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28.11.2006

Bischofsweihe am 2. Dezember: Ablauf des Gottesdienstes im Eichstätter Dom - Apostolischer Nuntius Ender sowie die Kardinäle Lehmann und Wetter als Konzelebranten

Eichstätt. (pde) - Der Ablauf einer Bischofsweihe ist im Pontifikale festgelegt und erfolgt innerhalb einer feierlichen Bischofsmesse. Der Feier der Bischofsweihe am 2. Dezember im Eichstätter Dom steht der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick vor.

Nach der Begrüßung durch den Eichstätter Diözesanadministrator Dompropst Johann Limbacher wird Domdekan Klaus Schimmöller die päpstliche Ernennungsurkunde vorlesen. Die eigentliche Weihe erfolgt nach dem Wortgottesdienst durch Handauflegung und Gebet. Nach dem Hauptkonsekrator Erzbischof Schick werden die zwei von Abt Gregor Hanke benannten Mitkonsekratoren dem Erwählten die Hände auflegen: der frühere Bischof von Eichstätt und jetzige Augsburger Bischof Walter Mixa sowie Bischof Gabriel Mante aus der mit der Abtei Plankstetten partnerschaftlich verbundenen Diözese Jasikan in Ghana. Anschließend legen die anderen anwesenden Bischöfe - insgesamt 29 - die Hände auf. Unter ihnen sind der Apostolische Nuntius Erzbischof Erwin Josef Ender, die Kardinäle Karl Lehmann und Friedrich Wetter sowie alle bayerischen Bischöfe und die Oberhirten der Eichstätter Partnerdiözesen: Bischof Valerian D´Souza aus Poona (Indien), Erzbischof Simon Ntamwana aus Gitega (Burundi), Bischof Pavel Posád aus Leitmeritz (Tschechien).

Nach dem Weihegebet folgen weitere zeichenhafte Handlungen: die Salbung mit Chrisam, die Übergabe des Evangelienbuchs und die Übergabe der bischöflichen Insignien, Ring, Mitra und Stab. Erzbischof Schick wird dann Bischof Gregor Maria zur Kathedra, dem Bischofsstuhl, geleiten, wo dem neuen Bischof von Eichstätt das Rationale umgelegt wird. Es folgt der Friedensgruß. Vertreter der Priester und Diakone, der Ordensleute, der pastoralen Mitarbeiter, des Diözesanrates und der Jugend werden anschließend ihre Bereitschaft zur Mitarbeit bekunden. Danach nimmt die Eucharistiefeier ihren üblichen Ablauf. Unter den 18 Konzelebranten, die sich gemeinsam mit dem neuen Bischof um den Altar versammeln, sind auch die beiden Brüder von Bischof Gregor Hanke, die Priester sind. Die Kollekte ist für die Missionsarbeit der Weltkirche bestimmt.

Nach dem Ende des Gottesdienstes sind vier Grußworte im Dom vorgesehen: Der Apostolische Nuntius in Deutschland Erzbischof Erwin Josef Ender, der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Karl Lehmann, der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich und Kultusminister Siegfried Schneider als Vertreter der Bayerischen Staatsregierung sind die Redner. In großem Auszug geht es dann über den Domplatz zum Bischofshaus, wo der neue Bischof nochmals den Segen gibt. Der geistlichen Feier folgt das weltliche Fest der Begegnung im Festzelt auf dem Residenzplatz.

Der Eichstätter Domchor, die Schola Gregoriana des Eichstätter Doms und das Nymphenburger Bläserquartett werden den vom Bayerischen Fernsehen live übertragenen Gottesdienst musikalisch mitgestalten. An der Orgel ist Domorganist Martin Bernreuther, die Leitung hat Domkapellmeister Christian Heiß. Neben Chorwerken von Hassler, Menschick, Heiß und Gabrieli wird auch erstmals die Vertonung des Wahlspruchs des neuen Bischofs zu hören sein. Der Domchor wird das A-capella-Werk von Christian Heiß nach der Weihe singen. Bereits ab 9.05 Uhr gibt es im Dom ein Vorprogramm mit Musik für Bläser, Pauken und Orgel. Die deutsche Pontifikalvesper um 16.30 Uhr im Dom wird von der Schola Gregoriana mitgestaltet.

 



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