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09.07.2003

450 Kilometer zum Heiligen Bruder Klaus - Fußwallfahrt der Landvolkbewegung nach Flüeli

Eichstätt. (pde) – Von Pfünz bei Eichstätt nach Flüeli führte die zwölfte Fußwallfahrt der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) des Bistums Eichstätt. Alle 44 Teilnehmer erreichten den Wallfahrtsort in der Zentralschweiz nach elf Tagen Pilgerschaft und insgesamt 450 zu Fuß zurückgelegten Kilometern. Flüeli war der Wirkungsort des hl. Nikolaus von der Flüe, dem Patron der KLB.

Der Weg begann in Pfünz, und führte in sechs Tagen durch Bayern und Baden-Württemberg nach Friedrichshafen an den Bodensee. Mit der Fähre wurde in die Schweiz übergesetzt. Weiter ging es dann über Niederbüren, Dietfurt, Jona und Schwyz, bis die Wallfahrer das Ziel, die Ranft des heiligen Bruder Klaus in Flüeli erreichten. Übernachtet wurde dabei in Gemeinschaftsquartieren, wie Turnhallen, Kindergärten, Pfarrheimen und auch in Zivilschutzbunker in der Schweiz. Höhepunkt der Wallfahrt war der Einzug und feierliche Gottesdienst in der Oberen Ranftkapelle in Flüeli.

Der Wallfahrtstag begann jeden Tag bereits um 3.30 Uhr. Anschließend gab es Frühstück und die Verpflegung für den Tag. Das Gepäck wurde verladen und um 4.45 Uhr die Morgenlaudes gebetet. Um 5.00 Uhr ging es los, die erste Stunde schweigend in den Tag um die erwachende Schöpfung in Ihrer ganzen Schönheit zu erleben. Die Wallfahrt führte Klaus Mederer durch Wälder, Wiesen, Felder, Städte und über Berge, immer auf dem kürzesten Weg. Bis um 9.00 Uhr waren dann schon die erst 20 km der Tagesetappe geschafft und es gab die erste Brotzeit. Die Gruppe betete jeden Tag zwischen drei und vier Rosenkränzen, diskutierte in kleinen Gruppen über eine Bibelstelle und sprach an Wegkreuzen und Kapellen kurze Gebete oder sang Lieder.

Die geistliche Leitung teilten sich Kaplan Roland Klein, Ingolstadt, und Pfarrer Friedrich Brechenmacher, Neustadt/Donau (Bistum Regensburg). Als Besonderheit der Eichstätter Wallfahrer wurde durch jedes Dorf geschwiegen und im stillen Gebet des ungeborenen Lebens und dem Frieden in der Welt gedacht. Neben dem Gebet blieb auch genügend Zeit für persönliche Gespräche oder manchen Witz. Am Nachmittag erreichte die Gruppe dann die Übernachtungsquartiere. Nach einer Pause zur Erfrischung je nach Quartier mit einer Dusche oder aber auch mit Kübel und Wasserschlauch, gab es ein sehr schmackhaftes Abendessen, zubereitet vom mitreisenden Küchenteam der KLB: Maria Graml, Teresia Fink und Anita Weidenhiller. Am Abend wurde feierlich ein Gottesdienst gefeiert und dann gemütlich der Tag beendet.

 



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