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19.11.2002

Diözesanversammlung der Georgspfadfinder bestärkt sich als katholischer Jugendverband

Habsberg/Eichstätt. Bei der diesjährigen Diözesanversammlung der Georgspfadfinder am vergangenen Wochenende im Diözesanjugendhaus Habsberg hatten die rund 40 Delegierten aus der Diözese einen wahren Abstimmungsmaraton zu bewältigen. Über 25 Anträge mussten insgesamt diskutiert und abgestimmt werden. Darüber hinaus galt es den Jahresbericht der Diözesanleitung entgegenzunehmen, zwei Ämter des Diözesanvorstandes neu zu besetzen und die Jahresaktivitäten für 2003 zu beschließen. Dies bedeutete für die ehrenamtlichen Vertreter harte Arbeit, die aber mit viel Engagement bewältigt wurde.

Die Fortentwicklung der Pädagogik und des Programms hin zu einem modernen und zukunftsfähigen Jugendverband ist eine Herausforderung, der sich der Diözesanverband schon auf der letztjährigen Diözesanversammlung gestellt und den Startschuss für den Perspektivprozesses „update“ gegeben hat. So wurde im letzten Jahr in den in den Leiterrunden und in der Diözesanleitungen mit viel Leidenschaft über die inhaltliche Ausrichtung und Schwerpunktsetzung für die Zukunft diskutiert. Die Diskussionsergebnisse schlugen sich in 18 Anträgen an die Versammlung nieder. So wurde die Neugründung eines Facharbeitskreises Soziales Engagement und einer Image AG zur Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit beschlossen. Bestärkt wurde die Ausrichtung der DPSG als Katholischer Verband und die Bedeutung des Pfadfinderversprechens. Erst noch entwickelt werden muss eine detailliertere Beschreibung dessen, was man bei den Pfadfindern sowohl in praktischen aber auch in sozialen Belangen lernen kann und soll. Ebenso neu zu diskutieren und aktualisieren sind die Werte, die auf die traditionellen Pfadfindergesetze zurückgehen und weiterhin für den Verband gelten sollen.

Bei den Wahlen zum Diözesanvorstand wurde Oliver Brand, der nach sechs Jahren Amtszeit erneut kandidierte, mit nur einer Enthaltung und keiner Gegenstimme überzeugend für weitere drei Jahre als Diözesanvorsitzender bestätigt. Für das Amt der Diözesanvorsitzenden, das zwei Jahre vakant war, standen zwei Kandidatinnen zur Wahl. Die Versammlung sprach letztendlich Sandra Popp, Stammesvorsitzende aus Wendelstein, das Vertrauen aus. Das Amt des Diözesankuraten ist momentan vakant, so dass der Vorstand leider nicht komplett besetzt werden konnten.

Abschließend wurde das Jahresprogramm 2003 mit vielen Höhepunkten beschlossen. Dazu zählen die Fahrt zum ökumenischen Kirchentag und eine mehrtägige spirituelle Wanderung in den Alpen. Angeboten werden auch mehrere internationale Begegnungen mit Südafrika und Polen und in den Sommerferien sind Zeltlager in Berchtesgaden, dem Schwarzwald, in Polen, und in Portugal geplant. Darüber hinaus werden für die Leitungskräfte der Besuch des bundesweiten Leiterkongresses up2date und zahlreichen Schulungsangebote organisiert.

Dieter Edenharter

DPSG Diözesanreferent

 



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