Seit 1625 gehört der Kapuzinergarten zum Stadtbild Eichstätts und ist damit sogar 100 Jahre älter als der Hofgarten, in dem die Universität Eichstätt steht. Nachdem die Kapuzinermönche aufgrund von Nachwuchsmangel das Kloster verlassen mussten, wurde das große Grundstück sich selbst überlassen. Ideen zur Nutzung gab es viele, zum Beispiel der Bau eines Parkplatzes. Doch dagegen regte sich Widerstand aus der Bevölkerung. Zumal eine alte Marienstaur im verwilderten Teil des Gartens steht. Seit dem Frühjahr haben sich einige Studenten zusammen getan, um den Garten neu zu beleben. Inka Lezius berichtet.