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Kalenderwoche 36
06.09.2010

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  1. "Heute Christ sein"
    Kurse zu Erstkommunion, Firmung und Glaubensfragen
  2. Deutlich mehr Besucher bei Sonderausstellung des Diözesanmuseums
    Halbzeit bei Holzer-Ausstellung in Eichstätt
  3. Tag des Offenen Denkmals
    Vorstellung von geplanten Instandsetzungsmaßnahmen am Dom
  4. "Caritas Credit Card"-Gelder für Kinder im Frauenhaus
    Eichstätter Diözesanverband fließen 2.850 Euro zu
  5. Auszubildende in Bischöflichem Ordinariat, Priesterseminar und Caritas
    Dienstantritt für elf junge Damen und Herren
  6. Personalnachrichten:
    - Dompropst em. Professor Dr. Josef Lederer verstorben
    - Pater Bernhard Sirch wird Pfarradministrator in Illschwang
  7. Veranstaltungshinweise:
    - Biblische Erkundungen im Bistumshaus Schloss Hirschberg
    - Fortbildungsseminar für Pfarrsekretärinnen
    - Tipps für Organisten
    - Ökumenischer Benediktinertag in Heidenheim
    - Katholischer Frauenbund startet mit Bezirkstagen

1. "Heute Christ sein"
Kurse zu Erstkommunion, Firmung und Glaubensfragen

Eichstätt, 06.09.2010. (pde) - Tipps zur Vorbereitung auf Taufe, Erstkommunion und Firmung bietet das neue Jahresprogramm des Referates Gemeindekatechese der Diözese Eichstätt. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich Kinderpastoral. Wer sich in der Gemeinde engagieren möchte und Ideen sucht, ist hier richtig. "Biblische Geschichten kreativ erzählen" lautet dabei ein Kursangebot. Eine andere Möglichkeit bietet der Einsatz von Egli-Figuren. Es gibt einen Begegnungstag für Kursleiter, die sich in der Gemeinde, kirchlichen Erwachsenenbildung und Bibelarbeit engagieren. Die Teilnehmer lernen den Einsatz der biblischen Erzählfiguren kennen und erfahren, wie man das Thema "Die Ahnfrauen Jesu" mit Kindern gestalten und feiern kann. Bei dem Familien-Wochenende "Josef - erniedrigt und erhöht" können Kinder auch selbst in einer Figurenwerkstatt arbeiten.

Ein Faltblatt stellt die Angebote zum Thema "Erstkommunion" dar. Hier sind zunächst die künftigen Gruppenleiter angesprochen. Sie werden eingeladen, über den Sinn und die Aufgabe der Sakramentenvorbereitung nachzudenken, wichtige Aspekte der Leitung einer gemeindlichen Gruppe kennen zu lernen und sich eigene Erwartungen bewusst zu machen. Die Kurse starten im November. Wenn das Fest näher rückt, gibt es Wochenend-Angebote für die gesamte Familie. Ziel ist es, sich auszutauschen und Anregungen für die Gestaltung des Erstkommuniontages zu bekommen.

Ein ähnliches Angebot gibt es zum Thema "Firmung". Auch hier werden Einführungstage für angehende Gruppenleiter veranstaltet. Sie lernen die Bedeutung des Sakraments kennen und erarbeiten Bausteine der gemeindlichen Firmvorbereitung. An Firmpaten richtet sich der Orientierungstag ".damit du Verantwortung übernehmen kannst": Die Paten verbringen gemeinsam mit ihrem Firmling einen Tag auf Schloss Hirschberg, auch Familienwochenenden sind in Vorbereitung. "Heute Christ sein", heißt dabei das Motto.

Zu den Themen Kinder- und Erwachsenentaufe gibt es zahlreiche Anregungen für die Pfarreien, die nicht an feste Termine gebunden sind. Unter dem Motto "Wir sind Neuchristen" können bei einem Begegnungstag Erfahrungen ausgetauscht werden, etwa darüber, was Christsein im Alltag prägt. Auch für Einführungskurse zur Leitung einer Taufgesprächsgruppe stehen Referenten zur Verfügung.

