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1. Hirtenwort von Bischof Mixa zum Advent:
Der Ellenbogengesellschaft entgegenwirken
Gemeinden sollen über den eigenen Kirchturm hinaussehen
Eichstätt, 01.12.2002. (pde) – Die großen gegenwärtigen Herausforderungen wie Arbeitslo-sigkeit, schwierige wirtschaftliche Lage, Bedrohung durch Gewalt und Terror sollten nach Auffassung von Bischof Walter Mixa Anlass sein, sich wieder mehr auf den Reichtum zu besinnen, den der christliche Glaube an Gott schenkt. Wer Halt im Glauben gefunden habe, werde gelassener mit sich selbst, den Mitmenschen und der Schöpfung umgehen, schreibt der Bischof von Eichstätt in seinem Hirtenwort zum Advent 2002.
Wenn dieser letzte Halt fehle, wachse dadurch ein Klima, „das Erfolg gegen Beziehung, Gewinn gegen Bindung, vermeintliche Vernunft gegen einen vertrauensvollen Glauben ausspielt und dabei vergisst, dass der Mensch Geschöpf ist“. Es entstehe die Ellenbogenge-sellschaft, in der zählt, was einer verdient, wie erfolgreich eine berufliche Karriere verläuft oder wie gut sich jemand in der Öffentlichkeit darstellen kann. Der verborgene Reichtum des Glaubens könne dieser Ellenbogengesellschaft viel Positives entgegensetzen. Wer sich in einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus geborgen und aufgehoben wisse, sei befreit vom Ellenbogenkampf, vom täglichen Durchsetzen eigener Interessen notfalls mit allen Mitteln, heißt es in dem Rundschreiben, das bei den Gottesdiensten des ersten Adventssonn-tags in den Gemeinden des Bistums Eichstätt verlesen wurde.
Aufgabe der Christen sei es, dieses Geschenk des Glaubens wachsam in die Zeit und Gesell-schaft hineinzutragen. In diesem Zusammenhang sei auch der voranschreitende Prozess der Weiter-entwicklung der Seelsorge in der Diözese Eichstätt zu sehen, betont Bischof Mixa: „Wenn es jetzt ganz aktuell um konkrete Gruppierungen der Zusammenarbeit einzelner Pfarreien geht und darum, dieser Zusammenarbeit einen vernünftigen Rahmen zu geben, dann ist dies kein Selbstzweck“. Das Ziel sei, über den eigenen Kirchturm, über die eigenen Pfarrgrenzen hinauszusehen und gemeinsam die frohe Botschaft denjenigen zu bringen, die sie am nötigsten brauchen.
2. Forum Projekte Weltkirche startet
Internet-Datenbank ermöglicht Überblick über Projekte und Initiation
Eichstätt, 02.12.2002. (pde) – Als Service für alle Gemeinden, kirchliche Verbände, Gruppen und sonstige Initiativkreise, die sich mit internationalen Projekten befassen, versteht sich das „Forum Projekte Weltkirche“. Die Datenbank ist über die Internetseiten des Referats Welt-kirche der Diözese Eichstätt zugänglich und ein Angebot für alle Gruppen, die derartige Projekte finanzieren oder in der Bewusstseinsbildung aktiv sind.
Das „Forum Projekte Weltkirche“ soll einen schnellen Überblick ermöglichen, welche ande-ren Projekte in der unmittelbaren räumlichen bzw. inhaltlichen Nachbarschaft des eigenen Projektes bereits durchgeführt werden. Man kann in der Datenbank nach Projekten mit ver-schiedensten Kriterien suchen oder auch ein eigenes Projekt in die Datenbank einfügen. Das Forum Projekte Weltkirche hilft herauszufinden, wer aus der eigenen Stadt, bzw. Umgebung noch alles Projekte im Süden oder Osten unterstützt.
Die Internet-Datenbank ist eine gemeinsame Initiative des Referates Weltkirche und der Pressestelle der Diözese Eichstätt. Die Internetadresse des „Forum Projekte Weltkirche“ lautet: „www.bistum-eichstaett.de/weltkirche/datenbank/“.
