Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/ de-DE Bistum Eichstätt Tue, 14 Aug 2018 12:24:26 +0200 Tue, 14 Aug 2018 12:24:26 +0200 TYPO3 EXT:news http://www.bistum-eichstaett.de/news/22022_.rss Tue, 14 Aug 2018 12:12:10 +0200 „Wandern mit Bibel und Rucksack“: Veranstaltung des Frauenbundes http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/wandern-mit-bibel-und-rucksack-veranstaltung-des-frauenbundes-1/ Eichstätt/Neumarkt. (pde) – Zu einer Bibelwanderung auf den Spuren der Apostelgeschichte lädt der Katholischer Deutsche Frauenbund (KDFB) in der Diözese Eichstätt ein. Von Mittwoch bis Freitag, 5. bis 7. September, werden die Wanderer mit Rucksack und Bibel unterwegs sein, beten und sich mit Texten der heiligen Schrift befassen. Auf den Tagestouren rund um das Kloster St. Josef in Neumarkt werden Strecken von bis zu 20 Kilometer zurückgelegt. Die Teilnehmer sollen anhand der Apostelgeschichte nachspüren, wie man heute die Strukturen einer Pfarrgemeinde mit Leben erfüllen kann. Der ehemalige geistliche Diözesanbeirat des KDFB, Pfarrer Konrad Herrmann, wird die Veranstaltung bereits zum 25. Mal leiten.

Weitere Informationen und Anmeldung bei der KDFB-Geschäftsstelle in Eichstätt, Tel. (08421) 50-674, E-Mail: info(at)frauenbund-eichstaett(dot)de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22021_.rss Tue, 14 Aug 2018 11:37:05 +0200 „Mehr als Abenteuer und Spaß“: Ferienangebote der kirchlichen Jugendarbeit http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/mehr-als-abenteuer-und-spass-ferienangebote-der-kirchlichen-jugendarbeit/ Eichstätt. (pde) – Piraten, Wikinger, Cowboys und Beduinen „erobern“ in den Sommerferien das Hüttenlager Almosmühle bei Pfünz. Auch anderswo im Bistum Eichstätt werden Zelte aufgeschlagen. Neben Abenteuer und Spaß wollen die Freizeitangebote der kirchlichen Jugendarbeit Gemeinschaftserlebnisse ermöglichen und christliche Werte vermitteln.

Die Almosmühle, eine Einöde rund sieben Kilometer östlich von Eichstätt hoch über dem Altmühltal, ist in den Schulferien eine Oase der Freizeit und Erholung. Neben 12 stilvollen Holzhütten mit je zehn Schlafplätzen liefern gemauerte Feuerstellen die nötige Lagerfeuer-Romantik. Abgeschirmt durch einen Mischwald aus Buchen-, Kiefern- und Fichtenbeständen, eignet sich die 17.000 Quadratmeter große Selbstversorger-Anlage der Diözese Eichstätt dazu, der Zivilisation für eine Weile zu entfliehen.

Genau das tun in der zweiten Sommerferienwoche 85 Mädchen zwischen 9 und 13 Jahren mit ihren 17 Betreuerinnen, drei „Küchenfeen“ und zwei Nachwächtern beim Hüttenlager der katholischen Jugendstellen Herrieden und Schwabach. Wenn Dschinni aus der Wunderlampe kommt und die Betreuerinnen in orientalischer Kleidung den Lagertanz aufführen, fühlen sich die Mädchen wie in einem Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Passend zum Lagerthema „Orient“ haben sie Bauchtanz- und Scheich-Kostüme, Schmuck, Lampen und Laternen gebastelt. In einem Abenteuerspiel müssen sie eine Prinzessin befreien. „Das Lager ist supertoll. Wir machen ganz viele Dinge zusammen und haben viel Spaß miteinander“, schwärmt Valentina. „Die Betreuerinnen sind nett, freundlich und witzig“, fügt Julia hinzu. Tamara Weiß war bereits als Kind im Hüttenlager. „Es hat mir so gut gefallen, dass ich schon deshalb Betreuerin werden wollte“, erzählt sie. „Es ist eine Woche in einer völlig anderen Welt, fernab von Medien und Technik, sehr nah an der Natur“, erklärt Lagerleiterin Lisa Heinrich. „Das Gruppengefühl wird gestärkt.“ Auch Morgenimpulse, Tischgebete und einen Gottesdienst gehörten zum Programm.

Ohne Handy und Spielkonsole

Seit über 40 Jahren locken magische Momente am Lagerfeuer und phantasievoll gestaltete Freizeitaktivitäten Kinder und Jugendlichen aus der Diözese Eichstätt ins Hüttenlager nach Pfünz. Jedes Lager hat ein anderes Thema. Vor den Mädchen waren 99 Buben und 16 Betreuer als „Wikinger“ zum Jungenhüttenlager der Jugendstelle Herrieden gekommen. Die Kinder bastelten Wikingerhelme, bauten ein Wikinger-Schiff und gingen auf Entdecker-Tour auf der Altmühl. Am Lagerfeuer erzählten sie sich Seefahrergeschichten. „Viele Kinder haben entdeckt, dass sie auch ohne Handy, Spielekonsole, Fernseher und sozialen Medien auskommen und mit Freunden sehr viel Spaß in der Natur erleben können“, erzählt Michael Kiefer, der vor 25 Jahren zum ersten Mal als Betreuer dabei war. Noch länger – seit 1984 – ist Gerhard Rott beim Hüttenlager für Jungen ehrenamtlich tätig. „Schon als Kind habe ich das Lager erlebt“, erzählt Rott, der mit Michael Kiefer die Gesamtleitung innehat. Die Erfahrung der Verbindung von Natur, Gemeinschaft und Aktivitäten für Kinder sei etwas, das jedes Kind erleben sollte. „Vielleicht sind es später diese Erinnerungen, die im Leben wichtig sind.“

Am Hüttenlager der Jugendstelle Schelldorf nehmen derzeit 50 Jungen ab 14 Jahren teil. Anfang der Woche waren sie mit Karten und Kompass auf eigenen Pfaden von Pfünz zu einem Weiher in Buxheim unterwegs. „Zeltlager und Ferienfreizeiten helfen jungen Menschen, Rücksichtnahme und Toleranz gegenüber anderen einzuüben“, sagt Diözesanjugendseelsorger Clemens Mennicken. Für die kirchliche Jugendarbeit sei es wichtig, solche Angebote auch in einen religiösen Rahmen einzubetten, so dass Gemeinschaft nicht zuletzt in gemeinsamem Beten, religiösen Impulsen und Zeltlagergottesdiensten erfahrbar werde. Viele ehemalige Teilnehmer seien später bereit, sich als ehrenamtliche Betreuer zu engagieren und blieben dadurch in Kontakt mit kirchlichem Leben. „Für manche sind solche positiven Erlebnisse später auch ein Anknüpfungspunkt, sich in der Pfarrei ehrenamtlich zu engagieren“, so der Jugendpfarrer.

Angebote der Jugendverbände

Neben und teilweise mit den katholischen Jugendstellen organisieren auch kirchliche Jugendverbände Freizeitangebote. Die Katholische Studierende Jugend (KSJ) baute ihr Zeltlager „Piraten – frei wie der Wind“ auf einer abgeschiedenen Wiese in der Nähe von Alesheim im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen auf. Im einem „Lagerparlament“ gaben sich die 120 Teilnehmer der 5. bis 9. Schulklassen und 40 Betreuer gemeinsam Regeln für die Erlebniswoche. „Das stärkt das Demokratieverständnis“, sagt Jugendreferentin Anja Werner. Beim bayernweiten Pfadfinderlager haben 500 Kinder im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ihre Zelte in Thalmässing aufgeschlagen. Während eines Familien-Hüttenlagers der Kolpingjugend zogen Cowboys und Indianer durch die Almosmühle, 33 Kinder und 22 Erwachsene tauchten in den „wilden Westen“ ein.

Gleich zwei Zeltlager veranstaltete die Schönstatt-Mannesjugend: „Siedler in Space“ war das Thema in Hohenberg-Allertshofen, „Asterix und Oberlix“ in Oberdolling im Landkreis Eichstätt. Mit dabei in Oberdolling war auch Domkapitular Alfred Rottler, Leiter der Hauptabteilung Pastoral und kirchliches Leben im Bischöflichen Ordinariat Eichstätt. Er hat bereits an rund 40 Zeltlagern der Schönstatt-Jugend und der BDKJ-Verbände teilgenommen. „Der ganzheitliche Ansatz, bei dem Leib und Seele im Blick sind, zeichnet die kirchlichen Freizeitangebote aus“, sagt Rottler. “Die Kinder und Jugendlichen bekommen dabei viel Zeit zum Spielen und Spaß miteinander zu haben, aber auch Gottesdienste, Gruppenstunden und Gebet gehören dazu“.

Eine Ferienwoche mit dem Thema „Gipfelstürmer“ veranstaltet die Schönstattbewegung für Mädchen zwischen 9 und 15 Jahren im Canisiushof bei Kösching-Kasing. Dabei dreht sich für 45 Kinder alles um den Familienfilm „Heidi“. „Wir bieten eine Mischung aus Freizeitaktivitäten und religiösen Komponenten“, sagt Leiterin Franziska Prüller. Für Gipfelstürmer ist auch eine „Berggaudi im Steinernen Meer“ gedacht, zu der die Jugendstelle und der BDKJ im Dekanat Ingolstadt Jugendliche ab 14 Jahren in die Alpen führen. Ende August/Anfang September wird auch wieder im Hüttenlager Almosmühle gehämmert, gebaut und gebastelt. „Bob, der Baumeister“ lautet das Motto des gemischten Lagers der Kolpingjugend des Diözesanverbands Eichstätt. Zum Abschluss werden die 73 Kinder und 27 Betreuer einen Gottesdienst gemeinsam mit den Eltern feiern.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22017_.rss Mon, 13 Aug 2018 14:53:05 +0200 Damit nicht das Licht ausgeht: Mietberatung der Caritas http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/damit-nicht-das-licht-ausgeht-mietberatung-der-caritas0/ Eichtätt/Ingolstadt - „Diesen Dienst haben wir aufgebaut, weil immer mehr Menschen mit speziell dieser Verschuldung kamen und sich zeigte, welches harte Schicksal sie erleiden, wenn man nicht rechtzeitig agiert“, erklärt Ulrich Walleitner, Schuldnerberater der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt, und bringt auf den Punkt: „Letztes Jahr hatten wir drei Fälle, bei denen der Strom abgestellt wurde und die Leute im Dunkeln saßen. Bei zwei Klienten konnte die Sperre mit unserer Hilfe Gott sei Dank innerhalb kurzer Zeit wieder aufgehoben werden.“

Seit fünf Jahren gibt es die spezielle Beratung bei Miet- oder Energieschulden. Knapp 70 Hilfesuchende nahmen sie im Jahr 2017 in Anspruch, mehr als im Vorjahr. Oft sind es arbeitslose und alleinerziehende Menschen wie Claudia Esch (45/Name geändert). Ihr wurde eine Stromsperre für ihre Wohnung angekündigt. Da sie aufgrund dieses Problems in der Vergangenheit schon einmal ein Darlehen des Jobcenters erhalten hatte, erschien eine Lösung schwierig. Walleitner bat das Jobcenter um ein erneutes Darlehen für Energieschulden für Frau Esch, bei dem monatlich zehn Prozent von ihrem Regelbedarf, also der Hilfe zum Leben, zur Tilgung einbehalten werden sollten. Zusätzlich schlug er vor, das Jobcenter solle dem Energieversorger direkt  die Abschläge überweisen. Darauf ging die Behörde ein und gewährte erneut ein Darlehen. Eine Energiesperre konnte verhindert werden. Dadurch, dass der Schuldnerberater mit Frau Esch eine Budgetplanung vornahm, vermied sie zudem weitere Verschuldungen.

