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29.06.2011

Buch über Eichstätter Schutzengelkirche und Jesuitenkolleg vorgestellt

„Die Schutzengelkirche und das ehemalige Jesuitenkolleg in Eichstätt“ heißt ein Buch, das am Dienstag, 28. Juni, im Bischöflichen Seminar in Eichstätt vorgestellt wurde.

Buch der Schutzengelkirche

Buchvorstellung im Bischöflichen Seminar Eichstätt (von links nach rechts): Kunsthistorikerin Dr. Claudia Grund, Regens Christoph Wölfle, Herausgeber Prof. Dr. Sibylle Appuhn-Radtke und Pater Julius Oswald SJ , Generalvikar Isidor Vollnhals, Verleger Dr. Albrecht Weiland und Domdekan Willibald Harrer, Finanzdirektor der Diözese Eichstätt

Eichstätt. (pde) – „Die Schutzengelkirche und das ehemalige Jesuitenkolleg in Eichstätt“ heißt ein Buch, das am Dienstag, 28. Juni, im Bischöflichen Seminar in Eichstätt vorgestellt wurde. Das Werk ist im Zuge der aufwendigen Innenrenovierung der Schutzengelkirche in den Jahren 2008-2010 entstanden. In 22 Beiträgen beleuchten namhafte Autoren erstmals in einer großen, interdisziplinären Monografie auf 332 Seiten Ausschnitte der älteren und jüngeren Geschichte der Schutzengelkirche und des Jesuitenkollegs, die seit 1614 eng verbunden sind.

In den ersten Kapiteln wird die reiche Historie des Kollegs, der 1615 errichteten und bis heute bestehenden Marianischen Männerkongregation, des Gymnasiums und der Jesuitenbibliothek mit seinem Schatz an Quellenbeständen vorgestellt. Das kulturpolitische Wirken der Jesuiten wird hierbei besonders anhand des dramatischen und literarischen Schaffens im 17. Jahrhundert verdeutlicht. Im Zentrum des Buches stehen aber vor allem die Engeldarstellungen der Kirche sowie deren Wesen und Eigenschaften in Theologie, Poesie und Ikonografie. Über 30 Decken und Wandgemälde geben der Schutzengelkirche zu Recht ihren Namen und entfalten die Engelsthematik in einer selten zu findenden Vielfalt. 567 Engel sind in dem Gotteshaus zu sehen.

Besondere Aufmerksamkeit verdienen neue kunsthistorische Forschungsergebnisse zu Architektur und Ausstattung von Kirche und Kolleg. In reich illustrierten Beiträgen präsentieren Fachleute aus Wissenschaft und Restaurierungspraxis die sorgfältige Wiederherstellung der Schutzengelkirche in ihrer ganzen Pracht. Bischof Gregor Maria Hanke beschreibt die Schutzengelkirche in seinem Geleitwort zum Buch als „ein in Architektur übersetztes Fest des Glaubens und der Sinne, das zu allen Zeiten der betenden und Liturgie feiernden Menschen bedarf, die dieses Fest lebendig werden lassen“.

Sibylle Appuhn-Radtke, Julius Oswald SJ, Claudia Wiener (Hrsg.): Die Schutzengelkirche und das ehemalige Jesuitenkolleg in Eichstätt. Verlag Schnell + Steiner, Regensburg, 2011, 332 Seiten (mit 94 Farb-, 86 s/w-Abbildungen), Hardcover, ISBN 978-3-7954-2467-1, Subskriptionspreis bis zum 31.07.2011: € 29,95; ab dem 01.08.2011: € 39,95.

Das Buch ist auch an der Pforte des Priesterseminars in Eichstätt für € 29,95  erhältlich.



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