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27.11.2006

Advent – Zeit der Hoffnung - Hausgottesdienst am ersten Montag im Advent

Eichstätt. (pde) - „Advent – Zeit der Hoffnung“, so heißt das Thema des Hausgottesdienstes am ersten Montag im Advent. Am Gedenktag der heiligen Barbara, dem 4. Dezember, feiern um 19.30 Uhr die Familien und Hausgemeinschaften im Bistum Eichstätt daheim die Gebetsstunde, zu der Diözesanadministrator Johann Limbacher eingeladen hat.

Im Mittelpunkt des Hausgottesdienstes steht der vorbereitende Blick auf Weihnachten. Dieser sei für den Christen vom „Vertrauen auf die bedingungslose Liebe Gottes“ geprägt, wie Dompropst Limbacher in seiner Einladung schreibt. Die Mitfeiernden werden eingeladen, den alten Brauch der Barbara-Zweige in die Feier zu integrieren. Die bis zum Weihnachtsfest aufblühenden Zweige werden als Symbol der Hoffnung gedeutet.

Die Textvorlage wurde im Bischöflichen Seelsorgeamt Augsburg für Bayern einheitlich erstellt. Die Vorlage kann von der Internetseite des Bistums Eichstätt unter „www.bistum-eichstaett.de/hausgottesdienst/“ herunter geladen werden und liegt in zahlreichen Kirchen des Bistums auf. Sie wird auch in der Kirchenzeitung des Bistums Eichstätt vom 1. Adventssonntag (3. Dezember) abgedruckt sein.

Außerdem gibt es wieder einen Hausgottesdienst für den Heiligen Abend. Er ist ebenfalls im Internet erhältlich, wird zum 4. Adventssonntag (24. Dezember) in der Kirchenzeitung abgedruckt sein und in vielen Kirchen aufliegen.

Stichwort: Barbara-Zweige

Die heilige Barbara war eine christliche Märtyrerin, die vermutlich gegen Ende des zweiten Jahrhunderts in Kleinasien lebte. Zahlreiche Volksbräuche zeigen ihre Verehrung: Zweige werden an ihrem Gedenktag als „Barbara-Zweige“ von Forsythien, Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und in warmen Räumen ins Wasser gestellt. Sie blühen dann bis zum Weihnachtsfest auf. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen: sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt. In den letzten Tagen ihres Lebens, schon im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte.

 



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