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27.03.2007

„Die Kirche braucht die Jugend“ - Bischof Gregor Maria besucht das Kolping-Bildungszentrum Weißenburg

Ausbilderin Martina Armoutzidis erklärt Bischof Gregor Maria Hanke bei seinem Besuch im Kolping-Bildungszentrum Weißenburg die Arbeit eines jugendlichen Teilnehmers. Aufmerksam zu hört ebenfalls der Vorsitzende des Kolping-Bildungswerkes, Dr. Xaver Bit

Ausbilderin Martina Armoutzidis erklärt Bischof Gregor Maria Hanke bei seinem Besuch im Kolping-Bildungszentrum Weißenburg die Arbeit eines jugendlichen Teilnehmers. Aufmerksam zu hört ebenfalls der Vorsitzende des Kolping-Bildungswerkes, Dr. Xaver Bittl.

Eichstätt/Weißenburg. (kolping) - So schnell wird Michael Strobel, Teilnehmer der berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme im Kolping-Bildungszentrum Weißenburg, den Josefstag des Jahres 2007 nicht vergessen: Es war der Tag, an dem er Bischof Gregor Maria Hanke zum Lachen brachte. Das freudige Lachen entlockte dem Bischof das Gastgeschenk, das er überreicht bekam: Eine Metallfigur, die einen Motorrad fahrenden Bischof darstellt. Zusammengebracht hatte den Jugendlichen und den Bischof die bundesweite Aktion „Jugend braucht Perspektive – Kirche ebnet Wege“, an der sich das Kolping-Bildungswerk Eichstätt beteiligte. Ziel des Aktionstages war es, einer breiten Öffentlichkeit die Arbeit der Einrichtungen der Jugendsozialarbeit und Jugendberufshilfe in katholischer Trägerschaft zu präsentieren und auf die Sorgen und Nöte der Jugendlichen ohne Ausbildungs- oder Arbeitsstelle aufmerksam zu machen.

Von Aachen bis Würzburg informierten sich bischöfliche Oberhirten über die Leistungsfähigkeit der Einrichtungen und konnten sich davon überzeugen, dass das Profil katholischer Jugendsozialarbeit zum Tragen kommt, das sich an folgenden Leitsätzen orientiert:

1. Der Mensch ist als Mensch wertvoll und nicht bestimmt durch sein gesellschaftliches Funktionieren,

2. Junge Menschen werden als Subjekt ernst genommen und zur Wertschätzung gegenüber sich und anderen erzogen,

3. Jugendberufshilfe in katholischer Trägerschaft geht von den Fähigkeiten und Ressourcen des Einzelnen aus,

4. Der Zugang zu den Diensten und Angeboten der Jugendberufshilfe in katholischer Trägerschaft steht allen jungen Menschen unabhängig von Staatsangehörigkeit, ethnischer Herkunft, Geschlecht oder Religion offen,

5. Jugendberufshilfe in katholischer Trägerschaft orientiert sich an den Grundsätzen der Katholischen Soziallehre.

Bei der Besichtigung der Holz- und Metallwerkstatt, der Bereiche Garten- und Landschaftsbau sowie Hotel/Gaststätten/Hauswirtschaft war Bischof Gregor Maria sichtlich beeindruckt und wurde im Gespräch mit den Mitarbeitern des Kolping-Bildungszentrums nicht müde, die Bedeutung der dort geleisteten Arbeit hervorzuheben. Der Bischof sprach von einem „enormen gesellschaftlichen Beitrag, um den jungen Menschen eine Zukunft zu geben“. Es sei das Charisma des Kolpingwerkes, so der Bischof, sich im Geiste des Sel. Adolph Kolping für die Menschen einzusetzen, die der Hilfe gerade auch aufgrund der beruflichen Schwierigkeiten bedürften.

Beim Rundgang durch die Kolping-Einrichtung informierte sich der Bischof ausführlich über das Angebot für die Jugendlichen, über die Schwierigkeiten am Arbeitsmarkt sowie über die Vorstellungen der jungen Menschen hinsichtlich ihrer beruflichen Zukunft. Im laufenden Lehrgangsjahr besuchen 126 Jugendliche die berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen im Kolping-Bildungszentrum Weißenburg; ebenso viele sind es in Roth. Bischof Hanke wollte mit seinem Besuch vor allem signalisieren, wie wichtig der katholischen Kirche die Jugendsozialarbeit ist, der sich vor allem auch das Kolping-Bildungswerk verschrieben hat.

 



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