Die Abteilung des Caritasverbandes in Freiburg, die für die Auslandsarbeit zuständig ist, ist von der Bischofskonferenz mit der internationalen Not- und Katastrophenhilfe der deutschen Kirche beauftragt. Bei Naturkatastrophen wie Dürren oder Überschwemmungen, Erdbeben und Stürmen, aber auch bei Katastrophen, die durch Menschen ausgelöst wurden, wie Kriegen, Bürgerkriegen und Vertreibungen, bietet Caritas international den Opfern unmittelbare Überlebenshilfe durch Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und Kleidung. Der akuten Nothilfe folgen gezielte Maßnahmen zum Wiederaufbau und zur Herstellung verbesserter Lebensverhältnisse. In gefährdeten Gebieten leistet die Caritas Vorsorgehilfe, um zu befürchtende Folgen einer Katastrophe abzuschwächen.
Auch bei Caritas international gilt die Hilfe zur Selbsthilfe als zentraler Grundsatz. Vorsorge und Hilfsmaßnahmen werden grundsätzlich mit Partnerorganisationen geplant und durchgeführt. Wenn möglich, werden auch die von Katastrophen Betroffenen beteiligt. Ziel ist die Kontinuität und dauerhafte Wirksamkeit von Hilfsmaßnahmen. Schwerpunkte der Tätigkeit lagen 1995 in Bosnien-Herzegowina und im Bürgerkriegsgebiet von Ruanda.
Jährlich bringt Caritas international für ihre Aufgaben zwischen 40 und 50 Millionen Euro auf. Etwa die Hälfte davon sind Spenden, etwa ein Fünftel stammt aus Kirchensteuermitteln.
(Text: www.dbk.de)


