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18.06.2018

„Beitrag zur Standortsicherung“: Diözese will Maria-Ward-Gebäude an Universität vermieten

Eichstätt. (pde) – Die Diözese Eichstätt beabsichtigt, der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt das Gebäude der früheren Maria-Ward-Schule Eichstätt zur Verfügung zu stellen. Dazu wird das Haus saniert und für die Belange der Hochschule ertüchtigt. Anschließend soll das Gebäude langfristig an die Universität vermietet werden.

Für die notwendigen Investitionen greift die Diözese auf den Vermögenshaushalt zurück. Im Blick auf die über einen Zeitraum von 30 Jahren zu erwartenden Mieteinnahmen sei die Finanzierung aus dem Vermögen eine wirtschaftlich solide Form der Anlage, so Finanzdirektor Florian Bohn. Zugleich leiste die Diözese damit einen wichtigen Beitrag zur Standortsicherung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Die Entscheidung, das Maria-Ward-Gebäude an die Katholische Universität zu vermieten, erfolgte auf Vorschlag einer Arbeitsgruppe, die Bischof Gregor Maria Hanke eingesetzt hatte. Ihr gehörten neben Verantwortlichen aus dem Bischöflichen Ordinariat jeweils ein Vertreter des Diözesansteuerausschusses, des Priesterrates, der Dekane und des Diözesanrates an. Nach Prüfung aller Gesichtspunkte sprach sich der Arbeitskreis dafür aus, die Investition aus dem Vermögenshaushalt und damit nicht aus dem laufenden Etat zu tätigen. Bischof Gregor Maria Hanke befürwortet diesen Vorschlag. Die Details des Konzepts werden nun in der Finanzkammer ausgearbeitet und dem Diözesanvermögensverwaltungsrat zur endgültigen Genehmigung vorgelegt.

Auf der Grundlage einer von der Diözese in Auftrag gegebenen Machbarkeitsstudie ist für die Sanierung und den Umbau des Maria-Ward-Gebäudes mit Gesamtkosten von 15 bis 16 Millionen zu rechnen.