3. 400 Jahre Bischof Franz von Sales
Festgottesdienst am 8. Dezember in Eichstätt
Eichstätt, 29.11.2002. (pde) - Am 8. Dezember 2002 sind es genau 400 Jahre, dass Franz von Sales zum Bischof der Diözese Genf mit Sitz in Annecy, Frankreich, geweiht wurde. Der Heilige ist einer der Kirchenlehrer sowie Patron der Journalisten und Schriftsteller. Auch die Taubstummen und Gehörlosen verehren ihn als ihren Patron, ebenso die Städte Genf, Annecy und Chambery. Vor allem die Laien in der Kirche wurden durch ihn ermutigt, ihr Christsein in der Welt zu leben. Franz von Sales gilt daher bis heute als Pionier und Förderer der Laien-spiritualität.
Am 8. Dezember 2002 feiern die Oblaten des hl. Franz von Sales im Salesianum Rosental in Eichstätt das 400-jährige Bischofsjubiläum ihres Ordenspatrons. Zur Festmesse, die in der Kapelle des Salesianums um 10.45 Uhr beginnt, wurde der Salzburger Weihbischof Andreas Laun, ein Mitglied der Ordensgemeinschaft, eingeladen. Die musikalische Gestaltung über-nimmt die Gruppe "Mittendrin" der Pfarrei Heilige Familie. Die Ordensgemeinschaft lädt alle ein, zusammen mit ihnen das große Jubiläum zu feiern.
Aus Anlass des Weihejubiläums gab die Internationale Kommission für Salesianische Stu-dien das Buch „Salesianisch Leiten“ heraus, erschienen im Franz Sales Verlag, Eichstätt. In diesem Buch wird dargelegt, wie Franz von Sales das Leitungsamt in der Kirche verstanden hat. Es wird deutlich, dass für den Kirchenlehrer ein leitendes Amt in der Kirche vor allem eines bedeutete: der Dienst für die Menschen.
Sein Leben
Franz von Sales lebte von 1567 bis 1622 in Savoyen südlich von Genf, in jener Ecke also, wo heute die Grenzen von Frankreich, Italien und der Schweiz zusammentreffen. Dort erheben sich die französischen Alpen mit dem Mont Blanc als höchste Spitze. Schiorte wie Grenoble oder Chamonix sind weltweit bekannt.
Franz von Sales gilt als einer der großen Erneuerer der Kirche am Beginn des 17. Jahrhun-derts, in der Zeit der Gegenreformation nach dem Konzil von Trient. Mit seinem Buch „An-leitung zum frommen Leben“, im deutschen Sprachraum vor allem unter dem Titel „Phi-lothea“ bekannt, verfasste er einen Bestseller, der bis heute in den Top Ten der christlichen Weltliteratur zu finden ist. In diesem Buch reagierte er auf die Frage: „Wie kann ich als Christ in der Welt meinen Glauben leben?“ Dazu gab er ganz praktische Hinweise.
1610 gründete er zusammen mit der später ebenso heilig gesprochenen Johanna Franziska von Chantal die Ordensgemeinschaft der Schwestern der Heimsuchung Mariens, bekannt auch unter dem Namen Salesianerinnen. Seine Heiligsprechung erfolgte im Jahr 1665 und 1877 – also vor 125 Jahren – wurde er zum Kirchenlehrer erhoben. Während seiner 20-jährigen Amtszeit als Bischof weihte Franz von Sales ca. 800 Männer zu Priestern, also im Schnitt 40 pro Jahr, nach eigenen Einschätzungen hielt er ungefähr 3000 Predigten, er be-suchte alle Pfarrgemeinden seiner Diözese – über 300, selbst die entlegendsten Bergdörfer, wohin noch nie zuvor ein Bischof seinen Fuß gesetzt hat. Er reformierte Klöster, sorgte für ein funktionierendes Bildungswesen und kümmerte sich um die arme und notleidende Bevöl-kerung. Nicht zuletzt wegen seines immensen Arbeitspensums, hervorgerufen durch seinen Grundsatz, allen alles werden zu wollen, starb er am 28. Dezember 1622 bereits mit 55 Jah-ren an den Folgen eines Schlaganfalls.
