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14.05.2018

Pfingsten im Eichstätter Dom

Eichstätt. (pde) – Ein festliches Pontifikalamt zum Pfingstfest zelebriert Bischof Gregor Maria Hanke am kommenden Sonntag, 20. Mai, um 9 Uhr im Eichstätter Dom. Im Zentrum der musikalischen Gestaltung steht die Missa „Papae Marcelli“ von Giovanni Pierluigi da Palestrina. Außerdem die Motette „Factus est repente“ von Wolfram Menschick sowie ein Liedsatz für Chor, Gemeinde und Orgel zu „Komm, Schöpfer Geist“ von Christian Heiß und Gregorianische Gesänge. Es singt der Eichstätter Domchor und die Schola Gregoriana unter der Leitung von Domkapellmeister Christian Heiß. Als Orgelmusik zum Einzug erklingt von Jeanne Demessieux „Veni Creator“, als Orgelnachspiel die Fanfare in C von Franz Lehrndorfer. Die Orgel spielt Martin Bernreuther.

Um 18.00 Uhr wird die Vesper als Deutsche Pontifikalvesper mit Bischof Gregor Maria Hanke gebetet. Die Männerschola der Dommusik übernimmt die musikalische Gestaltung, als Orgelnachspiel wird die Toccata aus „Symphonie op. 13/4“ von Charles-Marie Widor zu hören sein. Der Pfarrgottesdienst der Dompfarrei am Pfingstsonntag beginnt um 11.00 Uhr.

Das Pfingstfest, 50 Tage nach Ostern, beschließt den Osterfestkreis. Der Name leitet sich vom griechischen „Pentekoste“ ab, was „der fünfzigste Tag“ bedeutet. 50 Tage nach Pessach hatten sich die Jünger zum jüdischen Schawuot-Fest versammelt, als das geschah, was die Apostelgeschichte als Pfingstwunder überliefert: „Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab.“ Pfingsten wird deshalb auch als Geburtsfest der weltweiten Kirche verstanden: Sprachen, Grenzen und Kulturen spielen keine Rolle mehr.