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13.12.2015

„Barmherzigkeit verändert die Welt“: Bischof Hanke eröffnet Heiliges Jahr für das Bistum Eichstätt

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke (links) hat die Heilige Pforte in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche eröffnet. pde-Foto: Anika Taiber

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke (links) hat die Heilige Pforte in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche eröffnet. pde-Foto: Anika Taiber

In seiner Predigt in der Heilig-Kreuz-Kirche in Eichstätt rief der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke dazu auf, selbst Barmherzigkeit zu verschenken. pde-Foto: Anika Taiber

In seiner Predigt in der Heilig-Kreuz-Kirche in Eichstätt rief der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke dazu auf, selbst Barmherzigkeit zu verschenken. pde-Foto: Anika Taiber

Zahlreiche Gläubige waren zum Pontifikalamt in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche zur Eröffnung des Heiligen Jahrs für das Bistum Eichstätt gekommen. pde-Foto: Anika Taiber

Zahlreiche Gläubige waren zum Pontifikalamt in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche zur Eröffnung des Heiligen Jahrs für das Bistum Eichstätt gekommen. pde-Foto: Anika Taiber

Eichstätt. (pde) – Mit einem Pontifikalamt und dem Durchschreiten der Heiligen Pforte in der Eichstätter Heilig-Kreuz-Kirche hat Bischof Gregor Maria Hanke das Heilige Jahr für das Bistum Eichstätt eröffnet. In seiner Predigt sagte er, Gottes Wort zu vernehmen, seine Spuren im eigenen Leben wahrzunehmen und zu ihm umzukehren seien die Türen der Barmherzigkeit Gottes, die den Menschen dazu befähigen würden, selbst barmherzig zu sein: „Nicht mein Warten auf die Barmherzigkeit anderer, sondern die von mir verschenkte Barmherzigkeit verändert die Welt und mich selbst.“

Bewusst sei die Beichtkirche Heilig Kreuz in Eichstätt als Jubiläumskirche ausgewählt worden. Kaum anderswo werde die Barmherzigkeit Gottes so existenziell erfahrbar wie beim Empfang des Bußsakramentes. Zudem gebe es in der Heilig-Kreuz-Kirche im Gegensatz zu vielen anderen Jubiläumskirchen eine Besonderheit: Man müsse durch dieselbe Öffnung aus der Grabkammer in die Kirche zurückkehren, durch die man auch eingetreten sei. Bei anderen Jubiläumskirchen, bei denen eine der Kirchentüren die Heilige Pforte sei, könne man die Kirche dagegen ohne den Rückweg durch diese Tür wieder verlassen. Diese Rückkehr in den Kirchenraum in der Heilig-Kreuz-Kirche sei ein starkes Zeichen: „Gottes Barmherzigkeit empfangen und sich aus der Sphäre der Barmherzigkeit Gottes senden lassen in die Gemeinschaft der Kirche, in deine Lebenswelt, in die Welt.“ Bischof Hanke regte dazu an, die leiblichen und geistigen Werke der Barmherzigkeit zu tun – beispielsweise Hungernde zu speisen, Fremde und Obdachlose zu beherbergen und Trauernde zu trösten.

Papst Franziskus hatte das Heilige Jahr am 8. Dezember in Rom offiziell eröffnet. Er lud dazu ein, durch eine Heilige Pforte zu schreiten, um ein äußeres Zeichen der Hinwendung zu Christus zu setzen. Mit der Wallfahrt zu einer Heiligen Pforte wird der Empfang des Bußsakraments empfohlen. Mit dem Durchschreiten der Heiligen Pforte in den Jubiläumskirchen ist traditionell ein besonderer Ablass verbunden.

Im Bistum Eichstätt sind im Heiligen Jahr in neun Kirchen Heilige Pforten geöffnet: Neben der Heilig-Kreuz-Kirche in Eichstätt sind dies die Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein zum Trost in Wemding, die Franziskanerbasilika in Ingolstadt, die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung auf dem Habsberg, die Wallfahrtskirche St. Peter mit dem Grab der seligen Stilla in Abenberg, die Stiftsbasilika St. Vitus und Deocar in Herrieden, das Münster St. Johannes der Täufer in Neumarkt, die Wallfahrtskirche Mariä Heimsuchung in Großlellenfeld und die Wallfahrtskirche Heiligkreuz in Schambach.

Ausführliche Informationen zum Heiligen Jahr der Barmherzigkeit gibt es im Internet unter www.bistum-eichstaett.de/barmherzigkeit.

Hier geht es zur Bildergalerie zur Eröffnung.