Der Caritas-Mitarbeiter bittet Klienten in ihrem eigenen Interesse darum, frühzeitig in die Beratung zu kommen und nicht erst, wenn das Kind schon fast in den Brunnen gefallen ist. „Leider lassen viele die Mahnung, Sperrandrohung und vierwöchige Nachfrist verstreichen und machen sich erst mit der Sperrankündigung zu uns auf.“ Je früher jemand kommt, desto besser könne die Caritas mit Wohnungsbau- und Energieunternehmen sowie anderen kooperieren. Auch für diese sei es schließlich von Vorteil, wenn Miete und Energiekosten wieder pünktlich bezahlt werden. Walleitner wünscht sich, dass die Unternehmen die Betroffenen bei einer Sperrandrohung direkt auf Beratungsangebote der Caritas-Kreisstelle aufmerksam machen.

Zudem steht für ihn fest, dass Energieschulden nicht nur individuelle Ursachen haben, sondern auch politische: „Der Deutsche Caritasverband hat im Rahmen einer Studie Stromspar-Check PLUS belegt, dass die Stromkosten von Haushalten der Grundsicherung meist zu niedrig kalkuliert sind. Diese müssen ja schließlich aus dem monatlichen Regelsatz von 416 Euro bei einer Person bezahlt werden.“ Und für den Fall einer Sperrankündigung darf es seiner Überzeugung nach nicht im Ermessen von Behörden stehen, ein Darlehen zu gewähren. „Dafür muss es einen Rechtsanspruch geben, damit nicht das Licht ausgeht oder Menschen sogar in Kälte ausharren müssen.“

Mit Onlinespende helfen

Die Miet- und Energieberatung der Caritas-Kreisstelle Ingolstadt finanziert sich aus Spenden und freiwilligen Leistungen. Sie kann mit einer Onlinespende unter www.caritas.de/spenden unterstützt werden. Spendenwillige sowie Menschen mit Schulden können sich wenden an Ulrich Walleitner, Telefon:  0841 309144, E-Mail: ulrich.walleitner@caritas-ingolstadt.de.

Quelle: Caritas

 

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22014_.rss Mon, 13 Aug 2018 10:11:33 +0200 Orgelmatinee im Eichstätter Dom mit Dresdner Organist Holger Gehring http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/orgelmatinee-im-eichstaetter-dom-mit-dresdner-organist-holger-gehring/ Eichstätt. (pde) – In der Reihe der Orgelmatineen ist am Samstag, 18. August, der Dresdner Organist Holger Gehring im Eichstätter Dom zu hören. Er wird Werke von Johann Sebastian Bach und eine Sonate von Gustav Adolf Merkel spielen. Das Konzert beginnt um 11.30 Uhr und dauert etwa eine halbe Stunde.

Holger Gehring studierte Kirchenmusik an den Musikhochschulen in Lübeck, Stuttgart und Frankfurt. Danach war er als Assistent des württembergischen Landeskirchenmusikdirektors, als Kantor der Stadtkirche Bad Hersfeld und als Dozent tätig. 2004 wurde er Kreuzorganist an der Kreuzkirche Dresden. 2005 ernannte ihn die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens zum Orgelsachverständigen. Seit September 2017 ist er außerdem Custos der neuen Konzertsaalorgel der Dresdner Philharmonie.

In der Reihe der Samstagskonzerte im Eichstätter Dom sind jede Woche bis zum 22. September namhafte Organisten aus dem In- und Ausland zu Gast. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden sind erwünscht. Konzertbesucher finden bis 11.30 Uhr Einlass im Vorraum zum Willibaldschor. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.eichstaetter-dommusik.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22013_.rss Mon, 13 Aug 2018 09:57:14 +0200 Samstagspilgern: Auf dem Wallfahrerweg von Bieswang nach Schambach http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/samstagspilgern-auf-dem-wallfahrerweg-von-bieswang-nach-schambach/ Eichstätt. (pde) – Die Pilgerstelle im Bistum Eichstätt lädt für Samstag, 8. September, zu einer Wanderung auf dem Wallfahrerweg von Bieswang nach Schambach ein. Die Etappe beginnt an dem historischen Treffpunkt „Sezzi locum“ der den Heiligen Willibald, Wunibald und Sola gewidmet ist. Danach geht der Weg von Bieswang nach Suffersheim mit einem Besuch der dortigen ökumenische St. Gunthildis Kapelle, dem sogenannten „Schneckenhaus Gottes“. Nach der Mittagspause wandert die Gruppe durch das Schambachtal weiter nach Schambach. Insgesamt ist eine Wegstrecke von 14 Kilometern zurückzulegen. Heinz Ottinger begleitet die Pilger. Die Teilnahme ist kostenlos.

Der Tag findet in der Reihe Samstagspilgern statt. Der nächste und letzte Termin in diesem Jahr ist am 22. September von Beilngries nach Greding. Weitere Informationen und Anmeldung in der Diözesan-Pilgerstelle unter Tel. (08421) 50-690, Fax (08421) 50-699, E-Mail: pilgerbuero(at)bistum-eichstaett(dot)de oder online unter www.pilgerstelle-eichstaett.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22001_.rss Thu, 09 Aug 2018 10:04:48 +0200 Mesner pilgern nach Andechs http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/mesner-pilgern-nach-andechs/ Eichstätt. (pde) – Ins Kloster Andechs, den ältesten belegten Wallfahrtsort Bayerns, geht die Mesnerwallfahrt des Bistums Eichstätt am Samstag, 8. September. Um 9.30 Uhr feiern die Pilger in der Wallfahrtskirche auf dem „Heiligen Berg“ die Heilige Messe mit. Nach dem Mittagessen ist ein Besuch des Flugwerftmuseums Schleißheim geplant, einer Außenstelle des Deutschen Museums.

Der Bus startet bereits um 5.00 Uhr am Morgen in Neumarkt. Zustiegsmöglichkeiten sind in Beilngries, Enkering und Eichstätt geplant. Nähere Informationen und Anmeldung beim Vorsitzenden des Mesnerverbandes, Reinhard Brock, Montag und Freitag von 9 bis 10 Uhr unter Tel. (0160) 98655046 oder per E-Mail an reinhard_brock(at)web(dot)de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21998_.rss Wed, 08 Aug 2018 14:27:31 +0200 Plankstetten: Letzte Jugendvesper nach 38 Jahren http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/plankstetten-letzte-jugendvesper-nach-38-jahren/ Eichstätt/Plankstetten. (pde) - Am Freitag, 21. September, findet um 20.00 Uhr in der Pfarr- und Abteikirche Plankstetten die letzte Jugendvesper statt. Damit geht nach genau 38 Jahren eine Tradition zu Ende, die viele Jahrzehnte lang als feste Institution im Bistum Eichstätt galt. Viele Jugendliche trafen sich immer am dritten Freitag im Monat: Sie sangen miteinander, hörten Gottes Wort und beteten zusammen, inspiriert vom Gebet der Brüder in Taizé. Nicht selten war die Abteikirche voll besetzt.

Doch in den letzten Jahren kamen immer weniger Besucher zur Jugendvesper. So entschloss sich das Team zum Umzug in die Krypta. Verschiedene Versuche einer Neubelebung fanden jedoch kein ausreichendes Echo. Das führte zum Entschluss, die Plankstettener Jugendvesper nun zu beenden.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21995_.rss Wed, 08 Aug 2018 10:54:27 +0200 Diözese Eichstätt verzichtet auf sachgrundlos befristete Arbeitsverträge http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/dioezese-eichstaett-verzichtet-auf-sachgrundlos-befristete-arbeitsvertraege/ Eichstätt. (pde) – Die Diözese Eichstätt als Dienstgeberin schließt grundsätzlich keine sogenannten „sachgrundlos“ befristeten Arbeitsverträge mehr ab. Mit dieser Entscheidung der Ordinariatskonferenz sollen neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern längerfristige Perspektiven für ihren Arbeitsplatz gegeben werden. Die Diözese Eichstätt versteht die Maßnahme zudem als Beitrag, neue Arbeitsplätze für potentielle Bewerber und Bewerberinnen attraktiver zu machen und die Personalbindung zu intensivieren.

Das „Gesetz über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge“ gestattet grundsätzlich die Befristung eines Arbeitsvertrages ohne Vorliegen eines sachlichen Grundes für die Dauer von bis zu zwei Jahren. Davon unabhängig besteht die Möglichkeit einer befristeten Anstellung durch einen „sachlichen Grund“, beispielsweise einem Vertretungsfall.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21994_.rss Wed, 08 Aug 2018 10:19:42 +0200 Malteser laden ein zur Pilgerfahrt für Senioren und Behinderte nach Wemding http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/malteser-laden-ein-zur-pilgerfahrt-fuer-senioren-und-behinderte-nach-wemding/ Der Malteser Hilfsdienst des Bistums Eichstätt organisiert am Samstag, 13. Oktober, unter dem Motto „Miteinander auf dem Weg“ eine Wallfahrt für Senioren und Menschen mit Behinderung. Mit Reisebussen wird die Fahrt in diesem Jahr nach  Wemding zur Wallfahrtskirche „Maria Brünnlein“ gehen, wo zur selben Zeit eine Reliquie der Heiligen Bernadette Soubirous ausgestellt wird.

