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Programmdetails
Ohne Licht und Farben – Alltag im Eichstätter Dunkel-Café
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen gemütlich in einem Café und – ja: Sie sehen die Hand vor Augen nicht, geschweige denn das Stück Kuchen auf Ihrem Teller. Gibt’s das? Durchaus! Denn so geht es blinden Menschen. Und nicht nur hin und wieder mal im Café, sondern unablässig, Tag für Tag. Eigentlich unvorstellbar, denkt jeder. Und auch wieder nicht. Denn wie sich das Leben ohne Licht und Farben anfühlt, dafür gibt Testsituationen, zum Beispiel das „Erfahrungsfeld der Sinne“ in Nürnberg. Dort können die Besucher ihre Nase an einem Riechbaum testen. Oder sie setzen sich ins sogen. Dunkel-Café. Das ist ein ganz normales Café. Nur, dass es darin rabenschwarz ist. Die einzigen, die damit keine Probleme haben, sind die blinden Bedienungen.
Aber um so etwas Mal am eigenen Leib zu fühlen, müssen Sie nicht erst bis nach Nürnberg fahren. In Eichstätt gibt es nämlich auch ein Dunkelcafé. In der Hauptschule Schottenau hat sich eine Initiative aus Lehrern und Schülern gebildet und die Idee vom Dunkel-Café Wirklichkeit werden lassen. Ulrike Müller ist in diese Dunkelheit eingetaucht.
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