Salesianische Familie
Leben, Lehre und Werk des hl. Franz von Sales sind noch heute in der katholischen Kirche in zahlreichen Ordensgemeinschaften und Gruppierungen lebendig. Neben den von Franz von Sales selbst gegründeten Schwestern der Heimsuchung sind vor allem die Don Bosco Salesi-aner weltweit bekannt. Außerdem gibt es noch die Oblatinnen und Oblaten des hl. Franz von Sales, die Missionare des hl. Franz von Sales, das Säkularinstitut des hl. Franz von Sales und die Gemeinschaft des hl. Franz von Sales. Derzeit zählen 21 verschiedene von Rom aner-kannte Gemeinschaften zur „salesianischen Ordensfamilie“, für 27 weitere Gruppierungen laufen gegenwärtig die Verfahren um die kirchliche Anerkennung. Der salesianische Einfluss ist also auch noch nach 400 Jahren bedeutsam. Einige große Heilige und Selige sind aus den salesianischen Gemeinschaften hervorgegangen, wie etwa Johanna Franziska von Chantal, Margaretha Maria Alacoque, Johannes Don Bosco oder Leonie Aviat.
P. Herbert Winklehner OSFS
Kostenloses Bildmaterial über die Bischofsweihe des hl. Franz von Sales ist via E-Mail im Franz Sales Verlag erhältlich: info@franz-sales-verlag.de
4. BDKJ geht gestärkt ins neue Kirchenjahr
Diözesanversammlung tagte im Jugendhaus Schloss Pfünz
Eichstätt, 28.11.2002. (pde) - Der BDKJ-Diözesanverband Eichstätt beginnt das neue Kir-chenjahr mit einem neuen Mitglied im Vorstand: Andreas Inzenhofer, Vorstand des BDKJ-Dekanatsverbandes Kastl und Mitglied der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) wurde mit sehr großer Mehrheit in den Vorstand gewählt. Dieser bestand bisher bereits aus Diözesanjugendseelsorger Josef Funk, Anna Stankiewicz (Neumarkt) und Stephan Balling (Nürnberg-Süd, Katholische Junge Gemeinde).
Auf der Versammlung stellte sich den Delegierten der Mitglieds- und der Dekanatsverbände auch die neue BDKJ-Referentin Rowena Roppelt vor. Die 31-jährige Kanadierin übernahm am 15. November die Diözesanstelle, die drei Jahre lang unbesetzt geblieben war.
Für den Diözesanausschuss konnten alle Stellen der Vertretung aus den Dekanaten besetzt werden: Claudia Birzer (Herrieden), Simone Holfelder (Neumarkt), Dagmar Plaumann und Alexandra Vierthaler (beide Hilpoltstein). Wiedergewählt wurde Margit Strobel, Diözesan-leiterin der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB). Weitere Mitglieder des Diözesan-ausschusses sind seit der Diözesanversammlung 2001: Oliver Brand, Diözesanvorstand der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), Eva-Maria Düring, Diözesanleiterin der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) und Pfarrer Matthias Blaha, Präses der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB).
Nachdem am Freitagabend der Bericht des Vorstandes und die Entlastung desselben erfolgte, beschäftigten sich die Jugendlichen und Jungen Erwachsenen am nächsten Tag mit dem Verhältnis Ehrenamtliche und Hauptberufliche. Diesen Studienteil leitete der BDKJ-Landesvorsitzende Johannes Mathes-Bienert mit seinem Impulsreferat ein. Anschließend diskutierten in Untergruppen die ehrenamtlichen Delegierten ihre Ansprüche und Erwartun-gen an die hauptberuflichen JugendpflegerInnen der jeweiligen Region.
Der Samstagnachmittag war überwiegend mit der Diskussion um die gründlich überarbeitete Satzung des Diözesanverbandes gefüllt. Diese wird nun dem Bundesverband zur Genehmi-gung vorgelegt, bevor sie Diözesanbischof Walter Mixa in Kraft setzen kann.
