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14.11.2016

Das Jahr der Barmherzigkeit endet, der Auftrag bleibt - positive Bilanz des Eichstätter Bischofs zum Abschluss des Heiligen Jahres

Eichstätt. (pde) – In einer sich mehr und mehr polarisierenden Welt wird das Anliegen des zu Ende gehenden Jahres der Barmherzigkeit nach Auffassung des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke nicht an Bedeutung verlieren. „Diese Welt muss die Barmherzigkeit Gottes erfahren, wenn das Miteinander auch in Zukunft liebenswert, menschlich bleiben soll“, sagte der Bischof beim Vespergottesdienst zum Abschluss des Heiligen Jahres am Sonntag, 13. November, in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche. Christen hätten den Auftrag, die Botschaft der Barmherzigkeit in einer sich verhärtenden Welt zu verkünden und zu leben. Dies gelte gerade im Blick auf die aktuelle politische Landschaft.

„Nicht im Sinne eines Resümees, sondern im Sinne eines Dankes“ könne man feststellen: Mit der großen Zahl von insgesamt neun Jubiläumskirchen im Bereich des Bistums Eichstätt sei die Botschaft des Heiligen Jahres sehr nahe an die Wirklichkeit der Menschen herangerückt. „In ihren Regionen waren die Jubiläumskirchen gleichsam Erinnerungszeichen, Denkmäler der Botschaft von Gottes Barmherzigkeit“, so Bischof Hanke. Die angestiegene Beichtpraxis, das vielfach spürbar gewordene Verlangen von Gläubigen, in den Jubiläumskirchen bei besonderen Gottesdiensten die Botschaft von der Barmherzigkeit Gottes neu aufzunehmen, und der mancherorts feststellbare Aufschwung der eucharistischen Anbetung seien ein Geschenk für das gesamte Bistum Eichstätt.

In seiner Predigt dankte der Eichstätter Bischof allen, die durch seelsorglichen Dienst, bei der Koordination und Organisation des Heiligen Jahres mitgeholfen haben. „Die Heiligen Pforten der Barmherzigkeit haben zeichenhaft ihren Dienst getan. Nun liegt es an uns, Türöffner an der Pforte der Barmherzigkeit Gottes zu sein.“

Weitere Informationen zum Jahr der Barmherzigkeit unter www.bistum-eichstaett.de/barmherzigkeit.