Die Tradition stammt aus dem Mittelalter. In der Fastenzeit verdeckte man den Altarbereich mit einem Tuch, das erst an Ostern wieder abgenommen wurde. Dieses Tuch nannte man Hungertuch, und als solches ist es seit 1976 wieder in Gebrauch – dank Misereor. Denn alle zwei Jahre lädt die katholische Hilfsorganisation Künstler aus aller Welt ein solches Hungertuch zu entwerfen. Jedes Jahr tragen Wallfahrer in verschiedenen Gruppen dieses Tuch dann zum Eröffnungsort der Fastenaktion. Der ist diesmal in Speyer. Und da die Wallfahrer am Dienstag in Regensburg gestartet sind, führt sie der Weg auch durch das Bistum Eichstätt. Wir haben sie dabei ein Stück begleitet.