Unter dem Stichwort "Erwachsenenkatechese" sind alle angesprochen, die sich für Fragen des christlichen Glaubens interessieren. Ziel ist es, in offener Atmosphäre Fragen zu Gott und Welt zu diskutieren. Auch diese Termine werden in Absprache mit den Verantwortlichen in der Pfarrei oder Seelsorgeeinheit festgelegt. An hauptamtliche Mitarbeiter einer Seelsorgeeinheit richtet sich die Veranstaltung "Chancen der Erwachsenenkatechese". Inhaltliche Ziele sind Reflexion der Situation vor Ort, neue Vermittlungsformen kennenzulernen und Visionen für die eigene Pfarrei zu entwickeln.

Gestaltet werden die verschiedenen Angebote vom Referat Gemeindekatechese in Eichstätt. Alle fünf Faltblätter sind zu beziehen beim Referat Gemeindekatechese, Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-668 und 50-610, Fax (08421) 50-609, E-Mail: gemeindekatechese@bistum-eichstaett.de. Im Internet ist das Programm zu finden unter "www.bistum-eichstaett.de/gemeindekatechese".

2. Deutlich mehr Besucher bei Sonderausstellung des Diözesanmuseums
Halbzeit bei Holzer-Ausstellung in Eichstätt

Eichstätt, 02.09.2010. (pde) - Deutlich mehr Besucherinnen und Besucher als bei Sonderausstellungen sonst üblich kommen derzeit ins Eichstätter Domschatz- und Diözesanmuseum. Anlass ist die Ausstellung "Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts". Auch fällt nach den Worten von Dr. Claudia Grund, die zusammen mit Dr. Emmanuel Braun für die Sonderausstellung verantwortlich zeichnet, deutlich auf, dass die Gäste häufig von weit her kommen. Sie sieht es als Ansporn auch für die Eichstätter, möglichst zahlreich die Ausstellung zu besuchen: "Aber sie haben dazu noch viel Gelegenheit, jetzt ist ja erst Halbzeit".

Die Ausstellung wird auch im September von einem reichhaltigen Programm begleitet. Am 22. September beschäftigt sich der "Geistige Mittagstisch" mit Gemälden Holzers in den Räumen des Domschatz- und Diözesanmuseum, am 29. September widmet sich Dr. Josef Strasser von der Neuen Sammlung München der "Zeichenkunst Johann Evangelist Holzers". Als musikalischer Höhepunkt wird unter dem Titel "Glanz des Barock" am Sonntag, 26. September, mehrchörige geistliche Musik aus Venedig vor Holzers Hochaltargemälde in der Schutzengelkirche erklingen. Aber zunächst wird am 17. September die "Lange Holzer-Nacht" eine intensive Begegnung mit Holzer und seiner Zeit ermöglichen. Das zwischen 18.00 und 23.00 Uhr an den verschiedenen Ausstellungsorten gebotene Programm wird durch Südtiroler Gaumengenüsse abgerundet.

Viele der Gäste kommen ins Schwärmen, vor allem wenn sie sich die Zeit nehmen und die Gemälde in Ruhe aus der Nähe betrachten. So wie vor dem Gemälde "Die neun Engelschöre", welches im Kuppelraum der ehemaligen Kirche Notre Dame den Besucher fasziniert: "Richtig herzig und keck blicken sie uns entgegen, die Engelchen in Holzers Gemälde". Neugierig, fasziniert, nachdenklich umringen die liebenswerten, von himmlischem Licht modellierten Studien von Kindergesichtern das Zeichen des dreieinigen Gottes: ein strahlendes Dreieck mit dem Namen Jahwe. Die Darstellung der neun Engelschöre schmückte einst den Auszug eines Altares in der Fuggerkapelle der Dominikanerkirche St. Magdalena zu Augsburg. Das Bild ist ein Werk des früh vollendeten Malers Johann Evangelist Holzer, der im Jahr 1736 auch das zugehörige Hauptgemälde schuf. Beide Gemälde, die im frühen 19. Jahrhundert im Zuge der Säkularisation getrennt wurden, sind erstmals wieder zusammengeführt, wodurch die wahre Raffinesse von Holzers Bilderfindung und Komposition wieder deutlich werden kann. Das große Altargemälde zeigt die Verkündigung an Joachim, den Ehemann Annas und Mutter Mariens. Das betagte Ehepaar hatte die Hoffnung auf Nachwuchs aufgegeben, als Engel die Geburt einer Tochter weissagen. Sichtlich erschrocken duckt sich Joachim unter den beiden mächtigen Engelsgestalten weg, und blickt doch fasziniert auf das Ziel der Weissagung, wo eine Lichterscheinung die Nacht erhellt: der strahlende Name Mariens, umfangen von Sonne, Mond und Sternen. Eindringlich weist ein Engel nach oben, hin zum Auszugsbild mit dem Namen Gottes: denn Maria wird den Sohn Gottes gebären, gemäß dem großen göttlichen Plan zum Wohle der Welt.

