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25.01.2007

Dokumentarfilme zur gesellschaftlichen Diskussion - Caritas-Kreisstelle Ingolstadt bei bundesweitem Filmfestival engagiert

Eichstätt/Ingolstadt. (pde) - Zu den drei Dokumentarfilmen „Des Wahnsinns letzter Schrei“, „Wir leben im 21. Jahrhundert“ und „Zwischen den Welten“ lädt die Caritas ins Kino im Audi Forum in der Ettinger Straße in Ingolstadt ein. Die Caritas-Kreisstelle Ingolstadt engagiert sich damit beim bundesweiten Filmfestival zu Arbeit, Wirtschaft und Globalisierung „ueber arbeiten“. Das Projekt der Sozialorganisation Aktion Mensch greift die Grundsatzfrage auf: „In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?“ Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Caritasdienste werden vor den Filmen Informationen zu den Themen und nach den Vorführungen Gelegenheit zur Diskussion sowie eine Einführung in weitergehende Fragen geben.

Inhalt des Films „Des Wahnsinns letzter Schrei“ unter der Regie von Bärbel Schönafinger und Tanja von Dahlern am 11. Februar ist „Deutschland in Zeiten von Hartz IV“: Arbeitslose und Sozialhilfeempfänger schildern ihr Leben am Existenzminimum. Angesichts der zunehmend auseinanderklaffenden Schere zwischen Arm und Reich in der Bundesrepublik äußern sich außerdem Juristen, Ökonomen und Politiker kritisch zum wirtschaftspolitischen Kurs.

Im Film „Wir leben im 21. Jahrhundert“, der am 12. Februar gezeigt wird, geht es um drei junge Menschen ohne Schulabschluss. In einem Sonderförderungsprojekt wollen sie die Hauptschule nachholen und über ein Praktikum ins Arbeitsleben finden. Leise beobachtend stellt Regisseurin Claudia Indenhock drei sehr verschiedene Charaktere vor, begleitet sie über ein Jahr und zeigt ihren individuellen Umgang mit Erfolg und Niederlage.

Der Film „Zwischen den Welten“ den die Caritas-Kreisstelle am 13. Februar präsentiert, handelt von einer Kurdin, die 1977 als Kind in die Schweiz kommt und Schwierigkeiten hat, sich der fremden Kultur anzupassen. Heute arbeitet sie im Einwohneramt von Winterthur. Mit ihrem Mann wurde sie zwangsverheiratet und ließ sich scheiden. Nun ist sie aus freien Stücken wieder mit ihm zusammen. Bei diesem Film unter der Regie von Yusuf Yesilöz beteiligen sich auch Amnesty international und das Alevitische Kulturzentrum Ingolstadt an Vorbereitung und Diskussion.

Die Filmvorführungen finden jeweils um 20 Uhr statt. Weitere Auskünfte gibt Robert Dietl von der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt: Telefon (08421) 309-135, E-Mail: robert.dietl@caritas-eichstaett.de.

 



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