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17.08.2006

Ambulante Hospizhilfe der Malteser bietet Trauergruppe für Kinder an

Wenn in einer Familie jemand stirbt, hat dieser Verlust für jedes Familienmitglied eine andere Bedeutung. Kinder fühlen sich in dieser Situation oft allein gelassen. Die Erwachsenen sind mit sich und ihrer Trauer selbst beschäftigt, während die Kinder Mühe haben, den Tod von Geschwistern, Eltern oder Großeltern zu verstehen. Die Ambulante Hospizhilfe der Malteser in Eichstätt führte daher in den letzten 10 Monaten die vierte Trauergruppe für Kinder durch. Die Kunsttherapeutin Barbara Lang und die Familientherapeutin Ursula Pabsch trafen sich alle 4 – 6 Wochen mit einer Gruppe von Kindern im Alter zwischen 7 und 12 Jahren. Ein wichtiger Teil der therapeutischen Arbeit ist es, den Kindern zu helfen, Gefühle als Teil der eigenen Persönlichkeit wahr zu nehmen. So bekamen die Gefühle wie Freude, Trauer oder auch Angst und Sehnsucht, Farbe und Form beim malen und töpfern. Als Symbol für ein anderes Leben nach dem Tod filzten die Kinder beim letzten Treffen bunte Schmetterlinge.Ab Oktober fängt eine neue Kindergruppe an.

Nähere Informationen dazu gibt es bei Irene Stiegler von der Malteser Hospizhilfe unter der Telefonnummer (08421)98070.

 



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