Der Samstagabend begann mit einem Gottesdienst, bei dem BDKJ-Präses Josef Funk in seiner Predigt die Bedeutung des Christkönigfestes für die Jugend in Deutschland darstellte. Beim gemütlichen Teil des Abends konnte auch der Vorsitzende des Diözesanrates der Ka-tholiken im Bistum Eichstätt, Dieter Salomon, begrüßt werden, der in seinem Bericht beson-ders die Bedeutung des Ökumenischen Kirchentages hervorhob. Dieser findet vom 28. Mai bis 01.Juni nächsten Jahres in Berlin statt.
Am Sonntagmorgen wurde der Haushalt für das Jahr 2003 verabschiedet. Der vom Vorstand und dem Ghanaarbeitskreis eingebrachte Antrag zu einer weiteren Begegnung mit ghanai-schen Jugendlichen wurde wegen des großen Erfolges des diesjährigen „Ghanamany-Festivals“ einstimmig beschlossen. Neun weitere Anträge wurden auf eine außerordentliche Diözesanversammlung im Frühjahr nächsten Jahres vertagt.
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist in der Diözese Eichstätt der Dach-verband von acht katholischen Jugendverbänden und vertritt damit circa 5.500 Mitglieder. Bundesweit sind in den Mitgliedsverbänden des BDKJ ca. 650.000 Kinder, Jugendliche und Junge Erwachsene organisiert.
Kontaktadresse für weitere Fragen: BDKJ Diözesanbüro, Burgstrasse 8, 85072 Eichstätt; Tel. (08421) 50-660 oder www.bdkj-eichstaett.de
Eichstätt/Roth, 29.11.2002. (pde) – Der Bischof von Eichstätt Dr. Walter Mixa wird am Samstag, 14. Dezember, in Roth den Priesteramtskandidaten Alois Loeßl zum Diakon wei-hen. Der Gottesdienst in der Pfarrkirche „Mariä Aufnahme in den Himmel“ beginnt um 9.30 Uhr. Alois Loeßl leistet in der katholischen Pfarrei Roth sein Pastoralpraktikum ab.
Das Licht aus Betlehem kommt
Zentrale Feier am 15. Dezember in Eichstätt
Eichstätt, 26.11.2002. (pde) – Georgspfadfinder holen auch dieses Jahr das Friedenslicht in die Diözese Eichstätt: Seit 1986 wird das Friedenslicht jeweils von einem Kind in der Ge-burtsgrotte in Betlehem entzündet und mit dem Flugzeug nach Wien gebracht. Dort wird auch in diesem Jahr wieder eine Delegation vertreten sein, um das Friedenslicht in das Bis-tum Eichstätt zu bringen. Eine zentrale Aussendungsfeier findet am dritten Adventssonntag, 15. Dezember, um 16.00 Uhr in der Kapuzinerkirche in Eichstätt statt. Gruppen, Vereine und alle Interessierten können dann das Licht übernehmen und weitertragen. Weitere Feiern sind am 15. Dezember um 14.00 Uhr in Nürnberg, Lorenzkirche, um 17.00 Uhr in Gunzenhausen, St. Marien, um 17.00 Uhr in Spalt, St. Emmeram, um 18.00 Uhr in Ingolstadt, St. Pius, und um 18.00 Uhr in Ingolstadt, Münster, sowie am 16. Dezember um 17.00 Uhr in Ingolstadt, St. Augustin.
Die Idee „Aktion Friedenslicht“ geht auf eine Initiative des ORF zurück. Schon bald kam der Gedanke auf, Pfadfinder um Mithilfe bei der Verteilung des Lichts zu bitten. Seit 1994 betreuen auch die deutschen Pfadfinderverbände den Transport des Lichts. Mit dem Zug wird dieses Symbol für Frieden, Toleranz und Solidarität quer durch Europa gebracht, alle Men-schen sind eingeladen, das Licht und die damit verbundene Sehnsucht nach Frieden weiter zu tragen. Gerade vor dem Hintergrund der anhaltenden Krise im Nahen Osten hat das Frie-denslicht immer noch eine ganz besondere Bedeutung.