Dort beginnt der Tag um 11.30 Uhr mit einem gemeinsamen Mittagessen in der Gaststätte „Zur Wallfahrt“. Um 14.00 Uhr findet in der Wallfahrtskirche „Maria Brünnlein“ eine Heilige Messe statt, in der auch der Krankensegen gespendet wird. Zelebrant ist Domkapitular Prälat Dr. Christoph Kühn. Um 15.30 Uhr können die Teilnehmer Kaffee und Kuchen genießen – wieder in der Gaststätte „Zur Wallfahrt“. Um 17.00 Uhr findet noch eine Andacht in der Wallfahrtskirche statt und gegen 18.00 Uhr werden die Ausflügler die Heimreise antreten.

Im Fahrpreis von 40,00 Euro sind die Busfahrt, das Mittagessen mit einem Getränk sowie Kaffee und Kuchen enthalten. Behinderte Personen werden von ehrenamtlichen Helfern des Malteser Hilfsdienstes den ganzen Tag über betreut. Gehbehinderte, die keinen eigenen Rollstuhl besitzen, können einen solchen ausleihen. Die Abfahrtszeiten und Zusteigeorte der einzelnen Busse werden nach Ende der Anmeldefrist rechtzeitig bekannt gegeben. Um Anmeldung wird bis Donnerstag, 30. August, gebeten.

Kontakt und Anmeldung: Malteser Hilfsdienst e. V. Eichstätt. Postfach 1222, 85066 Eichstätt, Tel.: 08421/9807-0, E-Mail: malteser.eichstaett@malteser.org

Quelle: Malteser

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21992_.rss Wed, 08 Aug 2018 09:12:07 +0200 Pontifikalamt zum Patrozinium an Mariä Himmelfahrt im Eichstätter Dom http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/pontifikalamt-zum-patrozinium-an-mariae-himmelfahrt-im-eichstaetter-dom/ Eichstätt. (pde) –  Am Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel am Mittwoch, 15. August, zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke ein Pontifikalamt im Eichstätter Dom. An diesem Tag feiern die Gläubigen der Diözese auch das Patrozinium der Domkirche. Die Eucharistiefeier beginnt um 9 Uhr. Ein Ferienchor der Dommusik unterstützt von den Dombläsern singt die „Missa buccinata für Chor und Bläser“ von Christian Heiß. Weiterhin kommen zur Aufführung eine „Halleluja-Coda“ von Hans Leo Hassler, ein „Ave Maria“ von Tomas L. da Victoria sowie die Motette „Cantate Domino für Chor und Bläser“ von Christian Heiß. Außerdem findet um 11 Uhr ein Pfarrgottesdienst im Dom statt. Bei allen Gottesdiensten werden die mitgebrachten Kräuter und Blumen gesegnet.

Das Hochfest Mariä Himmelfahrt geht auf eine frühkirchliche Tradition zurück. Im Mittelpunkt des Hochfestes steht die innige Beziehung Marias zu ihrem Sohn Jesus. Himmelfahrt bedeutet, dass sie nach Beendigung ihres irdischen Lebens in den Zustand gelangt sei, in den die übrigen Gläubigen erst nach der Auferstehung am Jüngsten Tag kommen werden. Die Lehre von der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel wurde 1950 von Papst Pius XII. zum Dogma erklärt.

Nach altüberliefertem Brauch werden an diesem Tag spezielle Kräuterbuschen geweiht. Die Heilkräuter werden als Zeichen für die Schönheit der Schöpfung in den Gottesdienst gebracht und gesegnet. Durch sie soll Gott den Menschen Gesundheit und Freude schenken, heißt es im Segensgebet.

Weitere Informationen zu Mariä Himmelfahrt

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21988_.rss Tue, 07 Aug 2018 13:39:06 +0200 Pfarreienfusion im Nürnberger Süden http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/pfarreienfusion-im-nuernberger-sueden/ Eichstätt/Nürnberg. (pde) – Aus den Pfarreien im Pastoralraum Nürnberg Altenfurt-Fischbach-Moorenbrunn (AlFiMo) im Dekanat Nürnberg-Süd wird die Pfarrei St. Johannes der Täufer. Deshalb werden die bisherigen Pfarreien Nürnberg St. Sebald (Altenfurt), Nürnberg Heilig-Geist (Fischbach) und Nürnberg Maria, Mutter vom Guten Rat (Moorenbrunn) zu einer einzigen Pfarrei zusammengefasst. Das hierfür erforderliche Dekret des Eichstätter Bischofs Gregor Maria Hanke tritt zum 1. September in Kraft.

Die neu entstandene Pfarrei trägt den Namen „St. Johannes der Täufer“. Die Pfarrkirche St. Sebald in Altenfurt wird künftig die einzige Pfarrkirche der neuen Pfarrei sein. Sie behält jedoch den Titel „St. Sebald“. Die bisherigen Pfarrkirchen in Moorenbrunn und Fischbach werden künftig Filialkirchen der neuen Pfarrei sein, behalten jedoch das Recht, als Tauf- und Eheschließungsort dienen zu können.

Der Fusion vorausgegangen ist in den drei Pfarreien des Pastoralraums ein mehrere Jahre dauernder Entscheidungsprozess, an dessen Ende nun die Bitte um Zusammenlegung der Pfarreien an den Bischof herangetragen wurde.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/22010_.rss Tue, 07 Aug 2018 13:19:00 +0200 Ministrantenwallfahrt, Urlaub und Freizeit: Medientipps zum Wochenende http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/ministrantenwallfahrt-urlaub-und-freizeit-medientipps-zum-wochenende/ Eichstätt. (pde) – Die Videoredaktion der Diözese Eichstätt blickt zurück auf die Internationale Ministrantenwallfahrt, an der rund 550 Mädchen und Jungen aus dem Bistum Eichstätt teilgenommen haben. Nicht nur die Besichtigung der Sehenswürdigkeiten war für sie eine neue Erfahrung, auch gemeinsame Gottesdienste in den Kirchen Roms beeindruckten die Minis. Einen durften die Jugendlichen aus Eichstätt mit Bischof Gregor Maria Hanke an einem ganz besonderen Ort feiern. Der Beitrag „Miniwallfahrt 2018: Gemeinsam mit Bischof Hanke unterwegs in Rom“ ist am Sonntag, 12. August, zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr auf intv zu sehen. „Kirche in Bayern“ wird mehrfach wiederholt und auch auf anderen Regionalsendern, wie Franken Fernsehen oder Oberpfalz TV, und überregional auf Bibel TV ausgestrahlt. Alle Sendezeiten und Kanäle finden Sie unter kircheinbayern.de.

Beiträge rund um Urlaub und Freizeit stehen im Mittelpunkt der Sendungen von Radio K1, dem Hörfunkprogramm der Diözese Eichstätt. So wird im Magazin „Sonntag um 12“ am 12. August über ein Hüttenlager für Mädchen berichtet, das von den katholischen Jugendstellen Herrieden und Schwabach organisiert wurde. Außerdem fragt die Hörfunkredaktion nach, warum es in der Eichstätter Schutzengelkirche immer so kühl ist – bei den heißen Tagen war sie daher ein beliebtes Ziel für Touristen. Bereits um 8.30 Uhr ist in der „Spielwiese“, dem Erlebnisradio für Jung und Alt, eine Reportage über die Leidenschaft der Deutschen zu hören, weshalb sie so gerne mit dem Auto in den Urlaub fahren. Wie sie dann am Ziel von der Kirche auf ungewöhnliche Weise begleitet werden, ist ebenfalls Teil der halbstündigen Sendung.

Am Festtag Mariä Himmelfahrt, am 15. August, ist Radio K1 mit einer einstündigen Sondersendung zu hören. In der Zeit zwischen 8 und 9 Uhr dreht sich alles um Kräuterbuschen und Kräuter am Wegesrand. Alle Sendungen von Radio K1 werden über den Regionalsender Radio IN ausgestrahlt.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21983_.rss Tue, 07 Aug 2018 10:32:16 +0200 „Schütze Flur und Bauernstand“: Kunstwerk des Monats in der Kirche Gebertshofen http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/schuetze-flur-und-bauernstand-kunstwerk-des-monats-in-der-kirche-gebertshofen/ Eichstätt/Lauterhofen. (pde) – Eine Darstellung des Bauernpatrons Isidor in der Expositurkirche Gebertshofen stellt der Fachbereich Kultur- und Denkmalpflege des Bistums Eichstätt als Kunstwerk des Monats August vor. Das Gemälde im Breitformat hängt an der Emporenbrüstung der Heilig-Kreuz-Kirche und zeigt den hl. Isidor als jungen Mann, der während der Feldarbeit ein Gebet verrichtet. Der Kirchenmaler Franz Spitzner (geb. 1899) hat das Gemälde angefertigt.

Das Bild zeigt im Vordergrund einen zeitgenössischen jungen Bauern in lederner Kniebundhose, der in einer Wiese kniet und das Kreuzzeichen macht. Die linke Hand ist ausgestreckt und weist auf das Dorf im Hintergrund. Hinter ihm führt ein duftig gezeichneter Engel das Ochsengespann auf einem Feld. Aus der Beschriftung des Heiligenscheins geht hervor, dass Isidor von Madrid dargestellt ist, aus dessen Legende die wichtigste Geschichte erzählt wird: Der Knecht eines reichen Bauern betete während der Arbeit auf dem Feld. Sein Herr ertappte ihn dabei. Doch zur Überraschung der beiden erledigte inzwischen ein Engel die Arbeit des Knechtes. Die Gesichtszüge des Heiligen basieren auf einer Porträtstudie, möglicherweise einem Selbstporträt des Künstlers.

Die Verehrung des hl. Isidor verbreitete sich im 18. Jahrhundert in Deutschland. Er gilt als Patron des Bauernstandes. Diese Funktion wird im Schriftband ausgedrückt, das von Engeln gehalten wird: „Herr! Schütze Flur und Bauernstand! Dein Segen komme übers Land!“ In die sanfte, weite Landschaft hat der Künstler die Ansicht des Ortes Gebertshofen eingebaut. Somit ist das Bild einerseits ein volkstümlicher Ausdruck der Verehrung des Bauernheiligen und andererseits ist es als Fürbitte um das Wohl des gesamten Dorfes zu verstehen.

