Ein markanter baulicher Akzent im sonst barocken Ambiente von Eichstätt ist sie schon: die evangelische Erlöserkirche im sonst so katholischen Umfeld. 1887 wurde ein eigener Kirchenbau notwendig, als die evangelische Gemeinde zu groß geworden war. Zum Zug kam unter den Entwürfen jene Variante, die so gar nicht ins Stadtbild passte: Ein Backsteingebäude. Damals verstand man das durchaus als einen Protest der Protestanten. Heute – 125 Jahre später – ist von der alten Rebellion nichts mehr zu spüren. Längst hat man sich an den Anblick gewöhnt und auch an die gute ökumenische Nachbarschaft. Die evangelische und katholische Kirche pflegen die Ökumene. Ulrike Müller berichtet.
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