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20.03.2020

Ausgangsbeschränkungen wegen Coronavirus: Bistum Eichstätt bietet „Hoffnungsfunken“ an

Lgo: Hoffnungsfunken

Das Logo der Aktion "Hoffnungsfunken"

Eichstätt. (pde) – Die Lage in der Corona-Krise hat sich weiter verschärft. Die Landesregierung hat bayernweit Ausgangsbeschränkungen verhängt, die auch für das Bistum Eichstätt gelten. Die Bistumsleitung hatte zuvor bereits bekannt gegeben, dass alle öffentlichen Gottesdienste bis auf weiteres entfallen, um die Ausbreitung des Virus so gering wie möglich zu halten. Mit einer Vielzahl von Angeboten soll das geistliche Leben dennoch so weit wie möglich aufrechterhalten werden.

Unter dem Motto „Hoffnungsfunken“ bietet das Bistum Eichstätt zahlreiche geistliche Angebote an, die Gläubige von zu Hause aus wahrnehmen können: Gottesdienste werden live im Fernsehen, Hörfunk und Internet übertragen. Auch in den Sozialen Medien bietet die Diözese den Nutzern tägliche Impulse, wie Kirchenlieder zum Mitsingen oder Gebetsbitten zum Austausch an. In den kommenden Wochen werden täglich wechselnde Angebote für alle Altersgruppen und Hausgottesdienste für die Sonntage online gestellt.

Außerdem haben sich viele Pfarrgemeinden kreative Ideen einfallen lassen: In der Kirche von St. Pius in Ingolstadt können die Gläubigen zum Beispiel Gebetsanliegen auf Zettel schreiben und in die Gebetsbox werfen. Die Pfarrei St. Sebald in Schwabach können Gläubige Palmkätzchen, Buchs und Grünzeug in Körben in den Kirchen abgeben. Das Pfarrhaus-Team bindet die Sträußchen und lagert sie, bis sie in einer Messe verteilt werden können. Der Pfarrverband Nürnberg-Südwest/Stein hat auf seiner Homepage eine „geistliche Hausapotheke“ zusammengestellt. Sie dient zur Stärkung, Ermutigung und zum Trost. Auch ganz viele Hilfsangebote werden vor Ort organisiert. So bieten die Oberministranten der Hofkirche in Neumarkt ihre Unterstützung beim Einkaufen an. In vielen Pfarrgemeinden läuten zudem jeden Sonntag um 10 Uhr die Kirchenglocken, als akustische Erinnerung, innezuhalten und sich miteinander und mit Gott verbunden zu wissen. Gläubige können gegen Abend oder früh am Morgen eine Kerze an ein Fenster stellen, wenn zu dieser Zeit jemand alleine oder eine Familie gerade betet. Die Schwestern von St. Walburg bieten an, Bitten an das Grab der heiligen Walburga zu bringen. Diese können per Mail an Schwester Elisabeth Hartwig OSB gesendet werden: ehartwig@bistum-eichstaett.de oder per Post an: Abtei St. Walburg, Gebetsbitte, Postfach 1142, 85065 Eichstätt.

Alle Informationen zu den Angeboten des Bistums Eichstätt und den Pfarreien sind unter www.bistum-eichstaett.de/coronavirus zu finden. Weitere Ideen, Rückmeldungen und Anregungen für geistliche Angebote können per E-Mail geschickt werden an hoffnungsfunken@bistum-eichstaett.de.



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