Die beiden Gemälde sind Teil der Ausstellung "Johann Evangelist Holzer. Maler des Lichts", die augenblicklich in Eichstätt präsentiert wird. Sie finden sich in der ehemaligen Kirche Notre Dame, wo der Schwerpunkt auf den Altargemälden Holzers liegt.

Die Ausstellung im Domschatz- und Diözesanmuseum Eichstätt läuft noch bis 31. Oktober 2010. Öffnungszeiten des Museums: von 10 bis 17 Uhr, jeweils Dienstag bis Sonntag, Infotelefon (08421) 50-266, weitere Informationen unter "www.dioezesanmuseum-eichstaett.de".

3. Tag des Offenen Denkmals
Vorstellung von geplanten Instandsetzungsmaßnahmen am Dom

Eichstätt, 03.09.2010. (pde) - Die geplanten Instandsetzungsmaßnahmen am Eichstätter Dom stellt das Staatliche Bauamt Ingolstadt zusammen mit dem Diözesanbauamt und der Domkustodie im Rahmen des diesjährigen Tages des Offenen Denkmals am Sonntag, dem 12. September, der Öffentlichkeit vor. Jeweils stündlich besteht zwischen 13 und 16 Uhr die Möglichkeit, an einer Präsentation der geplanten Maßnahmen in der Kapitelsakristei teilzunehmen.

Die Generalsanierung betrifft den Dachstuhl, die Fassaden, die Innenraumschale, das Hauptportal sowie die Grabdenkmäler des nördlichen Kreuzgangflügels.

Anhand graphischer Darstellungen und Fotos werden die vorhandenen Schäden und die geplanten Sanierungsarbeiten erläutert. Zusätzlich erfolgt auch eine kunsthistorische Einführung in die Kapitelsakristei ("Roritzerkapelle"), die sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Treffpunkt ist der Domplatz am Eingang zum Nordturm.

Die wissenschaftlichen Befunduntersuchungen am Hauptportal werden im Rahmen eines Bildungsabends am Montag, 18. Oktober, in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kreisbildungswerk einer interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

4. "Caritas Credit Card"-Gelder für Kinder im Frauenhaus
Eichstätter Diözesanverband fließen 2.850 Euro zu

Eichstätt, 02.09.2010. (pde) - Einen Nettoerlös von rund 2.850 Euro hat im Jahr 2009 die von Caritas und Liga Bank entwickelte "Caritas Credit Card" im Bistum Eichstätt erbracht. Dieser Betrag soll für Kinder im Ingolstädter Frauenhaus eingesetzt werden. Dort wird er dem Eichstätter Caritasverband zufolge dazu verwendet, Spielgeräte im Freien anzuschaffen, unter anderem einen Sandkasten.

Zusätzlich gingen 2009 rund 500 Euro des Kartenerlöses an den Deutschen Caritasverband. Er unterstützt mit den Eingängen aus allen beteiligten Diözesen über die Kreditkarte benachteiligte Kinder im In- und Ausland.

Nach Mitteilung der Liga Bank sind in ihrer Filiale Eichstätt mittlerweile knapp 250 Caritas-Credit-Cards ausgegeben worden. In ganz Deutschland waren es nach Angaben der Bank fast 3.500 Karten. Aufgrund dieser hohen Absatzzahlen wurden zu Jahresbeginn neue Kartenrohlinge mit einem neuen Bildmotiv hergestellt. Die Karte zeigt nun ein lächelndes Mädchen.