Die konfessionsüberschreitende Aussendungsfeier am 15. Dezember steht unter dem Motto „Friedenspfade finden“. Gruppen aus der Diözese Eichstätt können sich vor Beginn der Feier an den Eingängen anmelden, so dass sie namentlich begrüßt werden können. Weitere Infor-mationen sind im DPSG–Diözesanbüro unter der Nummer (08421) 50-663 erhältlich.
Dresdner Kreuzchor gastiert in Ingolstadt
ZDF nimmt Konzert im Münster auf
Ingolstadt, 26.11.2002. (pde) - Mit dem Dresdner Kreuzchor präsentiert am Dienstag, 3. Dezember, um 19 Uhr ein Chor von Weltgeltung adventliche Lieder im Ingolstädter Münster. Der Chor folgt damit einer Einladung des Katholischen Stadtdekanates, das die Veranstaltung in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Ingolstadt anbietet.
Auf dem Programm stehen bekannte Werke wie „Machet die Tore weit“ und das „Deutsche Magnificat“ von Heinrich Schütz oder „Virga Jesse“ von Anton Bruckner. Daneben singt der Chor verschiedene altbekannte Weihnachtsweisen. Dirigent ist Roderich Kreile, der den weltberühmten Chor seit 1997 leitet und zuvor an der Musikhochschule München als Profes-sor Chorleitung gelehrt hat. Karten gibt es im Vorverkauf zu 10 Euro (incl. Vorverkaufsge-bühr) beim Donaukurier-Office und beim Musikhaus Zäch oder an der Abendkasse.
Das Zweite Deutsche Fernsehen wird Teile des Konzerts aufnehmen. Die Aufnahmen sind für einen Fernsehfilm über den Dresdner Kreuzchor, der am 22. Dezember um 18.30 Uhr im ZDF gesendet wird.
Der Dresdner Kreuzchor zählt zu den ältesten Knabenchören Deutschlands. Ihm gehören heute mehr als 150 Kruzianer im Alter von 9 bis 19 Jahren an. Bei Gastauftritten reisen 80 Sänger mit. Der Chor gilt als einer der international renommiertesten und erfolgreichsten Knabenchöre überhaupt. Deshalb gastierte der Chor in den letzten Jahrzehnten in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern. Zuletzt - im Oktober - feierte der Chor bei einer Tournee große Erfolge in Südamerika.
Kinderbibeltage vorbereiten und durchführen
Fünfteiliger Kurs der Diözese Eichstätt in Neumarkt
Eichstätt/Neumarkt, 29.11.2002. (pde) – Mit Kindern die Bibel entdecken: Das ist Ziel eines fünfteiligen Kurses, den das Referat Gemeindekatechese der Diözese Eichstätt in Neumarkt plant. Eingeladen sind alle, die in ihrer Pfarrei Kinderbibeltage gestalten und durchführen wollen. In verschiedenen Arbeitskreisen können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über entwicklungspsychologische Hintergründe informieren, erhalten Tipps zum Auswählen und persönlichen Ausschöpfen einer geeigneten Bibelstelle und werden ferner exemplarisch eine Bibelstelle zur Durchführung eines Kinderbibeltages bearbeiten.
Die beiden Kurstage sind Samstag, 11. Januar (9.30 bis 16.00 Uhr) und Samstag, 8. Februar (9.30 bis 16.00 Uhr), jeweils in Neumarkt, Saarlandstraße (Jugendheim der Hofkirche). Als weitere Termine stehen zur Wahl: Mittwoch, 22. Januar , Mittwoch, 29. Januar und Mitt-woch, 5. Februar ( jeweils 19.30 bis 21.30 Uhr). Die Leitung des Seminars haben Beatrix Wilhelm, Referat Gemeindekatechese Neumarkt, und Thomas Bößl, Referat Gemeindekate-chese Weißenburg.
Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel. (09181) 254784, Fax (09181) 254785, E-Mail: bwilhelm@bistum-eichstaett.de.