Stilgeschichtlich ist die Malerei der Heimatschutzbewegung und der Neuen Sachlichkeit verpflichtet und vertritt damit konservative und zugleich progressive Tendenzen, so Dr. Emanuel Braun, Leiter des Eichstätter Diözesanmuseums. Franz Spitzner, der als Künstler wissenschaftlich noch nicht erforscht ist und der eine handwerkliche Ausbildung erfahren hat, gestaltete in Gebertshofen den Hochaltar sowie einige Skulpturen und Gemälde. Darüber hinaus schuf er für die Empore drei Gemälde, welche die bei den Landwirten populären Heiligen, Wendelin, Isidor und Notburga zum Thema haben. Spitzner gehörte einer Malerdynastie an, die über mehrere Generationen in Velburg und Parsberg ansässig war. In dieser Region findet man auch seine sakralen Werke.

Gebertshofen gehört zum Pfarrverband Lauterhofen. Die Kirche wurde 1929/30 als Saalkirche errichtet. Der Innenraum verfügt noch über die vollständige Ausstattung der Bauzeit, er wird beherrscht von zahlreichen buntfarbigen Malereien auf Holz und Putz.

Seit 1983 wird im Bereich des Bistums Eichstätt in akribischer Detailarbeit der Bestand an Kunstwerken dokumentiert. Die systematisch durchgeführte Arbeit der Fachleute soll in den nächsten Jahren abgeschlossen werden. Erfasst wird alles, was den Kriterien eines Kunstdenkmals entspricht - vom Gebäude bis zum liturgischen Gerät. Bei der Forschung und Erfassung im Bereich des Bistums Eichstätt kommt es immer wieder zu überraschenden Erkenntnissen. Mit der Reihe „Kunstwerk des Monats“ werden auf der Homepage des Domschatz- und Diözesanmuseums einige dieser in der Öffentlichkeit bisher wenig bekannten Entdeckungen vorgestellt: www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21981_.rss Tue, 07 Aug 2018 09:36:34 +0200 Fatimatag und Mariä Himmelfahrt in Wemding http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/fatimatag-und-mariae-himmelfahrt-in-wemding/ Auch im Monat August, der in vielen Gegenden als Marienmonat begangen wird, feiert die Wallfahrt Maria Brünnlein zu Wemding den Fatimatag: Am Montag, 13. August, besteht in der Wallfahrtsbasilika von 7 bis 11 Uhr die Möglichkeit zum Empfang des Bußsakramentes bei mehreren Priestern. Um 7.30 Uhr beten die Gläubigen den Rosenkranz in Vorbereitung auf die hl. Messe um 8 Uhr. Um 8.45 Uhr ist der zweite Rosenkranz. Um 9.30 Uhr feiert Kaplan Dominik Pillmayer aus Greding das Wallfahreramt in den Anliegen der Pilger. Wie immer werden am Fatimatag die von den Pilgern mitgebrachten Andachtsgegenstände gesegnet. Der Pilgertag in Wemding schließt mit der eucharistischen Andacht um 11.30 Uhr. Anschließend besteht die Möglichkeit, den Einzelsegen mit den Reliquien der hl. Seherkinder Jacinta und Franzisco Marto von Fatima zu empfangen

Zwei Tage später, am Mittwoch, 15. August, wird auch in der Wallfahrtsbasilika Maria Brünnlein das „Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel“ gefeiert. Um 8 Uhr und um 10 Uhr ist jeweils das Hochamt, um 9.30 Uhr beten die Gläubigen den Rosenkranz. Am Nachmittag ist um 13.30 Uhr das gemeinsame Rosenkranzgebet, um 14.00 Uhr die Festandacht. Anschließend besteht für die Gläubigen die Möglichkeit, den „Brünnlein-Segen“ am Gnadenaltar zu empfangen.

Quelle: Wallfahrt Maria Brünnlein zu Wemding

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21980_.rss Tue, 07 Aug 2018 08:48:55 +0200 „Compassion-Projekt“: Schüler des Gnadenthal-Gymnasiums absolvieren Praktika in sozialen Einrichtungen http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/compassion-projekt-schueler-des-gnadenthal-gymnasiums-absolvieren-praktika-in-sozialen-einrichtungen/ Eichstätt. (pde) – „Compassion“, – zu deutsch – „Mitgefühl“ heißt das Projekt, dass es seit 15 Jahren am Gnadenthal-Gymnasium in Ingolstadt gibt. Die Fernsehredaktion des Bistums Eichstätt hat die Schüler bei ihren sozialen Praktika mit der Kamera in der Lebenshilfe Ingolstadt und im Seniorenheim begleitet. Paula, Abby und Julia haben dort gemeinsam mit behinderten Menschen in der Kerzenwerkstatt gearbeitet. Hannah hat in der Gärtnerei geholfen und Setzlinge gepflanzt. Im Matthäusstift halfen die Schüler dem Personal und musizierten mit den Senioren. Zu sehen ist der Beitrag auf der Homepage des Bistums unter www.bistum-eichstaett.de/schule.

Jedes Schuljahr besuchen Schüler der zehnten Klassen zwei Wochen lang soziale Einrichtungen. Die Zentralstelle Bildung der Deutschen Bischofskonferenz hat das Projekt 1992 mit dem Ziel des sozialen Lernens entwickelt. „Als kirchliche Schule wollen wir solch ein soziales Praktikum anbieten. Die Schüler sollen durch den Umgang mit alten, behinderten, demenzkranken oder sterbenden Menschen im Hospiz soziale und emotionale Kompetenzen erwerben“, verdeutlicht Joachim Kohler, Referent für Schulpastoral am Gnadenthal-Gymnasium.  

Dabei können die Jugendlichen sich für eine von 30 sozialen Einrichtungen entscheiden: Altenheime, Behindertenwerkstätten, bei der schulischen Sozialarbeit, in Tagesstätten für seelisch und geistig behinderte Menschen, bei der Reittherapie oder bei der Betreuung von Obdachlosen. „Dort haben sie die Gelegenheit, Einblicke in das Leben von Menschen zu bekommen, deren Probleme in unserer Gesellschaft oft verdrängt werden. Sie können anderen Menschen helfen und dabei selbst neue Erfahrungen sammeln“, sagt Joachim Kohler. Der achtsame Umgang mit Menschen vermittle auch eine religiöse Dimension: „In Menschen, die in Not sind, begegnen sie Christus“.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21974_.rss Mon, 06 Aug 2018 15:13:51 +0200 „Gemeinschaftsgefühl gestärkt“: Ministranten kehren von Romwallfahrt heim http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/gemeinschaftsgefuehl-gestaerkt-ministranten-kehren-von-romwallfahrt-heim/ Rom/Eichstätt. (pde) – Sieben Tage lang waren rund 550 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Eichstätt auf Wallfahrt in Rom. Sie haben viel gesehen, gebetet, gesungen und dabei Gemeinschaft erlebt, aber auch reichlich geschwitzt. Mit unvergesslichen Eindrücken im Reisegepäck sind sie am Sonntag um Mitternacht glücklich heimgekehrt.

„Es ist manchmal ein wenig frommer Stress, was wir hier betreiben. Aber, liebe Minis, wenn ihr von dieser Pilgerreise kaputt nach Hause kommt, dann ist das auch ein Zeichen, dass sie nachwirkt“. Mit einem Augenzwinkern, Schweißperlen auf der Stirn und einem breiten Lächeln hatte sich Bischof Gregor Maria Hanke bereits am Donnerstag im Petersdom von „seinen“ Minis verabschiedet. Er hatte sie auf der Wallfahrt begleitet, mit ihnen in der gemeinsamen Unterkunft gelebt, Gottesdienste gefeiert und viele Einzelgespräche geführt.

Während der rund 170-stündigen Wallfahrt kamen die Jugendlichen nicht aus dem Staunen. „Ein Highlight jagte das andere“, wie es Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher beschreibt. Den Auftakt machte ein Abend der Barmherzigkeit in der Gemeinschaftsunterkunft Fraterna Domus in Sacrofano, rund 20 Kilometer vor den Toren Roms. Der Höhepunkt war am Tag darauf die Audienz mit Papst Franziskus und rund 60.000 jungen Katholiken aus 19 Ländern auf dem Petersplatz. Bei einem Gottesdienst mit Bischof Hanke im Petersdom erneuerten die Eichstätter Messdiener in ihren liturgischen Gewändern feierlich das Ministrantenversprechen. Zum Schluss sangen sie unter dem neugierigen Blick der Touristen gemeinsam die Bayernhymne. Auch in der Unterkunft sowie in drei weiteren großen Basiliken Roms – Lateran, St. Maria Maggiore und St. Paul vor den Mauern – feierten sie Gottesdienste.

Mit Gebet begannen und endeten jeweils die Pilgertage in Rom. Dazwischen sorgte das von Ministrantenreferat organisierte Programm für Abwechslung. So konnten die Jugendlichen auch die Sehenswürdigkeiten des antiken Rom wie Kolosseum, Forum Romanum, Circo Massimo und Pantheon besichtigen. Sie stiegen auf die Kuppel des Petersdoms und auf das Dach der Kapitolinischen Museen sowie hinab in die Katakomben. Auf den Straßen und Plätzen – besonders beim sogenannten „Blind-Date-Abend“ – kamen sie ins Gespräch mit Ministranten aus anderen Diözesen Deutschlands und den übrigen teilnehmenden Ländern der 12. Internationalen Ministrantenwallfahrt. Abkühlung brachte ein Ausflug zum Strand von Santa Severa, rund 50 Kilometer nördlich von Rom am Tyrrhenischen Meer. Ansonsten half gegen die Hitze nur viel Wasser – auch aus den historischen Trinkbrunnen – zu sich zu nehmen oder Eispausen an den Gelaterias einzulegen.

Lebenselixier trotz Hitze

Die jeweils 14-stündige Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, das tägliche Pendeln zwischen Unterkunft und Pilgerstätten, die Stadtrundgänge im Touristengedränge, die langen Wartzeiten vor den Sicherheitskontrollen bei Temperaturen um die 35 Grad, aber auch die Gottesdienste in den dunstigen Basiliken Roms waren schweißtreibend und kräftezehrend. Dennoch strahlen am Ende der Reise Minis, Bischof, Verantwortliche und Betreuer vor Glück.

