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Kirchenzeitung-Serie

Sakramente im Wandel von Zeit, Gesellschaft und Kirche

Die sieben Sakramente der katholischen Kirche stellte die Kirchenzeitung für das Bistum Eichstätt 2010 in einer siebenteiligen Reihe vor. Dabei bestimmten das Kirchenjahr und der Diözesankalender, nicht die liturgische Ordnung die Reihenfolge. Die einzelnen Beiträge verstehen sich nicht als theologische Handbuch-Artikel. Sie wollen vielmehr den Ort des Sakraments im Wandel von Zeit, Gesellschaft und Kirche suchen, seine veränderte Wahrnehmung beschreiben, seine Möglichkeiten in Zukunft andenken. Die Beiträge sollen Anregung zum Nachdenken sein und fordern zur Auseinandersetzung, zur Prüfung, vielleicht zur Gegenrede auf.

Gott vergibt die Sünden – eine Darstellung des Bußsakraments in der Unterkirche der Pfarrkirche St. Michael

"Die Taufe der Tränen"

Auf die Frage „Gehen Sie zur Beichte?“ hört man oft die im Brustton der Überzeugung gegebene Antwort „Warum sollte ich?“. Andere sagen anders: Noch nie wurde so viel gebeichtet wie heute. Während Glauben zwar immer mehr als Privatsache in den persönlichen Bereich zurückgenommen scheint, war dagegen der Bekenntnisdrang, vor allem mittels neuer Medien, noch nie größer gewesen als heute. Das Sakrament der Buße

Brot und Wein werden in der Eucharistiefeier zu Leib und Blut Christi gewandelt. Sie ist mehr als eine Erinnerung an das letzte Abendmahl. In ihr ist Christus gegenwärtig. Eine Darstellung aus der Unterkirche der Buxheimer Pfarrkirche St. Michael.

Feiern, was Gott uns geschenkt hat

Am Tag ihrer Erstkommunion wird den Kindern etwas geschenkt, das viel wichtiger ist als das Mountainbike von der Tante oder der Geldschein vom Opa: Zum ersten Mal empfangen sie in der Eucharistiefeier Jesus Christus im Zeichen von Brot und Wein. Das Sakrament der Eucharistie

Die Firmung ist die Erneuerung und zugleich Vollendung der Taufe. Neben Taufe und Eucharistie ist sie das dritte Sakrament, das der Eingliederung in die Gemeinschaft der Kirche Jesu Christi dient. Das Bild zeigt eine Darstellung aus der Unterkirche der Bu

Bewusst auf dem Weg zu Gott sein

Wurden Taufe, Firmung und Eucharistie früher in einer Feier begangen, so entwickelte sich in der römischen Tradition eine Abspaltung der beiden anderen Sakramente von der Taufe hin zur Einteilung in drei verschiedene Feiern. Das Sakrament der Firmung

Man tritt zum Priestertum ein durch das Sakrament. Im Zentrum des priesterlichen Lebens steht die heilige Eucharistie, in der Jesu Hingabe am Kreuz immerfort wirklich unter uns gegenwärtig bleibt.

Die wahre Tür zum Hirtenamt

„Der einzig rechtmäßige Aufstieg zum Hirtenamt in der Kirche ist das Kreuz. Das ist der wahre Aufstieg, das ist die wahre Tür. Nicht selber jemand werden wollen, sondern für den anderen da sein – für Christus und so, durch ihn und mit ihm für die Menschen, die der Herr sucht, die er auf den Weg des Lebens führen will“. Das Sakrament der Priesterweihe

Das Sakrament der Taufe: Darstellung aus der Unterkirche der Pfarrkirche St. Michael in Buxheim.

Wo Gottes Liebe spürbar wird

Früher war es selbstverständlich, dass Säuglinge oder Kleinkinder getauft werden. Heute wird dies vielfach abgelehnt oder zumindest in Frage gestellt. Immer wieder hört man von Eltern: „Unser Kind soll sich später einmal selbst entscheiden, ob es getauft werden will oder nicht.“ Das Sakrament der Taufe

Das Sakrament der Krankensalbung: Darstellung aus der Unterkirche der Pfarrkirche St. Michael in Buxheim.

Beistand Gottes schafft Heil

Dieses Sakrament erbittet, wer an seine körperlichen oder seelischen Grenzen gelangt ist und sich in solch bedrängender Lage nach einem Beistand sehnt, der über eine bloß „gut gemeinte“ mitmenschliche Anteilnahme hinausgreift. Das Sakrament der Krankensalbung

Unwiderrufliches Einverständnis

In allen Kulturen der Menschheit gilt die Ehe als etwas Heiliges. Aus diesem Grund wird die Eheschließung nicht nur in der Kirche, sondern auch in anderen kulturellen Bereichen unter religiösen Symbolen begangen. Das Sakrament der Ehe