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14.11.2014

Bischöfe aus Eichstätt, Regensburg und St. Pölten sprechen zum Auftakt von „Liebe, Leib und Leidenschaft“

Eichstätt. (pde) – Mit Vorträgen und Grußworten der Bischöfe Gregor Maria Hanke aus Eichstätt, Rudolf Voderholzer aus Regensburg und Klaus Küng aus St. Pölten, Österreich, hat am Freitag, 14. November, die internationale Tagung „Liebe, Leib und Leidenschaft“ begonnen. Im Mittelpunkt der dreitätigen Veranstaltung an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, zu der Referenten aus den USA, Spanien und weiteren Ländern anreisten, steht die Theologie des Leibes von Papst Johannes Paul II. Bischof Küng gab nach dem Eichstätter Professor für Pastoraltheologie, Janusz Surzykiewicz, und dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke eine Einführung zu dem Thema.


Die wissenschaftliche Perspektive auf die Katechesen Johannes Pauls vertiefte anschließend der österreichische Theologe Josef Spindelböck. Er lehrt an der Hochschule der Diözese St. Pölten. Spindelböck sprach über inhaltliche und methodische Zugänge zur Theologie des Leibes. Auf den Begriff der Person und seine Bedeutung ging Bischof Voderholzer ein. Zum Abschluss des ersten Veranstaltungstages referierten der Soziologe Norbert Martin und seine Frau Renate über die Enzyklika „Humanae Vitae“ von Papst Paul VI. Das Ehepaar Martin ist Mitglied im Päpstlichen Rat für die Familie und stand in engem Kontakt mit Papst Johannes Paul.


Die Theologie des Leibes gründet im Wesentlichen auf den mehr als einhundert Katechesen, die Johannes Paul II. in den Mittwochsaudienzen zwischen 1979 und 1984 verfasste. Über viele Jahre hinweg begleitete der in diesem Jahr heilig gesprochene Papst Jugendliche und junge Erwachsene. Aus dieser Erfahrung heraus verfasste er seine Schriften. Ausgehend von der Bibel beschreibt er in ihnen das Wesen des Menschen und die Bedeutung seiner Körperlichkeit.


Die Tagung, zu der sich 290 Interessierte angemeldet haben, findet bereits zum zweiten Mal in Eichstätt statt. Sie endet am Sonntag, 16. November, mit einem Podiumsgespräch. Weitere Informationen unter "www.theologie-des-leibes.de".