Die Caritas-Credit-Card können haupt- und ehrenamtliche Caritas-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter sowie andere kirchliche Angestellte im Bistum Eichstätt seit Anfang 2006 erwerben. Wer mit der Karte zahlt, unterstützt mit den dabei entstehenden Überschüssen Caritas-Kinderhilfsprojekte. In ganz Deutschland wurden laut der Jahresabrechnung 2009 über 43.600 Euro für diese Projekte erwirtschaftet. Seit dem Start 2006 waren es der Bank zufolge rund 120.500 Euro, fast 9.000 davon im Bistum Eichstätt.

5. Auszubildende in Bischöflichem Ordinariat, Priesterseminar und Caritas - Dienstantritt für elf junge Damen und Herren

Eichstätt, 02.09.2010. (pde) - Elf neue Auszubildende haben ihren Dienst in der Verwaltung des Bistums Eichstätt, des Priesterseminars und des Diözesancaritasverbandes begonnen. Zehn junge Damen und ein Herr wurden von Generalvikar Isidor Vollnhals, Ausbildungsleiter Johann Rixner, Mitarbeitervertretungsvorsitzendem Markus Schweizer, dem Ausbildungsleiter der Caritas Hartwig Dirr und der Jugend- und Auszubildendensprecherin Maria Blob offiziell begrüßt. Die neuen Auszubildenden arbeiten in den verschiedenen Dienststellen des Bischöflichen Ordinariates, des Seminars und der Caritas. Neun von ihnen werden als Bürokaufleute ausgebildet, ein künftiger Fachinformatiker Systemintegration und erstmalig eine Auszubildende zur Steuerfachangestellten sind dabei. Insgesamt bildet das Bistum Eichstätt in seinen drei Ausbildungsbetrieben Bischöfliches Ordinariat, Caritasverband und Bischöfliches Seminar derzeit 29 Auszubildende in drei Lehrjahren aus.



6.

Personalnachrichten:

Dompropst em. Professor Dr. Josef Lederer verstorben
Beisetzung am 10. September in Eichstätt

Eichstätt, 05.09.2010. (pde) - Prof. Dr. Josef Lederer, emeritierter Eichstätter Dompropst und langjähriger Offizial des Bistums, ist am Abend des 3. September im Ingolstädter Klinikum im Alter von 88 Jahren verstorben. Josef Lederer war Hochschulprofessor und Rektor der früheren Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt, Mitglied des Bayerischen Senats, Domdekan, Dompropst und während der Sedisvakanz 1995/1996 Diözesanadministrator in Eichstätt. Im Juni hatte er sein sechzigjähriges Priesterjubiläum begangen. Seinen Einsatz für die Diözese und die Hochschule, sein Wirken als Seelsorger und als Wissenschaftler hatte Papst Johannes Paul II. mit dem nur sehr selten verliehenen Titel "Apostolischer Protonotar" geehrt. Der Staat würdigte sein Wirken mit dem Verdienstkreuz am Band des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland und mit dem Bayerischen Verdienstorden. Die Stadt Eichstätt verlieh ihm die Bürgermedaille.

Josef Lederer wurde 1922 in Großenried (Lkr. Ansbach) geboren. In Eichstätt besuchte er das Humanistische Gymnasium. Unmittelbar nach seinem Abitur 1941 wurde Lederer zur Wehrmacht eingezogen. In Russland wurde er dreimal verwundet. Kurz nach Kriegsende nahm Josef Lederer das Studium an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Eichstätt auf und wurde 1950 zum Priester geweiht. Er wirkte zunächst als Kaplan in der Neumarkter Pfarrei St. Johannes und in Fünfstetten. Bischof Joseph Schröffer stellte ihn anschließend zu weiterführenden Studien an der Universität München frei, die er mit der Promotion zum Doktor des kanonischen Rechts abschloss. Während dieser Zeit war er zugleich Kooperator in Gungolding.

1955 übernahm Josef Lederer die Aufgabe eines Sekretärs am Eichstätter Generalvikariat. 1959 wurde er auf den Lehrstuhl für Kirchenrecht an der Bischöflichen Philosophisch-Theologischen Hochschule in Eichstätt berufen. Diese Aufgabe nahm er bis 1973 wahr. Von 1968 bis 1970 war Prof. Lederer zugleich Rektor der Eichstätter Hochschule. Als Ständiger Stellvertreter des Bischofs im Stiftungsrat (1972 - 1983) war er von Anfang an maßgeblich am Ausbau der Kirchlichen Gesamthochschule zur Katholischen Universität Eichstätt beteiligt. An der Würzburger Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971 - 1975) wirkte der Verstorbene als Berater der Sachkommission "Formen der Mitverantwortung in der Kirche" mit. Von 1964 bis 1992 war er Schriftleiter des vom Klerusverband in München herausgegebenen "Pfarramtsblattes".

