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23.09.2010

25 Jahre „Freunde der Eichstätter Dommusik“ - Dommusikverein unterstützt Chöre am Eichstätter Dom und fördert Konzerte

Eichstätt. (pde) - Die Förderung der Kirchenmusik am Eichstätter Dom ist Ziel des Vereins „Freunde der Eichstätter Dommusik e.V.“, der seit 25 Jahren besteht. Am 3. Oktober 1985 wurde der Verein gegründet, damals noch unter der Bezeichnung „Verein zur Pflege der Eichstätter Dommusik“. Der Verein fördert die jährliche Reihe der Eichstätter Domkonzerte, unterstützt die künstlerische Arbeit des Domchores und trägt zur Aus- und Weiterbildung der Nachwuchschöre bei. Erster Vorsitzender ist Prof. Dr. Stefan Schieren. Für Christian Heiß, den Eichstätter Domkapellmeister und Diözesanmusikdirektor, hat sich der Verein als „eine wichtige und unverzichtbare Stütze bei der Erfüllung der vielfältigen Aufgaben der Eichstätter Dommusik“ erwiesen. Das gelte nicht nur in ideeller, sondern vor allem auch in finanzieller Hinsicht.

„Mit Hilfe des Vereins könnten auch aufwendige Konzerte angeboten werden, ohne dass der Musikliebhaber tief in die Tasche greifen müsste“, so die Hoffnung, die der damalige Eichstätter Domkapellmeister Wolfram Menschick 1985 mit der Gründung des neuen Vereins verband. Diese Erwartung hat sich erfüllt, wie das Programm der Reihe Eichstätter Domkonzerte belegt. „Mit Hilfe des Vereins wurden große Konzerte mit Chor, Solisten und Orchester möglich, wie z.B. Händels Messias oder die Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach. Auch Chorfahrten wie die Reise der Jugendkantorei nach Schweden im vergangenen Jahr wären ohne die Unterstützung des Vereins nicht machbar“, stellt Domkapellmeister Christian Heiß fest. Als besonderer Höhepunkt steht in diesem Jahr noch am 24. Oktober das Oratorium Elias von Felix Mendelssohn Bartholdy auf dem Programm. Zuvor gestalten am 3. Oktober die Würzburger Domsingknaben ein Konzert im Eichstätter Dom.

25 Jahre Pressedienst

Mit der Gründung des Dommusikvereins vor 25 Jahren ist ein weiteres Jubiläum verbunden: Die erste Meldung des damals mit der Errichtung der Pressestelle im Bischöflichen Ordinariat neu erscheinenden „Pressedienstes der Diözese Eichstätt“ stellte die Neugründung vor. „Außergewöhnliche kirchenmusikalische Veranstaltungen sollen auch in Eichstätt möglich werden“, lautete damals die Schlagzeile. Auch die weiteren ersten Texte des neuen Pressedienstes von Oktober 1985 befassten sich mit nachhaltig bedeutsamen Themen: mit einem neuen Konzept der Bibelarbeit – die Reihe wird bis heute fortgesetzt und bundesweit in der Erwachsenbildung eingesetzt, mit der Wiederentdeckung eines Gemäldes „Verkündigung an Maria“ aus dem 15. Jahrhundert – es zählt heute zu den herausragenden Exponaten des Diözesanmuseums und mit der Ernennung des Neumarkter Stadtpfarrers Johann Limbacher zum Dekan – Limbacher wurde im Juli nach 20 Jahren als Generalvikar in den Ruhestand verabschiedet.



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