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29.04.2004

Caritas bittet um Hilfe für sudanesische Flüchtlinge - Auch für Unglücksopfer in Nordkorea Spenden erbeten

Eichstätt. (pde) - Der Caritasverband für die Diözese Eichstätt bittet um Spenden für die sudanesischen Flüchtlinge. Geke Verspui, die sich derzeit im Auftrag der internationalen Caritas vor Ort ein Bild verschafft, bezeichnet deren Situation als die weltweit größte humanitäre Katastrophe seit zehn Jahren. Nach Angaben der Auslandshilfe des Deutschen Caritasverbandes „Caritas international“ haben sich 100.000 Sudanesen vor dem Krieg zwischen Regierungstruppen und Rebellen in den Tschad gerettet. Im Sudan selbst befänden sich noch einmal 800.000 Menschen auf der Flucht. Es fehle an Nahrung, Wasser, Zelten, Decken und Medikamenten. Die Möglichkeiten der Bevölkerung im Tschad, die den Flüchtlingen bereits seit vielen Monaten nach Kräften beistehen, seien erschöpft: In vielen Dörfern kämen auf einen Einheimischen zehn Flüchtlinge. „Die Spannungen zwischen der lokalen Bevölkerung des Tschad und den sudanesischen Flüchtlingen um die letzten Reste Essbaren nehmen zu“, berichtet Geke Verspui. Die Caritas betreut in den drei Zufluchtlagern Farchana, Kounougou und Toulum 18.000 von 25.000 Flüchtlingen.

Der Caritasverband Eichstätt bittet darum, diese in den Medien weniger dargestellte Flüchtlingskatastrophe nicht zu vergessen. Spenden werden unter dem Stichwort „Sudan“ erbeten auf eines seiner folgenden Konten in Eichstätt: Liga (Konto-Nr. 107 617 313, BLZ 750 903 00), Raiffeisenbank (Konto-Nr. 1 008 668, BLZ 721 608 18), Sparkasse (Konto-Nr. 10 033, BLZ 721 513 40), Volksbank (Konto-Nr. 1 007, BLZ 721 913 00).

Auch für die Opfer des Zugunglücks in Nordkorea sind Spenden möglich. In diesem asiatischen Land sind die Kliniken nach einem Bericht von Caritas international heillos überfordert. Die Caritas engagiert sich in Nordkorea seit 1995 und gehört zu zehn internationalen Hilfsorganisationen, die noch vor Ort sind. Spendenstichwort hier: Nordkorea.

 



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