinem Schreiben vor allem an die Papstwahl im vergangenen März. Er zitiert Franziskus, wenn er das Weihnachtsgeschehen in Bezug auf die Sendung der Kirche deutet: Die Menschwerdung Gottes ist ein „Skandal“ und ein „Ärgernis“ in einer Welt mit Versuchung, Leid und Tod. Die Kirche ist für den Papst nicht nur wohltätige Hilfsorganisation. Sie sieht im Bedürftigen „den fleischgewordenen Sohn Gottes“. Bischof Hanke ergänzt dazu, die Menschwerdung Gottes sei „kein netter Kurzbesuch des lieben Gottes, der sich einmal auf der Erde umschaut und nach einem freundlichen `Schön habt ihr´s hier´ wieder in den Himmel zurückkehrt.“

Prälat Christoph Kühn versichert in seinem Schreiben den Missionaren die Solidarität, das tägliche Gebet und die eucharistische Gemeinschaft. Im Rückblick auf das vergangene Jahr erinnert er vor allem an das Großprojekt Bugendana in Burundi mit dem dortigen Bau eines Sozial- und Pastoralzentrums sowie den Ausbau der partnerschaftlichen Beziehungen mit dem Bistum Leitmeritz in Tschechien.

Neben einem Blick zurück ins vergangene Jahr schaut Weltkirchereferent Gerhard Rott bereits auf einige Termine im kommenden Jahr. Die Pfarrgemeinderatswahlen werden auch die Sachausschüsse „Mission-Entwicklung-Frieden“ und „Christliche Ostarbeit“ neu konstituieren. Am 13. März, dem Jahrestag der Papstwahl, wird, Professor Dr. Juan Carlos Scannone SJ aus Argentinien, ein ehemaliger Lehrer des heutigen Papstes, in Eichstätt sprechen. Am 21. und 22. Mai findet eine Adveniat-Patenschaftskonferenz mit Vertretern aus allen Diözesen Deutschlands in Eichstätt statt. Schließlich werden der Katholikentag in Regensburg und das 450-jährige Jubiläum des Eichstätter Priesterseminars „Collegium Willibaldinum“, der Ausbildungsstätte zahlreicher Missionare, bedeutende Termine im Jahr 2014 darstellen. Zu den Personalnachrichten, die Gerhard Rott den Empfängern der Weihnachtspost bekannt gibt, gehört in diesem Jahr auch ein echter „Seitenwechsel“: Teresa Breitenhuber aus Buxheim bei Eichstätt, die im letzten Jahr als Angestellte im Referat Weltkirche noch die Päckchen an die Missionare verschickt hat, ist heuer selbst bei den Empfängern dabei. Sie hatte sich entschieden, für ein Jahr nach Chile zu gehen, um dort als Freiwillige im „weltwaerts“-Programm mitzuarbeiten.



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