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25.07.2019

Bistum Eichstätt unterstützt 80 Projekte für notleidende Christen weltweit

Sozial- und Pastoralzentrum in Bugendana

Im Frühjahr dieses Jahres wurde das Sozial- und Pastoralzentrum in Bugendana in der Partnerdiözese Burundi eingeweiht. Das Bistum Eichstätt unterstützte unter anderem den Bau der Kirche und des Klinikgebäudes. pde-Foto: Abbe Privat

Eichstätt. (pde) – In 29 Ländern rund um den Globus engagiert sich das Bistum Eichstätt für Christen in Not oder Armut. Die Diözese förderte im vergangenen Jahr 80 Projekte mit insgesamt 1,2 Millionen Euro an Zuschüssen und rund 160.000 Euro an Spenden in Afrika, Lateinamerika, Asien und Osteuropa. Das zeigt der Jahresbericht 2018 des Referats Weltkirche.

Im Vergleich zum Vorjahr hat das Bistum Eichstätt seine Zuschüsse um rund 200.000 Euro erhöht. Von 218 Anträgen konnten insgesamt 80 bewilligt werden. Rund die Hälfte der geförderten Projekte gehört zur Kategorie Einrichtung und Bau, etwa ein Drittel hat den Schwerpunkt Bildung und knapp ein Fünftel fällt in den Bereich Soziales.

In der Partnerdiözese Burundi unterstützte das Bistum Eichstätt vor allem den Bau des Sozial- und Pastoralzentrums „St. Willibald und Walburga“ in Bugendana. Im Frühjahr dieses Jahres konnte dort neben Kirche und Schulen dank der Eichstätter Gelder eine Klinik eröffnet werden.

Auch auf den Philippinen und in Indien bezuschusst die Diözese Eichstätt Projekte. Seit über 60 Jahren ist das Bistum mit der indischen Diözese Poona partnerschaftlich verbunden. So steht die alljährliche Sternsingeraktion stets im Zeichen der Solidarität mit der Partnerdiözese in Indien. Auf den Philippinen steuerte das Bistum Eichstätt Gelder zum Bau einer Solaranlage in einem Ökospiritualitäts- und Biolandwirtschaftszentrum bei. Dort werden Studierende und lokale Farmer in die nachhaltige Landwirtschaft eingeführt.

In Äthiopien fließt die Unterstützung der Diözese Eichstätt in die Flüchtlingsarbeit. Mit den Geldern werden in einem Flüchtlingslager in Dollo Ado insbesondere Frauen und Jugendliche, die Schlimmes erlebt haben, in ihrer Persönlichkeit gestärkt, damit sie wieder aktiv am Leben teilnehmen können.

In Osteuropa unterstützt die Diözese Studierende mit Stipendien – auch über das ostkirchliche Priesterseminar Collegium Orientale, das in seiner Form einzigartig in Deutschland ist. In der Ukraine engagiert sich die Diözese für den Bau von Kirchen und Pfarrheimen, bezuschusst aber auch beispielsweise ein Traumazentrum für durch den Bürgerkrieg psychisch belastete Menschen.

Im Bistum Eichstätt leistet das Referat Weltkirche einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung für die Situation von Christen in Not. Insgesamt 34 Vortrags- und Informationsveranstaltungen mit rund 2.300 Teilnehmern organisierten die Mitarbeiter des Referats im Jahr 2018 auf dem Gebiet der Diözese – teilweise in Kooperation mit den Hilfswerken missio oder Misereor.

Der ausführliche Jahresbericht 2018 des Referats Weltkirche ist auf www.bistum-eichstaett.de/weltkirche abrufbar.



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