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21.12.2015

Doppelspende für Caritas-Flüchtlingsarbeit

Spendenübergabe durch den KAB-Vorsitzende Michael Flieger (links) sowie Lena Fürsich (vorne links) und Sophie Margraf gemeinsam mit Eva Fürsich und Pfarrer Arnold Manuk (rechts) an Caritasdirektor Franz Mattes. Foto: Caritas/Esser

Gleich über zwei Spenden für die Caritas-Flüchtlingsarbeit im Bistum hat sich Caritasdirektor Franz Mattes heute freuen dürfen. Zwei „Martinskinder“ aus Wachenzell überreichten ihm einen symbolischen Scheck in Höhe von 3.131,40 Euro. Der Ortsvorsitzende der Katholischen Arbeitnehmerbewegung (KAB) Pollenfeld, Michael Flieger, steuerte weitere 500 Euro bei.

Stellvertretend für mehrere Kindergruppen und mit sichtlichem Stolz präsentierten Sophie Margraf und Lena Fürsich, die gemeinsam mit Eva Fürsich und ihrem Pfarrer Arnold Manuk in die Caritas-Zentrale gekommen waren, dem Direktor das Spendenergebnis. Am diesjährigen Martinstag waren in Pollenfeld und Wachenzell erneut zahlreiche Mädchen und Buben von Haus zu Haus gegangen, um für die Bewohnerinnen und Bewohner Martinslieder zu singen. Aus Anlass dieses Festes des Teilens und als Dank für die musikalischen Darbietungen spendeten diese den Kindern so insgesamt über 3.000 Euro. Das Martinssingen ist laut Pfarrer Manuk in der Pfarrei bereits eine rund 20-jährige Tradition. In den vergangenen Jahren waren Manuk zufolge die Einnahmen für den Bau von Wasserleitungen und für eine Schule auf seiner indonesischen Heimatinsel Flores bestimmt. Dieses Mal sollte die Hilfe den Flüchtlingen im Bistum Eichstätt zugutekommen.

Auch der KAB Pollenfeld ist diese Unterstützung nach den Worten von Michael Flieger ein Anliegen. „Es ist eine große Herausforderung, diesen Menschen bei ihren Problemen zu helfen“, so der Vorsitzende. Daher habe der Ortsverband den Erlös von 500 Euro aus seiner Altpapier- und Kleidersammlung im Herbst dieses Jahres für diesen Zweck gespendet. Fachkräfte des Caritasverbandes Eichstätt beraten Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung Maria Ward in Eichstätt, in zwei Aufnahme- und Rückführungszentren in Ingolstadt, in Gemeinschaftsunterkünften in Denkendorf, Dietenhofen und Windsbach sowie dezentral in zahlreichen Wohnhäusern im Landkreis Eichstätt. Personal- und Sachkosten für die Betreuungsarbeit werden auch mit Spendengeldern finanziert. Bei den Hilfen – die vielfach in Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen geleistet werden – geht es zum Beispiel um Sprachkurse, Freizeitangebote, Gesundheitsfürsorge, Kindergarten, Schule und Ausbildung, Arbeiten, Wohnen und Unterstützung im Alltag.