Obwohl sich ein Großteil der Teilnehmer vor der Ministrantenwallfahrt nicht kannte, „sind wir zu einer coolen Gemeinschaft zusammengewachsen“, sagt Eva aus der Pfarrei Heilig-Geist, Nürnberg. Benedikt aus Pollenfeld hat vor allem gefallen, „so viel von Rom zu sehen und Gottesdienste mit dem Bischof in den großen Basiliken zu feiern“. Im internationalen Chor vor dem Papst zu singen sei für ihn der absolute Höhepunkt gewesen. „Es ist kaum zu beschreiben, was wir alles erlebt haben“, ringt Lena aus Kaldorf um Worte. „Wir sind so vielen Menschen aus der ganzen Welt begegnet, die ganz unterschiedlich sind, doch merkt man, dass uns eins verbindet: der Glaube“. „Schön“ findet Lena auch, dass der Bischof mitgepilgert sei. „Er hat gut bei der Stimmung mitgemacht, und ich glaube, es hat ihm gefallen“. Das bestätigt auch Hanke: „Es war wunderbar, diese Pilgerreise mit den jungen Menschen zu verbringen. Das macht selber wieder jung. Es hat mir richtig gut getan“. Es sei ein Lebenselixier, mit jungen Menschen zusammen zu sein. Gerade die Minis aus den kleineren Dörfern und Filialgemeinden des Bistums Eichstätt, die oft in einer kleinen Zahl Dienst tun, erlebten in Rom eine große Gemeinschaft von Gleichgesinnten. „Das gibt Auftrieb“, ist der Bischof überzeugt.

Eingespieltes Betreuerteam

„Es war eine Woche mit vielen beeindruckenden Erlebnissen, in der die Gemeinschaft unter den Ministranten gestärkt wurde“, lautet das Fazit von Diözesanjugendseelsorger Clemens Mennicken. „Hochzufrieden“ mit der Wallfahrt zeigt sich Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher, die die Reise federführend organisiert hat. „Es war wirklich eine klasse Woche. Alles hat wie geplant reibungslos funktioniert“. Das wäre aber ohne Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen nicht möglich gewesen, ergänzt sie. Für den reibungslosen Ablauf der Wallfahrtswoche sorgte ein eingespieltes Team aus Hauptamtlichen im Bischöflichen Jugendamt, sechs Priestern, drei Diakonen, fünf Johannesschwestern sowie rund 90 Ehrenamtlichen, darunter zahlreiche ehemalige Ministranten. Sie waren Begleiter und Ansprechpartner der Minis während der gesamten Woche. „Die Betreuer nehmen ein bisschen die väterliche oder mütterliche Rolle an und haben eine Vorbildfunktion“, schildert Eva-Maria Singer aus der Dompfarrei Eichstätt. Dies bedeute einerseits, eine große Verantwortung gegenüber den Jugendlichen zu übernehmen, anderseits sei es auch „schön, sie begleiten zu dürfen und ihnen ein beeindruckendes Erlebnis zu ermöglichen“. Für Felicitas Weindl, ebenfalls aus der Dompfarrei, war es die siebte Mini-Wallfahrt. „Es ist immer wieder schön, die Minis durch das Zentrum des Christentums zu begleiten und im Glauben zu bestärken“, sagt sie. Für Markus Sturm von der Hofkirche in Neumarkt ist es vor allem wichtig, den Teilnehmern zu vermitteln, „warum bestimmte Orte in Rom für die Ministranten wichtig sind und was sie davon in ihre Erinnerungen mit nach Hause nehmen können“. „Wir nehmen schöne Erlebnisse und die Gemeinschaft untereinander mit“, sagt Betreuer Robert Thaler aus der Pfarrei St. Brigida, Preith.

Manche daheimgebliebene Minis, die die Reise über die sozialen Netzwerke verfolgten, wären im Nachhinein auch gerne dabei gewesen. „Warum bin ich nicht mitgefahren? Das ärgert mich jetzt“, schrieb Marina auf der Facebook-Seite des Bistums. Für sie gibt es einen Trost: Es war nicht die letzte Ministrantenwallfahrt nach Rom. Das Ministrantenreferat hat bereits die Unterkunft Fraterna Domus für eine diözesane Wallfahrt der Minis an Pfingsten 2020 gebucht. Und 2022 findet wieder eine internationale Ministrantenwallfahrt in Rom statt. „Wenn ich fit bin, dann könnte ich mir gut vorstellen, auch wieder dabei zu sein“, signalisierte bereits Bischof Hanke.

Weitere Berichte, Videos und Bilder der Ministrantenwallfahrt

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21971_.rss Mon, 06 Aug 2018 10:04:22 +0200 Neue Kirchenverwalter gesucht: Wahlen am 18. November im Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/neue-kirchenverwalter-gesucht-wahlen-am-18-november-im-bistum-eichstaett/ Eichstätt. (pde) – Am Sonntag, 18. November, wählen die Katholiken in den 275 Pfarreien der Diözese Eichstätt die neuen Kirchenverwaltungen. Wahlberechtigt ist, wer der römisch-katholischen Kirche angehört und in der jeweiligen Kirchengemeinde seinen Hauptwohnsitz hat.

Die Kirchenverwaltung ist verantwortlich für alle finanziellen, verwaltungsmäßigen und personellen Belange einer Pfarrei. Sie vertritt die Kirchenstiftung einer Pfarrgemeinde in allen rechtlichen Angelegenheiten. Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem die Verwaltung des Kirchenstiftungsvermögens, die Aufstellung von Haushaltsplan und Jahresrechnung sowie Entscheidungen über bauliche Maßnahmen an Kirche, Pfarrheim oder Kindergarten, Anstellung von Personal in der Pfarrgemeinde und Unterstützung pfarrlicher Gruppen.

Generalvikar Isidor Vollnhals bittet in seinem Wahlaufruf im Namen von Bischof Gregor Maria Hanke die Gläubigen, sich für „ihre Kirche“ vor Ort einzusetzen. Er spricht den Ehrenamtlichen seinen Dank für ihr Engagement aus. Die gewählten Frauen und Männer der Kirchenverwaltung seien treue Hüter der kirchlichen Heimat. „Damit leben sie, was es bedeutet, gemeinsam Kirche zu sein“, so der Generalvikar. Vollnhals kündigte auch an, dass zur Unterstützung und Entlastung der Kirchenverwaltung künftig sogenannte Verwaltungsleiter eingesetzt werden sollen.

Auch der Diözesanrat Eichstätt ruft unter dem Motto „mitwirken – mitbestimmen – mitgestalten“, alle wahlberechtigten Gläubigen zur Wahl auf. „Für diese vielfältigen Aufgaben braucht es Menschen, die bereit sind, ihre Fähigkeiten und Begabungen einzubringen und sich für die Kirche vor Ort zu engagieren“, meint Diözesanratsvorsitzender Christian Gärtner. Eine lebendige Kirche brauche möglichst viele Frauen und Männer, die sich für eine Kandidatur zur Verfügung stellen. „Mitverantwortung für Finanzen, Personal und Verwaltung vor Ort zu übernehmen, ist eine wichtige Aufgabe aller Getauften, um den Dienst der Kirche, für das Heil der Menschen zu wirken, möglich zu machen“, verdeutlicht Gärtner. Kandidaten können bis zum 15. Oktober vorgeschlagen werden.

Die Kirchenverwaltung besteht aus dem Kirchenverwaltungsvorstand (in der Regel der Pfarrer) und den gewählten Mitgliedern. Diese werden von den Wahlberechtigten der Kirchengemeinde für sechs Jahre gewählt. Die Anzahl der Kirchenverwaltungsmitglieder richtet sich nach der Anzahl der Katholiken in der Kirchengemeinde. Bei bis zu 2.000 Katholiken sind es vier, bei bis zu 6.000 Katholiken sechs und darüber acht Mitglieder. Die Kirchenverwaltung bestimmt einen Kirchenpfleger. Dieser unterstützt den Kirchenverwaltungsvorstand bei der Erledigung seiner Aufgaben, insbesondere übernimmt er die Kassen- und Rechnungsführung.

Weitere Informationen im jeweiligen Pfarrbüro und unter www.bistum-eichstaett.de/kirchenverwaltungswahl.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21970_.rss Mon, 06 Aug 2018 09:31:45 +0200 Orgelmatinee im Eichstätter Dom mit Organist Kensuke Ohira http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/orgelmatinee-im-eichstaetter-dom-mit-organist-kensuke-ohira/ Eichstätt. (pde) – Organist Kensuke Ohira ist am Samstag, 11. August, in der Reihe der Orgelmatineen im Eichstätter Dom zu hören. Auf dem Programm stehen romantische Werke: Kensuke Ohira spielt die Symphonische Dichtung „Orpheus“ von Franz Liszt (1811-1886), „Moment musical“ von Max Reger (1873-1916) und den Choral „Ein‘ feste Burg ist unser Gott“ aus der „Reformations-Sinfonie“ von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847). Das Konzert beginnt um 11.30 Uhr und dauert etwa eine halbe Stunde.

Kensuke Ohira erhielt seine musikalische Ausbildung an der Tokyo University of Arts und an der Musikhochschule Würzburg. Anschließend war er musikalischer Assistent an der Stiftskirche Stuttgart und stellvertretender Kantor der evangelischen Kirchengemeinde Stuttgart-Botnang, bevor er 2018 als Stiftsorganist an die Stiftskirche Stuttgart wechselte.

In der Reihe der Samstagskonzerte im Eichstätter Dom sind jede Woche bis zum 22. September namhafte Organisten aus dem In- und Ausland zu Gast. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden sind erwünscht. Konzertbesucher finden bis 11.30 Uhr Einlass im Vorraum zum Willibaldschor. Weitere Informationen stehen im Internet unter www.eichstaetter-dommusik.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21966_.rss Fri, 03 Aug 2018 13:14:24 +0200 Ministrantenwallfahrt in Rom und Kirche im Urlaub: Die Medientipps zum Wochenende http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/ministrantenwallfahrt-in-rom-und-kirche-im-urlaub-die-medientipps-zum-wochenende/ Ganz im Zeichen der Internationalen Ministrantenwallfahrt steht der Sonntag um 12 von Radio K1 am 5. August. Rund 550 Ministrantinnen und Ministranten aus dem Bistum Eichstätt waren mit dabei. Auch Bischof Gregor Maria Hanke war mit „seinen“ Minis mitgekommen und begleitete die Gruppe. Was sie alles in Rom erlebt haben, kann man im Magazin hören - oder auch jetzt schon "sehen" im Video auf der Homepage der Diözese (www.bistum-eichstaett.de).

