Das Eisenbahnviertel – so wird der Ingolstädter Stadtteil Ringsee auch heute noch genannt. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie Ende des 19 Jahrhunderts zogen Tausende von Arbeitern mit ihren Familien in die bis dahin kaum bewohnte Gegend im Süden der Stadt. Die Bevölkerung wuchs so rasch, dass schon bald eine eigene Kirche notwendig wurde. 1937, vor genau 75 Jahren war es dann soweit: Die neue Pfarrkirche St. Canisius war vollendet. Bernhard Löhlein hat mit Zeitzeugen gesprochen.