7./8. Februar 2013
"Dem Gutes tun, der leidet” SALVIFICI DOLORIS
Ausgehend vom Leitmotiv des Welttags der Kranken, dem biblischen Bild des guten Samariters, befasste sich die internationale Tagung mit der Suche nach Antworten, wie einem Kranken unter den realen Gegebenheiten unseres Versorgungssystems bestmögliche Hilfe gewährt werden kann.
Er, der Leidende als Subjekt in seiner Angst, Hoffnung und Zuversicht und er, der Helfende als Subjekt des fachlichen und menschlichen Handelns sind im Blickfeld der interdisziplinären Zusammenkunft. Ihr Ziel ist es, den Dialog von Wissenschaft und Praxis zu fördern und den verschiedenen Disziplinen Raum zu geben, aktuelle Gegebenheiten aus Forschung und Handlungsfeldern in einem kritisch-reflexiven Austausch zu beleuchten.
Mit der Tagung sollten Impulse gesetzt und den Teilnehmern die Möglichkeit zu Austausch und Vernetzung gegeben werden. Das Ambiente der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt und die Anwesenheit des Päpstlichen Rates für die Pastoral im Krankendienst, der sich anlässlich des Welttags der Kranken zu einem Pastoralbesuch in Bayern aufhält, unterstreichen die internationale Bedeutung der Veranstaltung.
Im Namen der Organisatoren
Prof. Dr. phil. Dr. theol. Janusz Surzykiewicz
Katholische Universität Eichstätt Ingolstadt [KU]






Über 600 Teilnehmer kamen am 8. März zur Fachtagung zum Welttag der Kranken nach Eichstätt. In Vorträgen und Workshops gingen sie der Frage nach, wie man Sterbende und ihre Angehörigen begleiten kann. Die Psychotherapeutin Monika Renz aus der Schweiz verdeutlichte, dass Sterben immer auch ein dichter Moment sei, bei dem es sehr auf persönliche Nähe ankomme. Organisiert wurde die Tagung von der Arbeitsgemeinschaft Klinikseelsorge im Bistum Eichstätt. mehr ...| Hörfunk-Beitrag | Leseprobe der Kirchenzeitung