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28.11.2024

Ausbildungsmesse an den Realschulen in Rebdorf

Die Ausbildungsmesse am Schulzentrum in Rebdorf war auch in diesem Jahr ein voller Erfolg. Foto: Christofer Schweisthal

Eichstätt - Es begann vor etwa zehn Jahren in bescheidenem Rahmen: in ein, zwei Klassenzimmern und auf den Fluren des Realschulzentrums Rebdorf wurden die Jahrgangsstufen acht und neun über Ausbildungsmöglichkeiten in der Region informiert. Die Veranstaltung war ein Erfolg für die Aussteller, die Azubis und die Schüler, die einen Praktikumsplatz fanden. So wurde in den kommenden Jahren diese selbstorganisierte Ausbildungsmesse sozusagen Alleinstellungsmerkmal Rebdorfs unter den diözesanen Schulen.

Wie etabliert diese Messe mittlerweile ist, zeigt sich an der Zahl der teilnehmenden Firmen, Organisationen und Schulen, die ihr Angebot vorstellen. „Heuer sind es 75, die ihren Stand in der Dreifachturnhalle des Schulzentrums aufbauen“, erzählt Bernd Schmid. Er ist Koordinator für berufliche Orientierung an der Knabenrealschule Rebdorf (KRS) und damit Hauptverantwortlicher für die Ausbildungsmesse.

Rund 500 Jungen und Mädchen, vor allem der achten und neunten Klassen der beiden Realschulen, konnten sich am Mittwoch, 27. November, anschauen, wo es für sie einen Praktikumsplatz gibt oder in welchen Ausbildungsbetrieb oder an welche weiterführende Schule sie demnächst gehen wollen. Seit drei Jahren nehmen auch die Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule Eichstätt die Einladung der Rebdorfer zur Messe gerne an.

Für die Schule ist die Veranstaltung jedes Mal wieder eine Herausforderung, die Kräfte bindet, Zeit kostet und genau vorbereitet und exakt durchgerechnet sein will. Nicht erst seitdem das Handwerk händeringend Nachwuchs sucht, ist der Run der Betriebe auf die Schul-Messe anhaltend stark. Das zeige sich auch beim Auftritt der Aussteller, die wissen, dass man mit einem Flugblatt und einem Kuli die Kids nicht mehr locken kann. Deshalb wird an den Ständen technisch aufgerüstet und multimedialer Aufwand betrieben, da rückt auch schon mal eine Firma mit Popcorn-Maschine an.

Schmids Pendant an der Mädchenrealschule Maria Ward ist Kollegin Sabine Grimm. Beide werden von Fachlehrern unterstützt, die die Jugendlichen im Unterricht etwa mit einem Fragenkatalog oder einer Ausstellerliste auf den Besuch der Messe vorbereiten. Unterstützung gibt es am Messetag auch von den beiden SMVen, die Kaffee und Kuchen anbieten und von den Elternbeiräten, die sich um das Catering kümmern.  

Natürlich ist die Messe nicht das einzige Format, mit dem die Berufsvorbereitung an der Schule arbeitet. Es gibt unterschiedlichste Bausteine für den Unterricht und darüber hinaus. Beliebt sind etwa Exkursionen und die Angebote der Bundesagentur für Arbeit oder der Wirtschaftsförderung beim Landratsamt, die auch in die Schulen kommen und zum Beispiel Bewerbungstrainings anbieten.

Text: Michael Heberling

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