In der Spielwiese von Radio K1 geht es um Tipps für die Urlaubsreise. Die Sendung läuft am Sonntag bereits von 8.30 bis 9 Uhr. Beide Produktionen werden über Radio IN ausgestrahlt und von der Hörfunkredaktion der Diözese Eichstätt produziert.

Urlaubszeit ist auch die Zeit, in der man sich gerne historische Bauten anschaut. Und ganz hoch im Kurs stehen dabei Kirchen und Kathedralen. Auch Menschen, die nichts mit dem Glauben am Hut haben, nehmen sich Zeit und gehen in ein Gotteshaus. Warum viele, die das Jahr über Kirchen meiden, gerade in ihrer Urlaubszeit die Kirchen besuchen: Die Fernsehredaktion des Bistum Eichstätt hat sich in der Domstadt umgehört. Der Beitrag läuft im ökumenischen Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“. Zu sehen ist er am Sonntag, 5. August, zwischen 20.30 Uhr und 21 Uhr auf intv. „Kirche in Bayern“ wird mehrfach wiederholt und auch auf anderen Regionalsendern, wie Franken Fernsehen oder Oberpfalz TV, und überregional auf Bibel TV ausgestrahlt. Alle Sendezeiten und Kanäle finden Sie unter kircheinbayern.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21965_.rss Fri, 03 Aug 2018 10:43:34 +0200 „Eine wunderbare Wegerfahrung“: Bischof Hanke auf Ministrantenwallfahrt in Rom http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/eine-wunderbare-wegerfahrung-bischof-hanke-auf-ministrantenwallfahrt-in-rom/ Rom/Eichstätt. (pde) – „Die Ministrantenwallfahrt ist eine wunderbare Wegerfahrung, Gemeinschaft zwischenmenschlich und im Glauben zu erleben“. Dieses Fazit hat Bischof Gregor Maria Hanke gezogen, nachdem er drei Tage lang mit rund 550 Jugendlichen aus dem Bistum Eichstätt Pilgerstätten in Rom besuchte und mit ihnen in einer gemeinsamen Unterkunft wohnte. „Die jungen Menschen nehmen einen mit auf ihren Weg. Diese Tage sind auch für mich persönlich ein großes Geschenk“.

Dass die Wege zu den Pilgerstätten Roms nicht immer einfach zu bewältigen sind, durften die Eichstätter Minis am Donnerstag, 2. August, auf fast abenteuerliche Weise erfahren. Um 11.30 Uhr wollten sie einen Gottesdienst mit Bischof Hanke im Petersdom feiern und dort ihr Ministrantenversprechen erneuern. Über zwei Stunden früher trafen sie am Petersplatz ein, Tausende von Menschen warteten bereits in der Schlange vor der Sicherheitskontrolle auf Einlass. Nach einer Stunde Wartezeit waren die Eichstätter nur wenige Meter vorangekommen, die Messe im Petersdom rückte in weite Ferne. Dann kam plötzlich die Wende. Durch Vermittlung von Bischof Hanke konnten die Eichstätter einen alternativen Eingang benutzen und ihren Gottesdienst doch noch pünktlich nach dem streng getakteten Zeitplan des Vatikan beginnen. „Sie haben heute einen Akt der Barmherzigkeit getan“, bedankte sich Hanke später bei der Schweizer Garde, die den Eingang bewachte.

In der Messe am Grab des heiligen Petrus ermutigte der Eichstätter Bischof die Jugendlichen, ihren Weg des Glaubens weiterzugehen. Der Mensch brauche einen festen Grund, ein Fundament. „Die Kirche ist gebaut auf dem Glauben der Apostel“, sagte Hanke. Das Glaubensbeispiel des Petrus gehöre zu den wichtigsten Fundamentsteinen der Kirche. „Wir verdanken ihm, dass die Kirche sich weiterentwickeln konnte und auch zu uns nach Germanien kam durch den heiligen Willibald, der auch am Petrusgrab gebetet hat. Der Glaube des Petrus, seine Freundschaft zu Jesus, trägt uns heute“. Der Bischof lud die Ministranten ein, die Geschichte des Glaubens in ihrem Leben fortzuschreiben. „Dann wirst du spüren, dass du auf festem Grund stehst“.

„Blind Date“ mit Bistum Mainz

Bereits am Tag zuvor feierten die Ministranten einen Gottesdienst in der Basilika Santa Maria Maggiore. Das Bistum Eichstätt hat eine besondere Beziehung zu dieser Kirche. „Das Gnadenbild ‚Dreimal Wunderbare Mutter‘ aus dem Ingolstädter Münster, das in unserer Diözese sehr verehrt wird, ist eine Kopie aus dem 16. Jahrhundert des Gnadenbildes Salus Populi Romani (Maria, Heil des römischen Volkes), das hier in Santa Maria Maggiore zu sehen ist“, erläuterte Bischof Hanke in seiner Begrüßung. Es sei ein schönes Zeichen, dass die Minis auf ihre Pilgerreise auch einen Marienort besuchten. „Die Mutter Gottes ist so etwas wie eine Mama, wie unsere irdische Mutter, der wir all unsere Nöte, Schmerzen und Kummer anvertrauen dürfen“.

Am Mittwochnachmittag war Bischof Hanke zusammen mit Diözesanjugendseelsorger Clemens Mennicken und einer Ministrantengruppe in Rom unterwegs. Der Bischof nahm sich Zeit für Einzelgespräche mit den Jugendlichen und spendete ihnen Eis. An der berühmten Piazza Navona gab es um 18 Uhr ein sogenanntes „Blind Date“ mit Ministranten aus dem Bistum Mainz. Rund 150 Minis der beiden Diözesen stellten sich dabei gegenseitig vor, tauschten Pilgertücher und Friedenswünsche aus, beteten gemeinsam das Vaterunser und sangen das Motto-Lied der Internationalen Ministrantenwallfahrt „Suche Frieden“. Gleichzeitig fanden solche Treffen an 300 Plätzen in Rom statt. „So fängt Frieden an. Die Ministranten lernen andere Menschen kennen und können so zu Friedensstiftern werden“, sagte Bischof Hanke.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21948_.rss Thu, 02 Aug 2018 09:46:54 +0200 Fit für Firmung und Taufe: Gemeindekatechese präsentiert Angebote für das kommende Schuljahr http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/fit-fuer-firmung-und-taufe-gemeindekatechese-praesentiert-angebote-fuer-das-kommende-schuljahr/ Eichstätt. (pde) – Die Gemeindekatechese der Diözese Eichstätt hat ihr neues Programm für die kommenden Monate veröffentlicht. Bis Juli 2019 bietet der Diözesan-Fachbereich zahlreiche Veranstaltungen vor allem rund um die Sakramente der Taufe und der Firmung an. Eingeladen zu den Kursen sind sowohl Tauf- und Firmanwärter als auch ihre Begleiter, pastorale Mitarbeiter und weitere Interessierte.

So richtet sich Ende September 2018 ein Seminar gezielt an Menschen, die erst im Erwachsenenalter getauft wurden. Unter dem Motto „Erwachsen getauft – wie geht der Weg weiter?“ bietet Georg Brigl eine Wanderung mit geistlichen Impulsen und Gebeten an. Die erst kürzlich getauften Seminarteilnehmer können sich an diesem Tag über ihren bisherigen Glaubensweg und ihre Erfahrungen nach der Taufe austauschen.

Einen weiteren Höhepunkt des Programms bilden die Bastelkurse biblischer Figuren nach Doris Egli. Mit den selbst angefertigten Figuren soll es den Kursteilnehmern erleichtert werden, Kindern biblische Geschichten verständlich zu erzählen. Der Kurs im Kloster Abenberg findet Ende November 2018 und Mitte Februar 2019 statt und dauert jeweils zwei Tage.

Ebenfalls im Programm der Gemeindekatechese ist ein Workshop für all jene, die in Zukunft als Gruppenleiter Kinder in gemeindekatechetischen Gruppen auf die Firmung vorbereiten und begleiten möchten. Unter der Leitung von Markus Wittmann lernen die Teilnehmer während der eintägigen Veranstaltung im Januar 2019 unter anderem Grundlagen der Gruppenleitung und das Erarbeiten von Bausteinen der gemeindlichen Firmvorbereitung in der Gruppe.

Das neue Jahresprogramm mit Faltblättern zu allen Angeboten steht unter www.bistum-eichstaett.de/gemeindekatechese zur Verfügung. Weitere Informationen erteilt das Sekretariat der Gemeindekatechese: Tel. (08421) 50-668, Fax (08421) 50-609, E-Mail: gemeindekatechese(at)bistum-eichstaett(dot)de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21947_.rss Thu, 02 Aug 2018 09:15:41 +0200 Jahresstatistik von Caritas international: Hohe Spendenbereitschaft aus dem Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/jahresstatistik-von-caritas-international-hohe-spendenbereitschaft-aus-dem-bistum-eichstaett/ Eichstätt. (pde) – Fast 326.500 Euro sind im Jahr 2017 von der Bevölkerung des Bistums Eichstätt an Caritas international, dem Hilfswerk der deutschen Caritas in Freiburg, gespendet worden. Dies geht aus der Jahresstatistik des Werkes hervor. Danach wurden die meisten Überweisungen mit über 160.000 Euro zweckungebunden für Not- und Katastrophenhilfe geleistet. Diese Spenden werden von dem Hilfswerk dort eingesetzt, wo sie gerade am dringendsten gebraucht werden.

Von den konkreten Katastrophen wurde mit über 83.000 Euro am meisten für die Opfer der Hungerkrise in Ostafrika gegeben. Dazu hatte der Caritasverband Eichstätt im Rahmen der Aktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ von Caritas international und Diakonie Katastrophenhilfe zu Spenden aufgerufen. Mehr als 13.600 Euro gingen aus der Diözese Eichstätt für die Rohingya-Flüchtlinge in Bangladesch ein. Knapp 7.300 Euro wurden für die Nothilfe der Caritas im Jemen und über 6.500 in Syrien gespendet. Caritas international hat seinem aktuellen Jahresbericht zufolge im vergangenen Jahr mit 79,5 Millionen Euro weltweit so viel Geld wie nie zuvor eingesetzt. Mit den Mitteln aus Spenden sowie öffentlichen und kirchlichen Zuwendungen wurden danach 681 Projekte in 83 Ländern gefördert. „Gut 70 Prozent der Projekte umfasste die Hilfe nach Naturkatastrophen und Kriegen, die restlichen knapp 30 Prozent der Mittel flossen in soziale Projekte für Kinder sowie alte, kranke und behinderte Menschen“, informiert Caritas international.