Adventliches Besinnungswochenende für junge Leute
Eichstätt, 29.11.2002. (pde) - Zum Thema „Auf den Weg nach Betlehem“ lädt die Offene Tür St. Willibald Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene zu einem Adventsbesinnungs-wochenende ein. Es findet vom 20. bis 22. Dezember statt. Anmeldung bis zum 13. Dezem-ber bei der Offenen Tür St. Willibald, Leonrodplatz 3, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-381, Fax (08421) 50389, E-Mail: mfranke@bistum-eichstaett.de.
Fortbildung für Besuchsdienste
Ökumenische Nachbarschaftshilfe Eichstätt im Vinzenzverein
Eichstätt, 26.11.2002. (pde) – Eine Fortbildung für Mitarbeiter und Interessierte an Besuchs-diensten in Altersheim und Krankenhaus bietet die Ökumenische Nachbarschaftshilfe Eich-stätt am 9. Dezember an. Der Nachmittag im Eichstätter Caritas-Pirckheimer-Haus in der Schlaggasse 8 steht unter dem Thema „Füreinander – miteinander“. Nach einem geistlichen Impuls von Barbara Bagorski, der Referentin für Frauenseelsorge im Bistum Eichstätt, wird Renate Schatz, Einsatzleiterin bei der Nachbarschaftshilfe, zum Thema „Was ist die Ökume-nische Nachbarschaftshilfe – Was leistet sie?“ referieren. Außerdem wird Barbara Rozbicki von der Caritas-Kreisstelle wichtige Impulse zum Ehrenamt geben. Der Tag möchte dazu beitragen, dass die Besuchsdiensthelferinnen und –helfer untereinander in Kontakt bleiben und diesen gleichzeitig Hilfen für ihren Arbeitsbereich anbieten.
Die Veranstaltung dauert von 14.00 bis 16.00 Uhr. Weitere Informationen und Anmeldung bei Frau Renate Schatz, Tel. (08421) 5695.
Informationen zur Pflegeversicherung
Aktueller Prospekt „Pflegeversicherung“ der Caritas erschienen
Eichstätt, 02.12.2002. (pde) – Einen neuen Prospekt zur Pflegeversicherung hat der Caritas-verband für die Diözese Eichstätt herausgegeben. Der Prospekt informiert in verständlicher und übersichtlicher Weise über alle wesentlichen Fragen im Zusammenhang mit dieser für viele Familien immer wichtigeren Versicherung, unter anderen über: Wer ist versichert? Unter welchen Voraussetzungen wird man von der Pflegekasse in eine der drei Pflegestufen eingestuft? Welche Leistungen erbringt die Pflegeversicherung in der häuslichen Pflege, der Kurzzeit- und Tagespflege sowie in der stationären Pflege in einem Altenheim? Für viele, die bereits mit einem Pflegefall zu tun haben, enthält der Prospekt auch detailliertere Informatio-nen: etwa, wie Geld- und Sachleistung miteinander kombiniert werden können oder welche zusätzlichen Leistungen es für Pflegebedürftige mit erheblichem allgemeinen Betreuungs-aufwand seit Anfang dieses Jahres gibt, also etwa für Menschen, die an Demenz – chroni-scher Verwirrtheit aufgrund organischer Hirnschädigungen – erkrankt sind.
Am Ende des 16-seitigen Prospektes werden alle Sozialstationen und Altenheime der Caritas im Bistum Eichstätt mit Telefonnummern genannt, in besonderer Weise auch jene Einrich-tungen, die Tages- und Kurzzeitpflege anbieten. Der Prospekt ist kostenfrei bei allen Caritas-Sozialstationen und Altenheimen zu beziehen sowie beim Caritasverband für die Diözese Eichstätt, Residenzplatz 14, 85072 Eichstätt, Tel. (08421) 50-905, Telefax (08421) 50-909, E-Mail: christine.fries@caritas-eichstaett.de.
