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17.12.2009

„Das lehrten die Kirchenväter“ - Glaubensgespräche der Marianischen Männerkongregation im Jahr 2010

Eichstätt. (pde) - Im Zeichen der frühen Kirche stehen auch im Jahr 2010 die Glaubensgespräche der Marianischen Männerkongregation (MMC) Eichstätt. Unter dem Motto „Das lehrten die Kirchenväter“ werden an jedem ersten Dienstag im Monat Vorträge und Diskussionen über kirchengeschichtliche Themen angeboten. Nachdem der Diplom-Theologe und Eichstätter MMC-Ortsobmann Anselm Blumberg im zurückliegenden Jahr eine Vortragsreihe über die Entstehung und Entwicklung der frühchristlichen Kirchenstrukturen gehalten hat, wird er diesmal über die Kirchenväter sprechen und ihre Aussagen zu den wichtigsten Fragen des Glaubens vorstellen. „Sie lassen alles Vordergründige beiseite und dringen unmittelbar zur Gottesfrage vor. Dabei stellen sie nicht nur Fragen, sondern versuchen auch Antwort zu geben. Außerdem leben sie das, was sie predigen. Das verleiht ihrem Wort besonderes Gewicht“, so Blumberg.

Anselm Blumberg beschäftigt sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Altkirchenhistorikers und Patrologen Professor Johannes Hofmann an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit den frühchristlichen Glaubenslehrern. Zudem hat Papst Benedikt XVI. vor einigen Jahren während der Generalaudienzen viele Kirchenväter vorgestellt. So bieten die Glaubensgespräche die Möglichkeit, die Kurzkatechesen des Papstes zu vertiefen.

Der Präfekt der MMC Eichstätt, Johann Rixner, verweist darauf, dass die Glaubensgespräche heuer in die sechste Runde gehen. „Sie sind inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil unseres Jahresprogramms geworden“, meint Rixner. „Mit dieser Gesprächreihe besteht für die Mitglieder unserer Kongregation die Möglichkeit zum religiösen Austausch und zur Wissensvermittlung. Außerdem sprechen wir darüber hinaus interessierte Männer und Frauen an, die bislang nicht in Kontakt mit uns getreten sind.“

Im Einzelnen werden 2010 folgende Themen behandelt: Der hl. Irenäus von Lyon (+ ca. 202) und die Pädagogik Gottes bei der Erziehung des Menschengeschlechts (5. Januar); Tertullian (+ ca. 220) und seine Lehre von der Seele, die von ihrer Natur her christlich ist (9. Februar); Origenes (+ 254) und die drei Bedeutungsebenen der Heiligen Schrift (2. März); Der hl. Cyprian von Karthago (+ 258) und seine Lehre von der Einheit der Kirche (6. April); Der hl. Basilius der Große (+ 379) und das Geheimnis des dreifaltigen Gottes (4. Mai); Der hl. Gregor von Nyssa (+ 394) und die Berufung des Menschen zur Gottähnlichkeit (1. Juni); Der hl. Ambrosius von Mailand (+ 397) und seine Erklärung der Taufmysterien (6. Juli); Der hl. Johannes Chrysostomus (+ 407) und seine Lehre von der liebenden Vorsehung Gottes (3. August); Der hl. Hieronymus (+ 419/20) und das Lesen der heiligen Schrift als Weg, Christus kennen zu lernen (7. September); Der hl. Augustinus (+ 430) und die Unterscheidung zwischen Gültigkeit und Wirksamkeit der Sakramente (5. Oktober); Der hl. Cyrill von Alexandrien (+ 444) und sein Eintreten für die „Gottesgebärerin“ als Ehrentitel Mariens (2. November); Der hl. Leo der Große (+ 461) und die zwei Naturen Christi (7. Dezember).

Die Vorträge beginnen jeweils um 19.30 Uhr in der Batzenstube des Dompfarrheims St. Marien.



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