Weitere Hilfe für Rohingya-Flüchtlinge erbeten

Der Caritasverband Eichstätt bittet darum, in diesem Sommer die Rohingya-Flüchtlinge weiter zu unterstützen. Für sie führen Caritas und Diakonie dieses Jahr die Hilfsaktion „Die größte Katastrophe ist das Vergessen“ durch. Im August letzten Jahres wurden über 700.000 Rohingya gewaltsam aus ihrer Heimat Myanmar vertrieben. Seitdem kämpfen die Flüchtlinge im größten Flüchtlingscamp der Welt, in Cox’s Bazar in Bangladesch, ums Überleben. Die Caritas versorgt sie mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Kochgeschirr und Hygieneartikeln. Zudem werden zahlreiche Notunterkünfte gebaut. Es gibt psychosoziale Unterstützung sowie Spiel- und Lernangebote für Kinder. Informationen dazu finden sich unter www.caritas-international.de. Spenden können mit dem Stichwort „Nothilfe für Rohingya-Flüchtlinge“ überwiesen werden. Zum Ausstellen von Spendenbescheinigungen wird um Angabe des Namens und der vollständigen Anschrift auf dem Überweisungsträger gebeten. Konten des Caritasverbandes Eichstätt: Liga ( IBAN DE94 7509 0300 0107 6173 13), Sparkasse Ingolstadt Eichstätt ( IBAN DE54 7215 0000 0018 0100 33), Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte eG ( IBAN DE66 7216 0818 0009 6010 07). Es kann auch online unter www.caritas-eichstaett.de gespendet werden.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21934_.rss Wed, 01 Aug 2018 10:53:54 +0200 Maria Muttergottes: Geistiger Mittagstisch am 8. August http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/maria-muttergottes-geistiger-mittagstisch-am-8-august/ entfällt wegen Erkrankung

Eichstätt. (pde) – „Meine Seele preist die Größe des Herrn – Maria Muttergottes“ lautet das Thema des Geistigen Mittagstischs am Mittwoch, 8. August. Die Kurzführung von Kunsthistorikerin Claudia Grund beginnt um 12.15 Uhr am Hauptportal des Eichstätter Doms. Die Teilnahmegebühr beträgt zwei Euro.

Von frühesten Zeiten an ist es Aufgabe der christlichen Kunst, die in der Bibel niedergeschriebenen Ereignisse von der Erschaffung der Welt, über Leben, Tod und Auferstehung Christi und das Fortwirken seines Auftrags in den Gestalten der Apostel und Heiligen zu verbildlichen. Weit über ihre Funktion als Kirchenschmuck oder Denkmal hinausgehend, hatten die Bilder die Funktion der Verkündigung, waren eine Bibel in Bildern. Die wohl am häufigsten dargestellte Persönlichkeit der Bibel ist Maria, die Mutter Jesu. Sie begegnet uns in Einzeldarstellungen, szenischen Zusammenhängen und zahlreichen Sondertypen. Der Dom zu Eichstätt besitzt als Marienkirche zahlreiche Darstellungen seiner Patronin. Thema der Kurzführung werden mit der frühgotischen Siboto-Madonna und der hochgotischen Buchenhüller-Madonna die beiden bedeutendsten Bilder der Gottesmutter sein.

Der Geistige Mittagtisch bietet die Gelegenheit, in rund zwanzig Minuten etwas über Eichstätts kulturelle Besonderheiten zu erfahren. Die regelmäßigen Führungen erfolgen in Zusammenarbeit von Domschatz- und Diözesanmuseum und Katholischer Erwachsenenbildung im Landkreis Eichstätt. Weitere Informationen unter www.dioezesanmuseum-eichstaett.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21933_.rss Wed, 01 Aug 2018 10:38:08 +0200 Ehrenamtliches Engagement: DJK sucht „Stille Helden“ http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/ehrenamtliches-engagement-djk-sucht-stille-helden/ Eichstätt. (pde) - Der DJK Diözesanverband Eichstätt sucht auch im Jahr 2018 wieder „Stille Helden“. Für diese Nominierung können alle 52 DJK-Vereine im Bistum Personen vorschlagen, die sonst nie in den Vordergrund treten, aber dennoch einen ganz wichtigen Beitrag für die DJK-Vereinsarbeit leisten. Für dieses bürgerschaftliche Engagement werden jedes Jahr mehrere Personen vom Diözesanverband geehrt. Hierzu werden Sachpreise im Wert von jeweils 100 Euro vergeben – im Vordergrund steht allerdings die symbolische Anerkennung.

Mit dieser Aktion möchte sich die DJK bei denen bedanken, die sich freiwillig für eine gute Sache engagieren. „Es gibt in den Reihen unserer DJK-Vereine viele Mitglieder, die sich selbstlos für andere Menschen einsetzen. Nicht der Finanzhaushalt allein macht einen Verein reich, sondern vielmehr das uneigennützige Engagement einiger Vereinsmitglieder“, erklärt Nikolaus Schmidt, Präsident des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt.

Vorschläge für einen „Stillen Helden“ in der DJK können eingereicht werden bei der Geschäftsstelle des DJK-Diözesanverbandes Eichstätt, Pedettistr. 4, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50 672, E-Mal: djk(at)bistum-eichstaett(dot)de. Weitere Unterlagen sind auch über die Homepage des DJK-Sportverbandes Diözesanverband Eichstätt www.djk-dv-eichstaett.de abrufbar.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21931_.rss Wed, 01 Aug 2018 09:46:19 +0200 „Bauleute des Friedens“: Eichstätter Ministranten bei Papstaudienz in Rom http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/bauleute-des-friedens-eichstaetter-ministranten-bei-papstaudienz-in-rom/ Rom/Eichstätt. (pde) – Papst Franziskus hat die Ministranten aufgerufen, „Bauleute und Werkzeuge des Friedens“ zu sein. Ob jemand wirklich Jünger Jesu sei, müsse sich am Einsatz für den Frieden ablesen lassen, sagte Franziskus bei einem Gebetstreffen mit rund 60.000 Ministrantinnen und Ministranten aus 19 Ländern, darunter auch 550 Jugendliche aus dem Bistum Eichstätt. Die Papstaudienz war der Höhepunkt der 12. Internationalen Ministrantenwallfahrt, die diese Woche unter dem Motto „Suche Frieden und jage ihm nach“ in Rom stattfindet.

Fast drei Stunden harrten die Eichstätter Minis am Dienstag, 31. Juli, bei brütender Hitze am Petersplatz aus, bis Franziskus im Papamobil unter Jubelrufen eintraf. Wegen strenger Sicherheitsvorkehrungen bildeten sich lange Schlangen am Einlass. Feuerwehrleute bespritzten mit Schläuchen die Wartenden, manche Minis kühlten sich an den Springbrunnen ab. Den besten Blick auf das Geschehen hatte eine 13-köpfige Jugendgruppe aus verschiedenen Regionen des Bistums, die bei der Audienz im internationalen Ministrantenchor mitsingen durfte. Dazu gehörten auch zwei Ministrantinnen, die an diesem Tag ihren Geburtstag feierten. Christin aus Ursensollen begegnete dem Papst sogar persönlich. „Das Gefühl, das der Papst mir die Hand gereicht hat, war atemberaubend. Ich hatte am ganzen Körper Gänsehaut, es war so ein schöner Moment, der danach noch lange anhielt“, erzählte sie nach der Audienz. „Es hat Spaß gemacht, zu sehen, wie die Minis total bei der Sache waren und mit uns gesungen und getanzt haben“, sagte das zweite Geburtstagskind, Hannah aus Meckenhausen. Im internationalen Chor mitzuwirken, war für Annalena aus Pollenfeld „ein wunderbares Erlebnis, dass man so schnell nicht mehr vergessen wird“.

Dass die Begegnung mit dem Papst den jungen Katholiken viel bedeutet, war bis an den Rändern des vollbesetzten Petersplatzes vernehmbar. „Papst Franziskus strahlt viel Selbstvertrauen und Mut aus“, meinte Ronja, Ministrantin aus Katzwang. „Es ist sehr berauschend, dass man ihn live und so nah erleben kann“, fügte Sophia aus Abenberg hinzu. Carmen aus Roth findet es „sehr bewegend, die Gemeinschaft mit so vielen Menschen auf dem Petersplatz zu erleben“. Für Martin aus Georgensgmünd zeigte die Papstaudienz, „dass es die lebendige Kirche doch noch gibt“. „Es war eine unglaubliche Stimmung, mit über 60.000 Ministranten, davon 50.000 aus Deutschland, das Abendgebet mit dem Papst zu feiern“, schwärmte Matthias aus Pollenfeld. „Die Papstaudienz war einmalig im schönen Programm der Ministrantenwallfahrt“, stellte Kerstin aus der Pfarrei Seubersdorf, Oberpfalz fest.

Genauso bewegend wie das Treffen mit dem Papst ist für Ronja aus Katzwang die Begegnung mit den vielen Ministranten, „die alle ihren Dienst in der Kirche aus dem gleichen Grund tun: aus dem Glauben an Gott“. Dies bekräftigte auch Papst Franziskus in seiner Ansprache: Der Glaube helfe, „den Sinn des Lebens zu begreifen. Jeder Gläubige solle sich anstrengen, die Freundschaft mit Gott zu vertiefen. Wer aber in der Freundschaft Gottes verwurzelt sei, könne nicht anders, als das Geschenk seiner Liebe mit den anderen zu teilen“. Dabei gehe es nicht darum, ob der andere „Freund oder Unbekannter, Landsmann oder Ausländer“ sei.

Bereits am Vormittag hatte Bischof Gregor Maria Hanke bei einem Gottesdienst in der Lateranbasilika, der Bischofskirche des Papstes, auf die verbindende Kraft des christlichen Glaubens hingewiesen. „Der Glaube verbindet uns weit über unseren Tellerrand hinaus. Wenn wir die Freundschaft mit Jesus leben, dann fallen so viele Grenzen zu den Mitmenschen, da fallen Grenzen selbst zwischen Nationen“, sagte Hanke.

