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30.10.2013

„Azubitag“ des Caritasverbands des Bistums Eichstätt

Caritas Auszubildende tauschen sich beim „Azubitag“ in Eichstätt aus. (pde-Foto: Peter Esser)

Caritas Auszubildende tauschen sich beim „Azubitag“ in Eichstätt aus. (pde-Foto: Peter Esser)

Eichstätt. (pde) – Rund 60 Auszubildende der Caritas im Eichstätt kamen zum „Azubitag“ nach Eichstätt. Der Nachwuchs aus eigenen sowie angeschlossenen Einrichtungen war gemeinsam mit Betreuern zu einer Veranstaltung der Reflexion ins Eichstätter Priesterseminar gekommen: ganz überwiegend aus den Caritas-Seniorenheimen, aber auch aus dem Caritas-Zentrums St. Vinzenz und den Caritas-Wohnheimen und Werkstätten Ingolstadt sowie der Eichstätter Caritas-Zentrale. Hier hatten sie die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch, Reflexion und Information.

Der Qualitätsbeauftragte des Caritasverbandes Eichstätt, Matthias Helfrich, informierte die Azubis näher über das Leitbild, die vielfältigen Aufgaben, die Struktur und Größe der Caritas in Deutschland. Caritasdirektor Franz Mattes brachte den Azubis das Caritaslogo „Flammenkreuz“ näher. Es stehe für Leid, aber auch Trost: „Es bleibt nicht beim Kreuz, denn nach jedem Karfreitag kommt auch ein Ostersonntag“, so Mattes. „Gott ist Feuer und Flamme für die Menschen“. Der Caritasdirektor wünschte den jungen Menschen, dass auch sie ein Stück weit Trost und Flamme für ihre Mitmenschen sein können.

Die 16-jährige Tanja Koller macht eine Ausbildung zur Altenpflege-Fachkraft im Caritas-Seniorenheim Dietfurt. Zuvor hatte sie schon verschiedene Praktika in Büros absolviert: „In einem Altenheim habe ich dann festgestellt, dass mir der Umgang mit alten Menschen liegt.“ Ähnliche Erfahrungen machte Monika Labahn, die derzeit im Caritas-Seniorenheim Stein ausgebildet wird. Sie arbeitete bereits als Kosmetikern, „doch die Altenpflege erfüllt mich mehr“, erzählt sie. Neben dem Wunsch sich um hilfsbedürftigen Menschen zu kümmern, schreiben die Azubis im Priesterseminar aber auch andere Aspekte auf große Papiertischdecken: „sicherer Arbeitsplatz“, „abwechslungsreiche Tätigkeit“, „Lächeln der Bewohner“, „familiärer Umgang in der Einrichtung“, „menschliche und fachliche Kompetenzen für einen würdevollen Umgang mit alten Menschen erlernen“ – das und mehr wurden als Stichworte genannt. Doch auch Forderungen stellen die jungen Leute: „Mehr Pflegekräfte“ hält Kristjan Auburger aus Nürnberg-Altenfurt für nötig und Emil Martin aus Greding „mehr Lobbyarbeit für die Pflege“. Tanja Koller meint, der Beruf Altenpflege müsse in Politik und Gesellschaft stärker anerkannt werden, denn jeder wünsche sich schließlich, im Alter eine gute Betreuung.



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