Familienkalender für das Jahr 2003
Eichstätt, 28.11.2002. (pde) – Einen Familienkalender als Begleiter durch das Jahr gibt es beim Referat Ehe und Familie der Diözese Eichstätt. Das Ringbuch ist Terminplaner, Famili-entagebuch und Familienbegleiter mit Informationen und Anregungen zu wichtigen Tagen und Terminen im Laufe eines Jahres. Herausgegeben und erstellt wurde das „Familien-Zusammen-Bring-Buch“ vom Referat Ehe und Familie der Diözese Augsburg. Der Familien-kalender ist beim Referat Ehe und Familie der Diözese Eichstätt, Tel. (08421) 50-611, E-Mail: familie@bistum-eichstaett.de, zum Preis von 6,- Euro (zuzüglich Versandkosten) er-hältlich.
Franz von Sales als prophetischer Vorreiter des II. Vatikanischen Konzils
Im Eichstätter Sales-Verlag erschien Broschüre mit Dokumenten von Papst Pius IX.
Eichstätt, 27.11.2002. (pde) - Zweier großer Jubiläen gedenkt der Eichstätter Franz-Sales-Verlag in diesem Herbst: Zum einen wurde Franz von Sales am 8. Dezember 1602, vor genau 400 Jahren, zum Bischof geweiht, und zweitens wurde er durch Papst Pius IX. im Juli 1877, vor 125 Jahren, zum Kirchenlehrer für die ganze Kirche ernannt; das apostolische Schreiben des Papstes folgte im November 1877. Mehrere Bücher des Verlags weisen auf diese Daten hin, eine eigene Broschüre ist ihnen ganz verpflichtet: Unter dem Titel „Salesianisch leiten“ gab die „Internationale Kommission für salesianische Studien“ ein Bändchen heraus, das die Dokumente des Papstes vom 19. Juli und vom 16. November 1877 in deutscher Übersetzung ediert. Zuvor legt ein Aufsatz von Pater Lewis S. Fiorelli, dem Ordens-General der Salesia-ner, das Thema „Die Leitung in der salesianischen Tradition“ dar.
Jubiläen und Erinnerungen an wichtige Ereignisse aus dem Leben heiliger Menschen lehren, den Grad heutiger „Verpflichtungen besser zu verstehen“, begründet das Vorwort diese Edition. Franz galt die Predigt des Wortes Gottes als eine der wichtigsten Pflichten des Bi-schofs, er glaubte fest daran, dass die Gläubigen durch dieses Mittel zu göttlichen Eingebun-gen gelangen könnten. Auch über das Amt des Bischofs habe er sich Gedanken gemacht: In seinen Schriften betonte er die Wichtigkeit der Kollegialität zwischen Papst und Bischöfen, die „nicht Statthalter des Papstes, sondern Unseres Herrn“ seien - eine Aussage, die schon auf das Jahrhunderte später verfasste Konzilsdokument „Lumen Gentium“ vorausweise, worin die Rolle der Bischöfe ähnlich definiert wird. Auch Papst Paul VI. habe Franz von Sales in seinem apostolischen Schreiben „Sabaudiae Gemma“ („Die Perle Savoyens“) als Vorreiter des Zweiten Vaticanums bezeichnet. Deshalb könnten die prophetischen Texte dieses Kir-chenlehrers noch heute als Quellen zur Weiterentwicklung des Wesens der Leitung in der Kirche betrachtet werden.
Detailliert deutet Lewis Fiorelli die einzelnen Züge des Geistes und Wesens salesianischer Leitung, die man in der modernen Welt als „sehr moderat“ empfinden dürfte, wie die drei Herausgeber der „Internationalen Kommission für salesianische Studien“ urteilen. Diesem Gremium gehört neben den beiden Patres Jean Gayet und Alexander Pocetto der Eichstätter Verlagsleiter Herbert Winklehner an.
Salesianisch leiten: Der hl. Franz von Sales: 400 Jahre Bischof - 125 Jahre Kirchenleh-rer, hg. von der Internationalen Kommission für salesianische Studien. Franz-Sales-Verlag Eichstätt 2002, 48 Seiten, Broschur, Preis 7,80 Euro.
Redaktion: Pressestelle