Auf ihrer Wallfahrt feiern die Eichstätter Ministranten Gottesdienste in den vier Hauptkirchen Roms. Nach der Lateranbasilika stehen noch Santa Maria Maggiore, Petersdom und St. Paul vor den Mauern auf dem Programm. Beim Gottesdienst mit Bischof Hanke am Donnerstag im Petersdom werden die Jungen und Mädchen ihre Ministrantengewänder tragen und das Ministrantenversprechen erneuern.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21926_.rss Tue, 31 Jul 2018 13:28:50 +0200 Gabriele Siegert wird neue Präventionsbeauftragte im Bistum Eichstätt http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/gabriele-siegert-wird-neue-praeventionsbeauftragte-im-bistum-eichstaett/ Eichstätt. (pde) – Bischof Gregor Maria Hanke hat Gabriele Siegert (57) mit Wirkung zum 1. August zur neuen diözesanen Präventionsbeauftragten gegen Gewalt an Minderjährigen und erwachsenen Schutzbefohlenen ernannt. Zugleich wird sie Leiterin der diözesanen Koordinationsstelle zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt. Sie löst in dieser Funktion Diakon Peter Nothaft ab. Wie berichtet übernimmt der bisherige Leiter der Hauptabteilung Religionsunterricht, Schulen und Hochschulen in der Diözese Eichstätt die Leitung des Katholischen Schulwerks in Bayern. Nothaft bleibt weiterhin Mitglied im diözesanen Koordinierungsstab Missbrauch und Prävention.

Gabriele Siegert ist Leiterin der Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle Roth und Schwabach und wird diesen Bereich weiterhin ausüben. Als Referentin im Bereich „Prävention sexualisierte Gewalt“ war sie bereits seit 2011 stellvertretende Präventionsbeauftragte. Als neue Präventionsbeauftragte und Leiterin der Koordinationsstelle arbeitet sie eng mit der Diözesanleitung zusammen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem die Weiterentwicklung von verbindlichen Qualitätsstandards, Fachberatung und Mithilfe bei der Planung und Durchführung von Präventionsprojekten sowie die Vernetzung der Präventionsarbeit innerhalb und außerhalb der Diözese. Damit sollen schützende Strukturen für Kinder und Jugendliche gewährleistet werden.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21925_.rss Mon, 30 Jul 2018 16:20:19 +0200 Großer Auftritt abseits des Altars: Ministrant aus Bistum Eichstätt spricht vor Weltpresse http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/grosser-auftritt-abseits-des-altars-ministrant-aus-bistum-eichstaett-spricht-vor-weltpresse/ Rom/Eichstätt. (pde) – Ministranten sind es gewohnt, bei ihrem Dienst am Altar im Blickpunkt zu stehen. Doch was Jonas Ferstl aus Preith bei Eichstätt an diesem Montag, 30. Juli, in Rom erlebt ist außergewöhnlich. „Es ist definitiv eines der größten Erlebnisse meines Lebens verbunden mit einer großen Verantwortung, aber ich hoffe, dass ich repräsentativ für alle Minis die richtigen Worte finde“. Das sagt der 18-jährige, bevor er den Raum (Sala Pius X. im Vatikan) betritt, in dem die Pressekonferenz zum Auftakt der Internationalen Ministrantenwallfahrt stattfindet.

Vor ein paar Wochen erst hat Jonas sein Abitur am Eichstätter Willibald-Gymnasium gemacht, jetzt spricht er als einziger Ministrant mit Journalisten aus rund 20 Ländern. Die Müdigkeit von der 14-stündigen Busfahrt ist ihm nicht anzumerken. „Die Tatsache, dass ich für mehr als 50.000 deutsche Minis spreche, macht mich sehr stolz.“ Gleichzeitig freue er sich über die Aufgabe und die Möglichkeit, seine „Message und den Glauben so vielen Leuten näher zu bringen“.

Seit neun Jahren – die Hälfte seines Lebens – ist Jonas Ministrant in der Pfarrei St. Brigida in Preith, hat als „Obermini“ unter anderem Gruppenstunden geleitet. „In den Gruppenstunden üben wir zum Beispiel den Ablauf der Messe ein und lernen die einzelnen Aufgaben bei verschiedenen Gottesdiensten kennen“, erzählt er. Für Gruppenleiter sei es außerdem wichtig, Verantwortung für die jüngeren Ministranten zu übernehmen. „Überhaupt lernen wir in der Minigruppe, an einem Strang zu ziehen und aufeinander Rücksicht zu nehmen.“

Ministrantenzeltlager, Nachtwanderungen und Ausflüge in verschiedenen Freizeitparks seien besondere Erlebnisse in seiner bisherigen Minilaufbahn gewesen. Zu den absoluten Highlights zähle aber die Ministrantenwallfahrt nach Rom, bei der er zum dritten Mal dabei ist: „Das Feeling in der Großstadt, die beeindruckenden Bauten wie das Kolosseum und die prächtigen Kirchen sowie die Erlebnisse mit vielen jungen Menschen faszinieren mich immer wieder“. Zum ersten Mal als Betreuer dabei zu sein, bedeute für ihn, mehr Verantwortung zu tragen und Vorbild für die Teilnehmer zu sein.

Für Jonas Ferstl ist eine Wallfahrt viel mehr als eine Freizeitveranstaltung. Wenn er gemeinsam mit vielen anderen Jugendlichen auf dem Petersplatz singe und bete, merke er, was ihm der Glaube bedeute. „Es ist gut, etwas zu haben, an dem ich mich festhalten kann – auch dann, wenn’s einmal nicht so gut läuft.“ Diese Erfahrung habe er kürzlich bei einem Todesfall in der Familie gemacht. Er wiederholt vor der Weltpresse einen Satz, den er bereits bei seiner ersten Teilnahme an einem Pressegespräch – während der Versammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Ingolstadt – gesagt hatte: „Fußball ist klasse – aber wenn’s mal richtig eng wird im Leben, kann er dir auch nicht wirklich helfen“, sagt der Ministrant, der in seiner Freizeit Fußball beim SV Marienstein in Eichstätt spielt.

Bei der Ministrantenwallfahrt denke er besonders an die Menschen, die ihm nahe stehen. „Ich persönlich freue mich auf die große Gemeinschaft und die Freude im Glauben, die uns alle verbindet.“ Schön findet Jonas auch, dass sich Papst Franziskus wieder extra Zeit für die Minis nimmt, und dass es beim „Blind Date“ wieder die Möglichkeit gebe, mit Jugendlichen aus verschiedenen Teilen der Welt in Kontakt zu kommen. „Das ist dann auch ein Zeichen, das gut zum Motto der Ministrantenwallfahrt 2018 ‚Suche Frieden und jage ihm nach‘ passt“.

Jonas Ferstl ist einer von rund 550 Teilnehmern aus dem Bistum Eichstätt bei der Internationalen Ministrantenwallfahrt in Rom. Die Gruppe ist am Montagmittag in der Ewigen Stadt eingetroffen. Zunächst standen ein Gottesdienst und ein Abend der Barmherzigkeit in der Unterkunft in Sarcofano auf dem Programm. Höhepunkt der Wallfahrt ist am Dienstag die Audienz mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Weitere Informationen unter www.jugend-bistum-eichstaett.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21920_.rss Mon, 30 Jul 2018 10:12:37 +0200 MMC Eichstätt: Spende zugunsten von „Nachbar in Not“ und „Little Smile“ http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/mmc-eichstaett-spende-zugunsten-von-nachbar-in-not-und-little-smile/ Eichstätt. (pde) - Mit jeweils 1000 Euro unterstützt die Marianische Männerkongregation Eichstätt (MMC) den Sozialfonds „Nachbar in Not“ und das Kinderhilfsprojekt „Little Smile“. Über die Spenden freuten sich die „Nachbar in Not“-Verantwortliche Ulrike Laumeyer (2.v.r.) und Peter Odendahl von „Little Smile“ (nicht im Bild). Die Spendenübergabe nahmen (v.l.) MMC-Präfekt Michael Waller, Präses Regens Michael Wohner und der erste Assistent Jakob Streller vor.

„Nachbar in Not“ ist ein Eichstätter Kooperations-Projekt zwischen dem Willibald-Gymnasium, der Caritas-Kreisstelle und der Diözese. Die Hilfe erreicht ohne Abzüge für Werbung oder Verwaltungskosten Bedürftige in der Region. „Little Smile“ ist ein Kinderhilfsprojekt des Eichstätter Journalisten Michael Kreitmeir, das Opfer des Bürgerkrieges in den Bergen Sri Lankas unterstützt.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21919_.rss Mon, 30 Jul 2018 09:56:07 +0200 Orgelmatinee mit dem Bamberger Domorganisten Markus Willinger im Eichstätter Dom http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/orgelmatinee-mit-dem-bamberger-domorganisten-markus-willinger-im-eichstaetter-dom/ Eichstätt. (pde) – In der Reihe der Orgelmatineen spielt kommenden Samstag, 4. August, Markus Willinger im Eichstätter Dom. Er wird das halbstündige Konzert von 11.30 Uhr bis 12 Uhr mit Werken von Johann Sebastian Bach und eigenen Orgelimprovisationen gestalten.

Willinger studierte in München Katholische Kirchenmusik mit dem Hauptfach Orgel. Danach war er von 1990 bis 1991 als Assistent des damaligen Domkapellmeisters Menschick am Eichstätter Dom tätig. Nach seinem Meisterklassen- und dem Konzertreifestudium in Orgelimprovisation wurde Markus Willinger Dozent an der Hochschule für Musik Nürnberg. Seit 1995 ist er Domorganist in Bamberg.

In der Reihe der Samstagskonzerte im Eichstätter Dom sind jede Woche bis zum 22. September namhafte Organisten aus dem In- und Ausland zu Gast. Der Eintritt zu den Konzerten ist frei, Spenden sind erwünscht. Konzertbesucher finden bis 11.30 Uhr Einlass im Vorraum zum Willibaldschor. Mehr Informationen stehen im Internet unter www.eichstaetter-dommusik.de.

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http://www.bistum-eichstaett.de/news/21917_.rss Mon, 30 Jul 2018 09:43:34 +0200 Pfarrer Matthias Blaha spricht im Rundfunk – Katholische Morgenfeier am 5. August http://www.bistum-eichstaett.de/detail/news/pfarrer-matthias-blaha-spricht-im-rundfunk-katholische-morgenfeier-am-5-august/ Eichstätt/Ingolstadt. (pde) – Matthias Blaha, Pfarrer in Ingolstadt/St. Anton, gestaltet am Sonntag, 5. August, die Katholische Morgenfeier des Bayerischen Rundfunks. Das Thema lautet „Lebens-Künstler“. Die Sendung wird von 10.35 bis 11.00 Uhr in Bayern 1 ausgestrahlt.

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