Seit 1966 war Josef Lederer für die Rechtspflege im Diözesanbereich zuständig - als Offizial und von 1988 bis 1997 als Vizeoffizial des Diözesangerichts. Zwei Jahre nachdem Bischof Alois Brems ihn in das Domkapitel berufen hatte, wählte ihn dieses 1973 zu seinem Domdekan. In dieser Aufgabe wirkte Lederer auch maßgeblich an den Beratungen über die Innenrenovierung des Doms mit, die 1975 abgeschlossen wurde. Ab 1984 war Josef Lederer Stellvertreter des Generalvikars. 1989 wurde er Dompropst in Eichstätt. Von Beginn des Jahres 1988 an bis zu dessen Auflösung gehörte Professor Lederer dem Bayerischen Senat an, wo er auch im Ausschuss für Kulturpolitik sowie im Rechts- und Verfassungsausschuss mitarbeitete.

Neben seinen vielfältigen Aufgaben in der Bistumsleitung, in Wissenschaft und Politik engagierte sich der Verstorbene stets auch in der Seelsorge vor Ort: bei Aushilfen in Pfarrgemeinden, als Beichtvater und nicht zuletzt über viele Jahre als Firmspender im Auftrag des Bischofs. Auch nach seinem offiziellen Eintritt 1997 in den Ruhestand arbeitete Prof. Lederer noch im Generalvikariat mit und brachte so seine fachliche Kompetenz und seine langjährige Erfahrung in die Leitung der Diözese ein. Während der Sedisvakanz 2005/2006 übernahm er die Aufgabe eines Vertreters des Diözesanadministrators.

Die Trauerfeier für den Verstorbenen ist am Freitag, 10. September, in Eichstätt. Um 14 Uhr beginnt das Requiem im Dom; Hauptzelebrant der Eucharistiefeier ist Domdekan Klaus Schimmöller. Anschließend ist die Beisetzung auf dem Kapitelsfriedhof im Kreuzgang des Doms. Bereits am Mittwoch wird um 18 Uhr der Totenrosenkranz im Dom gebetet, am Donnerstag um 18 Uhr ist die Totenvesper im Dom

Pater Bernhard Sirch wird Pfarradministrator in Illschwang

Eichstätt, 30.08.2010. (pde) - Pater Dr. Bernhard Sirch OSB (67) leitet ab dem 1. September die Pfarrei Illschwang als Pfarradministrator. Er folgt Pfarrer Burkhard Lenz nach, der zum 1. September in die Pfarreien Nürnberg-Altenfurt, -Fischbach und -Moorenbrunn wechselt.

Bernhard Sirch ist Angehöriger der Benediktinerabtei St. Ottilien. Dort wurde er im Jahr 1970 zum Priester geweiht. Danach war er über 20 Jahre lang Verlagsleiter des EOS-Verlages der Erzabtei St. Ottilien. Von 1994 bis 2009 betreute er die Pfarrei Achenkirchen mit der Expositur Hinterriß in Tirol.

7.

Veranstaltungshinweise:

Vertrauenskrise der Kirche in der Bibel und aktuell
Biblische Erkundungen im Bistumshaus Schloss Hirschberg

Eichstätt, 31.08.2010. (pde) - Mit Bibeltexten kritischer Phasen in der Glaubensgeschichte beschäftigt sich ein Seminar der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Eichstätt (KEB) im Bistumshaus Schloss Hirschberg. Die Referentin, Dr. Martina Eschenweck, geht von einem Vertrauensverlust und einer Krisensituation aus, in der sich die Kirche heute befindet. Zahlreiche Schriften der Bibel spiegeln ebenfalls kritische Phasen wider, in denen das Vertrauen in das Wirken und die Gegenwart Gottes verloren zu gehen drohten.

