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21.02.2017

5000 Euro für Flüchtlinge in Burundi

Von links nach rechts: Erzbischof Simon Ntamwana (Gitega/Burundi), Domkapitular Alfred Rottler, Domkapitular Prälat Christoph Kühn. pde-Foto: Norbert Staudt

Eichstätt. (pde) – Für die Arbeit mit Familien von Binnenflüchtlingen in Burundi erhielt Erzbischof Simon Ntamwana einen Betrag von 5.000 Euro. Er steht der Diözese Gitega im ostafrikanischen Burundi vor. Die Domkapitulare Alfred Rottler und Prälat Christoph Kühn überreichten die Summe, die aus dem Erlös der Kollekte der bayernweiten Patrona-Bavariae-Wallfahrt vom vergangenen Mai in Eichstätt stammt. Die Wallfahrer hatten für die christliche Familienflüchtlingsarbeit im Nahen Osten und in Burundi gespendet. Den für den Nahen Osten bestimmten Teil der Kollekte hatte Prälat Kühn bereits im September an Patriarch Youssif III. Younan überreicht.

Zwischen dem Bistum Eichstätt und den Diözesen in Burundi besteht seit über 40 Jahren eine Partnerschaft. Seit den Präsidentschaftswahlen im Jahr 2015 und einem gescheiterten Putschversuch kommt es in der ostafrikanischen Republik immer wieder zu Unruhen. Deshalb sind hunderttausende Burundier auf der Flucht, teilweise innerhalb des Landes, teilweise auch in die benachbarten Länder.