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24.10.2008

Austausch der Generationen als Bereicherung für alle - Mehr als 430 Frauen bei Bezirkstagen des KDFB

Melanie Reinbold und Franziska Braun-Wiedmann

Mitverantwortliche für die Gestaltung der Bezirkstage: KDFB – Diözesanvorsitzende Franziska Braun-Wiedmann (r) und KDFB - Diözesanreferentin Melanie Reinbold (l).

Eichstätt. (pde) - „Generationen - Miteinander gelingt’s“. So lautete der Titel der diesjährigen Bezirkstage des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) in der Diözese Eichstätt. Mehr als 430 Frauen waren gekommen, um sich mit dem bundesweiten Jahresthema zu beschäftigen. Gemeinsam gestalteten Bezirksleiterinnen und der geschäftsführende Diözesanvorstand von September bis Oktober in jedem der elf Bezirke im Bistum einen Abend.

Die aktuellen Informationen aus dem Verband bildeten den ersten Teil des Treffens. So wurde das neue Jahresprogramm 2009 mit einigen seiner Höhepunkte vorgestellt, wie etwa die Diözesanwallfahrt nach Heideck, eine Fahrt nach München zur neuen Synagoge mit anschließendem Besuch der Fernsehstudios in Freimann oder die Frauenfrühstücke zum Thema „Ohne Sonntage gibt’s nur Werktage“. Ebenfalls zeigten die Referentinnen Bilder vom hundertjährigen Diözesanjubiläum, das der Frauenbund am 6. Juni diesen Jahres in Eichstätt feierte.

Der zweite Teil der Bezirkstage stand dann ganz unter dem Motto „Generationen – Miteinander gelingt’s.“ Den Einstieg bildete die biblische Generationengeschichte von Rut und Noomi. Anschließend kamen die Frauen selbst zum Zug, indem sie sich ihrem Geburtsjahrzehnt zuordneten um sich darüber auszutauschen, was für ihre Zeit besonders prägend und bedeutsam war. So berichtete eine Hundertjährige in Neumarkt von ihren Kindertagen im ersten Weltkrieg. Ihr gegenüber saß eine noch nicht mal Dreißigjährige, deren Kindheitserinnerungen, 70 Jahre später, deutlich anders ausfielen.

“Das Interesse aneinander und der gegenseitige Austausch der Generationen war groß, höchst interessant und eine Bereicherung für alle“, so die Diözesanvorsitzenden Franziska Braun-Wiedmann. Mit Hilfe der Alterspyramide zeigten die Referentinnen dann im nächsten Schritt auf, wie sich die Gesellschaft bereits verändert hat und welchen Herausforderungen sich die Menschen zukünftig zu stellen haben. Endete die Altersskala 1910 noch bei 80 Jahren wird im Jahre 2050 ein großer Teil der Bevölkerung zwischen 80 und 90 Jahren alt sein. Vor diesem Hintergrund ging es schließlich in einer Gruppenarbeit darum, was jung und alt voneinander lernen können, was sie gegenseitig erwarten, aber auch wo Vorurteile das gute Miteinander erschweren. Dabei kamen auch Beispiele zur Sprache, wo der Frauenbund bereits generationsübergreifende Angebote erfolgreich anbietet.

Den Abschluss der Abende bildete schließlich eine Bildermeditation, die mit leiser Musik im Hintergrund zum Nachdenken anregte, ganz gemäß dem Motto: „Jedem Alter wohnt ein Zauber inne“.



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