In diesem Seminar erkunden die Teilnehmer biblische und historische Zusammenhänge solcher "Texte zur Vertrauenskrise" der Bibel. Dabei geht es darum, Bezüge zwischen der biographischen, kirchlichen und gesellschaftlichen Gegenwart und den jüdisch-christlichen Erinnerungen, dem alten und dem neuen Testament, herzustellen.

Das Seminar startet am 1. Oktober um 18 Uhr mit dem Abendessen und endet tags darauf um 17 Uhr.

Nähere Informationen und Anmeldung beim Bistumshaus Schloss Hirschberg, Tel. 08461/64210, E-Mail: schloss.hirschberg@bistum-eichstaett.de, oder unter "www.bistumshaus-hirschberg.de".

Fortbildungsseminar für Pfarrsekretärinnen
Nützliches und Praktisches für den Berufsalltag

Eichstätt/Beilngries, 01.09.2010. (pde) - Zu einem Fortbildungsseminar für Pfarrsekretärinnen lädt das Referat Frauenseelsorge des Bistums Eichstätt in das Bistumshaus Schloss Hirschberg ein. Barbara Bagorski, die Referentin für Frauenseelsorge, wird "Nützliches und Praktisches für den Berufsalltag" vorstellen. Zwei Termine stehen zur Wahl: Dienstag, den 28. September bis Donnerstag, 30. September, oder Mittwoch, 20. Oktober bis Freitag, 22. Oktober. Beginn ist jeweils um 14 Uhr, Ende gegen 13 Uhr. Inhaltlich stellen Themen aus dem Bereich der Buchhaltung sowie Neues aus dem Bereich der EDV den Schwerpunkt.

Nähere Informationen und Anmeldungen beim Referat Frauenseelsorge des Bistums Eichstätt, Luitpoldstraße 2, 85072 Eichstätt, Tel. 08421/50-619, Fax 08421/50-628, E-Mail: frauen@bistum-eichstaett.de.

Tipps für Organisten
Amt für Kirchenmusik bietet Anregungen zur musikalischen Gestaltung von Gottesdiensten

Eichstätt/Wolframs-Eschenbach, 02.09.2010. (pde) - Zu einem Kurs für "Orgelspiel im Gottesdienst" lädt das Amt für Kirchenmusik der Diözese Eichstätt in die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt in Wolframs-Eschenbach ein. Am Samstag, den 18. September, von 9 bis 12 Uhr treffen sich interessierte Organisten, die nach ihrem ersten Orgeldienst weitere Anregungen im liturgischen Orgelspiel suchen. Themenschwerpunkte werden Bereiche wie Begleitung des Gemeindegesangs und Gestaltung von einfachen Intonationen bilden. Auch das Vor-, Zwischen- und Nachspielen unter der Verwendung des notierten Satzes aus dem "Orgelbuch zum Gotteslob" sowie Tipps zum Registrieren werden Bestandteile des Kurses sein.

Anmeldung und Information beim Amt für Kirchenmusik, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Tel. 08421/50-931, Fax 08421/50-939 oder E-Mail: kirchenmusik@bistum-eichstaett.de.

Ökumenischer Benediktinertag in Heidenheim
Klösterliche Gemeinschaften und Kommunitäten stellen sich vor

Eichstätt/Heidenheim, 03.09.2010. (pde) - Benediktinisches Leben zieht für einen Tag in das ehemalige Kloster in Heidenheim ein. Am 19. September findet dort ein ökumenischer "Benediktinertag" statt, bei dem sich verschiedene klösterliche Gemeinschaften aus der evangelischen und katholischen Kirche vorstellen. Der Tag soll auch an die heilige Walburga erinnern, die als Äbtissin im Benediktinerkloster Heidenheim wirkte und vor 1300 Jahren geboren wurde.

Im Mittelpunkt des Benediktinertages stehen das gemeinsame Gebet, eine ökumenische Vesper, aber auch die Vorstellung verschiedener Klöster und evangelischer Kommunitäten, die nach der Regel des heiligen Benedikt leben. So wird das Mittagsgebet um 12 Uhr von der Äbtissin und den Schwestern der Abtei St. Walburg in Eichstätt zusammen mit Schwestern der Communität Casteller Ring vom Schwanberg (Unterfranken) gestaltet. Um 15.00 Uhr stellen verschiedene Referenten die Abtei St. Walburg in Eichstätt, die Abtei Plankstetten sowie die evangelischen Kommunitäten auf dem Schwanberg und in Heilsbronn vor. Bereits am Vormittag soll die Bedeutung Walburgas aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Evangelische und katholische Christen, Ordensleute und Laien, geben ihre persönliche Stellungnahme zum Thema "Walburga, Bild der Stärke - Welche Bedeutung hat für mich die hl. Walburga?" ab.

