März 2011: Ein Tsunami fegte über den Osten Japans und beschädigte das Kernkraftwerk Fukushima schwer. Über ein Jahr ist das jetzt her, dass uns allen bewusst wurde: Auch in einem so hochentwickelten Land wie Japan sind die Risiken der Atomkraft nicht völlig auszuschalten. Auch in Deutschland entbrannte eine Diskussion um einen möglichen Atomausstieg. Noch bevor diese politische Entscheidung endgültig getroffen wurde, fragten Psychologen der Katholischen Universität in Eichstätt Bürger, was sie dazu bewegt, sich für oder gegen die Atomenergie zu engagieren, und zwar kurz nach dem Unglück von Fukushima und erneut ein halbes Jahr später. Julian Süß, Psychologie-Student an der Eichstätter Universität, wertete die Ergebnisse des ersten Erhebungszeitraums im Rahmen seiner Abschlussarbeit aus. Maximilian Schramm hat ihn getroffen.