Die Veranstaltung beginnt um 11 Uhr. Dazwischen gibt es nach einem einfachen Mittagessen Führungen durch das evangelische Münster und das ehemalige Kloster Heidenheim sowie Töpferangebote für Kinder. Eine ökumenische Vesper mit dem evangelischen Regionalbischof Christian Schmidt und Domdekan Klaus Schimmöller rundet den Tag ab.

Das Kloster Heidenheim wurde um 752 durch den heiligen Wunibald gegründet. Nach dessen Tod leitete die heilige Walburga das Männer- und Frauenkloster. 1537 wurde es im Zuge der Reformation aufgelöst. In der ehemaligen Klosterkirche befindet sich das Grabmal Wunibalds. An der Stelle, an der Walburga erstmals bestattet wurde, hat man im frühen 13. Jahrhundert ein kapellenartiges Grabmal errichtet. Das Grab der heiligen Walburga selbst befindet sich seit dem 9. Jahrhundert in Eichstätt. Im Jahr 1035 wurde dort die heute noch bestehende Benediktinerabtei St. Walburg gegründet. Aus Anlass des 1300. Geburtsjahres der heiligen Walburga, die der Überlieferung nach im Jahr 710 in Südengland geboren wurde, wird in diesem Jahr ein Jubiläumsjahr gefeiert.

Nähere Informationen und Anmeldung beim Zweckverband Kloster Heidenheim, Evangelisch-Lutherisches Pfarramt und Dekanat Heidenheim, Tel. 09833/275, E-Mail: dekanathdh@freenet.de.

Die Zukunft der Frau in der Kirche
Katholischer Frauenbund startet mit Bezirkstagen

Eichstätt, 06.09.2010. (pde) - Um die Zukunft der Frau innerhalb der Kirche geht es bei den diesjährigen Bezirkstagen des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) im Zeitraum vom 22. September bis 27. Oktober. Die Teilnehmerinnen gehen der Frage nach, welche Eigenschaften eine Kirche als Institution haben sollte, die sich eine Frau wünscht. Außerdem wird nach Wegen gesucht, wie die Frauen selbst der Kirche diese Eigenschaften verleihen können. Die Veranstalter wollen zusammen mit interessierten Frauen nach neuen Chancen für ihren Glauben und ihre Kirche suchen. Außerdem sollen die Möglichkeiten aufgegriffen und besprochen werden, die aus allen möglichen Krisen entstehen können.

Die Termine für die jeweiligen Bezirke im Einzelnen:

Der Bezirk Ingolstadt trifft sich am 22. September im Katholischen Pfarrheim St. Anton in Ingolstadt. Das Treffen für den Bezirk Herrieden findet am 23. September im Katholischen Pfarrheim in Heilsbronn statt. Die Veranstaltung für den Bezirk Kastl ist am 28. September im Schulhaus bei der Kirche in Kürmreuth. Der Bezirk Neumarkt kommt am 30. September im Pettenkoferhaus in Berching zusammen. Der Bezirkstag für Beilngries ist am 8. Oktober im Gasthaus Euringer in Paulushofen. Die Veranstaltung für den Bezirk Weißenburg findet am12. Oktober im Katholischen Pfarrheim in Pleinfeld statt. Der Bezirk Velburg kommt am 13. Oktober im Katholischen Pfarrheim in Waldkirchen zusammen. Die Veranstaltung für Wemding ist am 19. Oktober im Katholischen Pfarrheim in Hainsfarth. Termin für den Bezirk Eichstätt ist der 20. Oktober im Gasthaus Schweiger in Nassenfels. Der Bezirkstag für Hilpoltstein findet am 26. Oktober im Katholischen Pfarrheim in Meckenhausen statt. Die Frauen des Bezirks Schwabach kommen am 27. Oktober im Katholischen Pfarrheim in Georgensgmünd zusammen.

Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr, eingeladen sind alle interessierten Frauen.